Produktbild: Wenn die Blätter wieder tanzen

Wenn die Blätter wieder tanzen Roman

11

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/2,9 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3995-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/2,9 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3995-6

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wennn die Blätter wieder fallen

    Zitat Buchvorstellung: Im Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus ist Neinsagen lebensgefährlich. Aber Ruth schreibt es nachts an die Wände der Stadt. Nein. Die junge Frau ist gegen das Regime, versteckt mit ihrer Widerstandsgruppe jüdische Freunde, klaut Lebensmittelmarken, verbreitet Flugblätter – auch das letzte der Weißen Rose. Tochter Karin ist immer an ihrer Seite und wahrt zugleich tapfer die unschuldige Fassade nach außen. Doch als sie zu bröckeln droht, muss Ruth erfahren, was es heißt, nicht nur als Frau im Widerstand zu sein – sondern auch als Mutter … Wir können im Roman “Wenn die Blätter wieder tanzen” anhand von Tagebuchaufzeichungen Einblick in das Leben von Ruth Andreas-Friedrich und ihrer Tochter Karin bekommen. Wer sich in der Geschichte etwas auskennt, weiß, wer diese grpßartige Frau war. Ich fand es sehr interessant hier im Roman einiges aus dem Leben der Wiederstandskämpferin im Nationalsozialismus zu erfahren. Eine mutige Frau, die hier im Roman gewürdigt wird. Sehr bewegend und aktueller denn je.

  • clematis

    5/5

    18.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Stiller Widerstand

    Berlin verändert sich während des Nationalsozialismus, man traut sich nicht mehr, seine Meinung zu äußern, überall könnten Spitzel und Denunzianten etwas falsch verstehen. Aber deshalb muss sich Ruth noch lange nicht der Hetze gegen Juden anschließen, ganz im Gegenteil, versucht sie, Freunden zu helfen, indem sie Verfolgte in ihrer Wohnung übernachten lässt, sie in verlassenen Scheunen mit Essen versorgt oder Flugblätter vervielfältigt und verteilt – sie ist ein Teil der Hitlergegner, die stillen Widerstand leisten. Beruhend auf Notizen in Ruth Andreas-Friedrichs Tagebuch dürfen wir einen Blick auf die Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs werfen. Ruth und ihre Tochter Karin engagieren sich völlig uneigennützig und selbstverständlich für all jene, die Hilfe und Unterstützung brauchen. So geht es von den ersten Gerüchten um die Abholung von Juden quer durch die Jahreszeiten und die immer gefährlicher werdenden Momente bis hin zu erschütternden Bombenangriffen, bevor es endlich ein Aufatmen am Ende des Krieges gibt. Mit vielen historisch verbürgten Persönlichkeiten bekommt diese Geschichte eine starke Realitätsnähe, vermittelt sehr gut vorstellbar, wie man Ängste beiseiteschiebt und seiner Überzeugung entsprechend handelt. Wenn die Blätter wieder tanzen ist ein wichtiges Erinnerung- und Mahnmal, das es sich zu lesen lohnt, denn unabhängig von den hier benannten Jahren ist der Mut zu menschlichem Handeln stets zeitlos.

  • Bewertung

    5/5

    08.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegendes Buch - ein wichtiges Buch

    Wir erinnern uns häufig nur an die bekannten Namen des Widerstands der NS-Diktatur – die Geschwister Scholl, Stauffenberg, Bonnhoeffer. Aber wer weiß schon über den Widerstand im „Kleinen“, von den mutigen Bürgerinnen und Bürger, die unter Einsatz ihres Lebens untergetauchten Jüdinnen und Juden halfen, Lebensmittelkarten für Bedürftige organisierten, Pässe für Verfolgte fälschten und Widerstandsparolen an Wände malten. Therese Lambert hat sich in einem beeindruckenden Roman der Steglitzer Widerstandsgruppe „Onkel Emil“ in Berlin angenommen und das Leben und Wirken der Gruppe eindrucksvoll beschrieben. Das Buch liest sich sehr spannen, kommt aber, dem Thema angemessen, niemals effektheischend daher. Die agierenden Personen werden in ihren Beziehungen zueinander einfühlsam beschrieben und geben darüber ein beeindruckendes Zeugnis vom Leben in den Vorkriegs- und Kriegsjahren in Berlin ab. Und unweigerlich stellt sich beim Lesen die Frage: Wie hätte ich mich in dieser mörderischen Diktatur verhalten. Es ist ein wichtiges Buch – gerade in der heutigen Zeit. Norbert Stähr

