Faktoren für die Wahl und Unterstützung von rechtspopulistischen Parteien. Mit Blick auf die Zusammenhänge zwischen der Wahl der Alternative für Deuts
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.11.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
4897 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389086292
Seit den 1970er Jahren sind rechtspopulistische Parteien in ganz Europa wieder auf dem Vormarsch. Beginnend in Dänemark, Norwegen, der Schweiz, Frankreich und Belgien etablierten sich bis heute rechtspopulistische Parteien in fast allen Parlamenten europäischer Staaten. In mehreren Ländern wurden Rechtspopulist*innen bereits an der Regierung beteiligt, zum Beispiel 2000 in Österreich (Freiheitliche Partei Österreichs) oder 2018 in Italien (Lega) und Lettland (Par cilvecigu Latviju). Jedoch können rechtspopulistische Parteien nicht nur Regierungsbeteiligung vorweisen, sondern in Ungarn (Fidesz), Polen (Prawo i Sprawiedliwosc) und der Schweiz (Schweizerische Volkspartei) sogar den Regierungschef stellen.
In Deutschland konnten sich Rechtspopulist*innen lange Zeit nicht etablieren. Zwar gab es immer wieder Wahlerfolge rechtspopulistischer bis -extremer Parteien, Mandate im Bundestag konnte allerdings keine dieser Parteien erringen. Das änderte sich jedoch mit der Gründung und den anschließenden Wahlerfolgen der Alternative für Deutschland (AfD). Gegründet wurde die Partei 2013 unter dem Einfluss der europäischen Finanzkrise. Gründungsmitglieder waren vor allem liberale und rechtskonservative Kritiker*innen der Europa- und Europolitik der schwarz-gelben Bundesregierung.
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