Wie kann soziale Ungleichheit im Bildungssystem anhand der Theorie von Pierre Bourdieu am Beispiel der Schulleistungsstudien PISA, TIMSS und IGLU erfa
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.11.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
453 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389085783
Bereits vor 30 Jahren diagnostizierte der deutsche Soziologe Heiner Meulemann: "Ungleichheit im Bildungssystem ist ein Stück sozialer Realität, Chancengleichheit ein normatives Postulat" (Maaz 2010). Trotz der Tatsache, dass sozialer Ungleichheit im deutschen Bildungssystem aufgrund von Geschlechtsunterschieden, kaum noch eine Relevanz zugesprochen werden muss, ist jene soziale Ungleichheit, welche aufgrund von einer Schichtzugehörigkeit besteht, auch im 21. Jahrhundert noch nicht ausgeglichen (Vgl. Georg 2006). Und dies, obwohl bereits Mitte des 20. Jahrhunderts die Problematik der Bildungsungleichheit aufgrund der sozialen Herkunft zu einem relevanten Thema wurde, mit welchem sich die Bildungspolitik seitdem immer wieder beschäftigen musste. Ebenso wie die Relevanz dieser Problematik stetig diskutiert wurde, geriet sie bei dem Versuch der Optimierung auch immer wieder in den Hintergrund. Durch das Ergebnis der PISA-Studie im Jahr 2000 wurde die Relevanz der Bildungsungleichheit im Zusammenhang mit der sozialen Herkunft jedoch wie noch nie zuvor reanimiert. Bei der Analyse der Ursachen für diese Ergebnisse wird stetig auf bestimmte Theorien verwiesen. Zu diesen gehört auch die Theorie von dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu. Dieser gehört zu den einflussreichsten Soziologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und hinterließ Theorien, welche die Analyse des Zusammenwirkens der modernen Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Dabei sind seine Theorien nicht ausschließlich in den Bildungswissenschaften von großer Bedeutung, sondern ebenfalls in den Wirtschafts- sowie in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Seine Ansätze, welche zur Erklärung sozialer Strukturen dienen, werden in verschiedenen Disziplinen angeführt, interpretiert und weiterentwickelt. [...]
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