Weiblichkeit in der rechten Szene. Handlungsmöglichkeiten politischer Bildung von Mädchen und Frauen im Kontext der Sozialen Arbeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.11.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
429 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389086155
Vor nun fast 30 Jahren traten das erste Mal öffentlichkeitswirksam Frauen und Mädchen in der "rechten Szene" in Erscheinung. Befördert, einerseits durch einen Paradigmenwechsel in der Aufarbeitung der deutschen NS Vergangenheit, die durch die Perspektive einer aktiven Beteiligung von Frauen, auch als Täterinnen erweitert wurde. Zeitgleich formierte sich andererseits in der Nachwendezeit Anfang der 1990er Jahre eine erste "rechte Bewegung", die vornehmlich durch Jugendliche und junge Männer, als Neo-Nazis in Springerstiefeln, rasiertem Schädel und Bomberjacken stereotyp verkörpert wurde. Als neue Phänomene wurden erstmals die Akzeptanz und Unterstützung massiv menschenverachtender, rassistisch motivierter Straftaten gegen Asylbewerberheime in der Bevölkerung verzeichnet, sowie die selbstbewusste Inszenierung als Skingirl oder Renee, also weiblicher Neo-Nazi durch junge Frauen und Mädchen.
Musste sich Soziale Arbeit anfangs aus politischen, soziologischen sowie wenigen feministischen Erkenntnissen bedienen, um Zugangswege und spezifische Problemlagen rechtsextremer Frauen und Mädchen nachzuvollziehen, ist seit Mitte der 2000er Jahre ein gestiegenes Forschungs- und Diskursinteresse innerhalb der Profession zu verzeichnen, dass sich ausdrücklich mit Genderfragen im Rechtsextremismus auseinandersetzt.
Die rechtsextreme Szene heute ist ausdifferenzierter und maßgeblich durch gesellschaftliche sowie globale Entwicklungen beeinflusst. Eine breite Palette aus Netzwerken, Gruppen und Organisationen, die sich durch den Grad ihrer Ideologisierung, Radikalisierung, dem Willen der politischen Einflussnahme, sowie Gewaltbereitschaft differenzieren, ermöglicht es auch Frauen unterschiedliche Beteiligungsformen zu wählen und ihre Wirkungskreise zu erweitern, um eigene Ziele zu verfolgen.
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