Bedrohliches Geschäft Waffenhandel und Völkerrecht in Zeiten imperialer Expansion
79,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.12.2024
Verlag
De Gruyter MoutonSeitenzahl
445 (Printausgabe)
Dateigröße
1909 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783111572154
Die völkerrechtliche Regulierung des Waffenhandels war während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts ein zentrales Thema internationaler Abrüstungspolitik. Die Studie untersucht, warum das internationale Geschäft mit Rüstungsgütern zum Gegenstand gesellschaftlicher Debatten und internationaler Verhandlungen wurde, was die Regulierungsbemühungen und -forderungen über die internationale Politik des frühen 20. Jahrhunderts aussagen und inwiefern sie sie veränderten. Dabei nimmt sie die Regierungen sowohl der Großmächte als auch mindermächtiger Staaten, Experten beim Völkerbund, Friedensaktivist*innen und Gewerkschaften in den Blick. Sie zeigt, dass in den Auseinandersetzungen um Waffenhandelsregulierungen zweierlei verhandelt wurde: Erstens ging es darum, imperiale Hierarchien durchzusetzen, aufrechtzuerhalten oder infrage zu stellen. Zweitens ging es um das Machtgefüge in den Gesellschaften der industrialisierten Staaten, das sich im Zuge der imperialen Expansion veränderte. Der Aufstieg privater Rüstungsunternehmen fachte Debatten darüber an, wie kapitalistische Wertschöpfung die Gestaltung internationaler Politik prägte und welchen Einfluss sie auf Fragen nach Krieg und Frieden hatte.
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