  • Leseratte-Y

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    bewegende Geschichte um eine starke Frau und ihre Tochter im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

    Wow, was für eine tolle Geschichte und das Beeindruckende daran ist, sie beruht auf einer wahren Gegebenheit. Ruth ist wie viele andere beunruhigt, als sich der Nationalsozialismus immer weiter verbreitet. Als dann die Jagd auf die Juden beginnt, ergreift sie die Initiative. Viele ihrer Freunde sind Juden und werden plötzlich zu Gejagten. Gemeinsam mit Freunden baut sie eine Widerstandsgruppe auf. Mit zunehmender Zeit wird es immer schwieriger, unentdeckt zu bleiben. Und dann ist da auch immer noch die Angst um ihre Tochter Karin … Thérèse Lambert hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist fesselnd und emotional. Die Kapitel sind kurz und mit Zeitangaben versehen. So wird zusätzlich Spannung aufgebaut und man weiß immer, wie man die Geschehnisse zeitlich zuordnen kann. Die Protagonisten sind sehr authentisch und überzeugend dargestellt. Mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Zum Glück hat es solch starke Frauen wie Ruth und ihre Tochter und viele andere Helfer gegeben. Ich fand es beeindruckend, lesen zu können, was sie mit ihrer Hilfe alles bewegen konnten. Definitiv ein Buch, was zum Nachdenken anregt. Hier gebe ich gern eine Leseempfehlung.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    4/5

    18.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Mut im Schatten der Diktatur – Ein bewegender Roman über Zivilcourage"

    Therese Lamberts Roman "Wenn die Blätter wieder tanzen" entführt die Leserinnen und Leser in das Berlin zur Zeit der nationalsozialistischen Machtergreifung – eine düstere, beklemmende Epoche, in der Menschlichkeit und Mut überlebenswichtig waren. Im Mittelpunkt steht Ruth, die gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter nicht bereit ist, die Gräueltaten an der jüdischen Bevölkerung tatenlos hinzunehmen. Heimlich drucken sie Flugblätter, schreiben nachts "Nein" auf Mauern und verstecken Verfolgte in ihren Häusern – stets in der Angst, entdeckt und selbst deportiert zu werden. Ruths Tochter Karin steht ihr dabei unerschütterlich zur Seite, was das Geschehen noch berührender macht. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten – was das Gelesene umso bewegender und erschütternder macht. Die Schrecken von Verhaftung, Deportation und dem Tod in Auschwitz werden eindringlich, aber sensibel geschildert. Besonders eindrucksvoll ist die leise, stille Form des Widerstands, die in einer Zeit der Angst und Gewalt unglaublichen Mut beweist. Etwas gestört haben mich die teils sehr großen Zeitsprünge im Erzählfluss. Erst gegen Ende wird klar, dass die Grundlage für den Roman offenbar Ruths Tagebuch war – was das Stilmittel verständlicher macht, aber dennoch den Lesefluss an einigen Stellen beeinträchtigt. Trotzdem ist "Wenn die Blätter wieder tanzen" ein zutiefst emotionales Buch, das die Schrecken der NS-Zeit eindrucksvoll beleuchtet. Es ruft in Erinnerung, wie wichtig Zivilcourage ist – damals wie heute. Die Gefühle und Ängste der Menschen in dieser Zeit sind kaum vorstellbar, doch durch Lamberts eindringliche Sprache wird ein Stück davon greifbar gemacht. Ein lesenswertes Buch, das nachhallt.

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    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

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    5/5

    27.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen das Vergessen

    Nach einer wahren Begebenheit erzählt Lambert hier von einem Frauenleben, das geprägt ist vom Geist der goldenen Zwanziger, Offenheit, Kunstsinn, Freiheit. Das von den Grauen der Naziherrschaft überspült wird. Von einer sehr starken Frau, die im Kleinen, im Stillen, Widerstand leistet. Die hilft, die Leben rettet. In einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Ich verbeugt mich vor dieser Frau. Eine Mahnung an das, was nie wieder geschehen darf. Ein wichtiges Buch.

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