Produktbild: Kampfstationen

Kampfstationen

1

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

19/12/0,9 cm

Gewicht

157 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7597-7672-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

19/12/0,9 cm

Gewicht

157 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7597-7672-3

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Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    aus Neuss

    4/5

    10.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlenswert - Krieg auf verschiedenen Ebenen ️

    Hara Domenay hat sich für ein Leben beim Militär entschieden, um ihren bisher langweiligen Leben zu entkommen. Als ihr Planet dann auch noch angegriffen wird, ist jedoch der bekannte Trotz vorbei, Hara wird mitten ins Geschehen geschickt und durchlebt den Krieg mit allem, was dazu gehört. Sie stürzt in die Tiefe und von unerwarteter Seite erhält sie Unterstützung sich wieder aufzuraffen, aber schafft sie es aus dem Dunkel und wird sie nach all dem Schrecken normal weiterleben können? Ich habe dieses Buch auf einer kleinen - leider sehr unbekannten - Buchmesse direkt beim Autor gekauft. Das Gespräch mit dem Autor selbst fand ich wunderbar und erhellend, konnte man doch gut mit ihm über KI und den Nutzen sprechen, welchen er auch für die Buchwelt mit sich bringt. Nicht die Geschichte wurde durch sie geschrieben, sondern lediglich die Bilder wurden von dieser erstellt und das äußerst passend. Ein, zwei Bilder erinnerten mich an Star Wars, was mich jedoch in keinster Weise störte. Eigentlich habe ich dieses Buch als Geschenk für jemanden gekauft und dennoch konnte ich es mir nicht nehmen lassen, vorher selbst in die Geschichte einzutauchen. Schließlich haben mein Mann und ich uns abwechselnd daraus vorgelesen. Ich muss noch erwähnen, dass ich generell eigentlich kein Fan von Sci-Fi bin, mich dieses Buch jedoch positiv überrascht hat. Direkt zu Beginn lernt man Hara kennen und sie erzählt über ihr bisheriges und das derzeitige Leben. Schnell erhält man einen Eindruck von der toughen und schlagfertigen Frau, die sich für ein Leben beim Militär entschieden hat. Dabei wirkte sie dennoch sympathisch und vor allen Dingen auch empathisch, was insbesondere im weiteren Verlauf der Geschichte noch eine Rolle spielt. Schnell nimmt die Story an Fahrt auf und Hara befindet sich oftmals mitten im Geschehen wieder. Dabei durchlebt sie eine Entwicklung, welche sie am Ende - auch, wenn sie dies selbst nicht erkennt - als noch stärkere junge Frau hervorbringt, die einfach viel mitgemacht hat. Die anderen Charaktere sind für die Kürze des Buches doch gut beschrieben, manche findet man einfach von Anfang an cool. Oder halt auch ziemlich schwierig. Beim Militär ist der Ton generell ein anderer, weshalb es nicht verwundert, dass man sich bei manchen einfach A*schloch denkt. Doch erschreckt man dann dennoch, wenn der Krieg sich denjenigen holt, oder besser: wie er sich meint den Soldaten zu holen. Äußerst anschaulich werden die Angriffe beschrieben und man kann es sich mehr als gut vorstellen. Die Bilder untermalen das Ganze und Haras Sichtweise wird dadurch nur verdeutlicht. Mit jedem Angriff und jeder weiteren Kriegssituation der sie begegnet passiert etwas in ihrem Inneren. Krieg macht etwas mit einem und Hara erzählt davon mehr als deutlich. Die Angst und der Schrecken. Die Trauer um einen Kameraden, für welche keine Zeit bleibt, da man einfach in Extremsituationen funktionieren muss. Die Zeit danach, wenn man einbrechen kann, aber nur begrenzt, da wir uns ja im Krieg befinden. Wie die Psyche, die auf Autopilot schaltet, dann wieder nicht und wie die Welt auf einmal buchstäblich um dich herum einstürzt... Das alles erzählt Hara und wer auch nur einen Teelöffel Empathie besitzt, wird merken: (Mit-)Gefühle müssen abgeschaltet werden, um zu überleben. Die Bilder werden zum Ende hin mehr und übernehmen die Story. Ein stilistisches Mittel, welches in meinen Augen einfach funktioniert. Kampfstationen ist für mich nicht der Titel der Kriegsstation, es ist ein Titel, welcher auf die Kampfstationen im Inneren hindeutet. Der Kampf, den man mit sich selbst ausficht, wenn man solche Erlebnisse mitgemacht hat. Der Schreibstil war für uns wohl eher so eine Sachen. Manchmal war es ein kleines Hin- und Hergespringe zwischen der englischen Militärsprache und der deutschen. Wer hier nicht versiert ist (so wie ich) ist da schnell mal verwirrt. Dennoch hat es mich ein wenig beim Lesen gestört. Die stellenweise derbe Sprache ist passender Jargon und war daher gut gewählt. Die Geschichte hätte gerne noch etwas länger sein können. Zu gern hätte ich noch ein wenig über Haras neues Leben gelesen, aber insgesamt dennoch ein guter Abschluss. Insgesamt für mich ein Buch, welches ich wirklich gerne weiterempfehle, soweit man vor Eindrücken im Krieg nicht zurückschreckt und sich für Sci-Fi interessiert. Wirklich gelungen und ich hoffe sehr, dass der Autor weitermacht mit dem Schreiben, damit wir bald mehr seiner Geschichten auf dem Markt sehen!

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