Als ihre Mutter beruflich nach Frankreich muss, zieht die 14-jährige Anna mit ihrem Hundchen zu ihrem Onkel an die Küste. Kurz nach ihrer Ankunft wird ihr kleiner Liebling von einem Transporter überfahren, woraufhin Anna sich niedergeschlagen fühlt. In ihrer Zeit der Trauer begegnet sie einem herrenlosen und alles andere als gewöhnlichen Hund namens Kurt. Dieser ist Hals über Kopf in eine Katze verliebt, liegt mit dem Nachbarskater Tarzan im Clinch und will eines Tages sein eigenes Geld verdienen! Die aufgeweckte Fellnase wird Annas Leben von nun an ganz schön aufwirbeln, ihr aber auch ein guter Freund sein!
Die Manga-Vorlage zum Kult-Anime endlich auf deutsch! Mit knuffiger ShoCo Card in der Erstauflage!
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4/5
14.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Der Retro-Anime aus dem 90er gibt es jetzt auch als Manga
Genre: Slice of Life, Drama, Comedy
Alter: Ab 13+
Land: Japan
Wo soll ich nur Anfangen... .
Ich hatte "Hallo Kurt!" früher im Fernsehen gesehen und ist daher für mich Nostalgie pur. 30 Jahre nach der ersten deutschen TV-Ausstrahlung, gibt es nun erstmals den Manga auf Deutsch.
In Japan ist der Manga sogar schon im Jahre 1979 erschienen, also sogar schon vor 46 Jahren. Ich muss zugeben, dass es mich doch sehr überraschte, dass "Hallo Kurt!" als Manga nach so vielen Jahren erst jetzt erschienen ist, um so größer war meine Freude, als ich den Manga entdecke.
In der Geschichte handelt es sich um die 14-jährige Protagonistin Anna Martens, die eines Tages durch einen Autounfall ihr über alles geliebtes kleines "Hündchen" verliert. In dieser schweren Zeit der Trauer, erschienen wenige Tage später ein fremder Hund namens Kurt vor ihrer Haustür. Obwohl Anna ihn immer wieder wegschickte, kam er stets wieder zurück zu ihr bzw. in ihre Nähe. So nach und nach öffnete sie sich für Kurt und fing an ihm lieb zu gewinnen.
Es stellt sich später heraus, dass der junge Mann namens Andreas Jansen, der den kleinen "Hündchen" von Anna aus Versehen überfahren hatte, höchstwahrscheinlich eine Verbindung mit Annas bislang tot geglaubten Vater hat, dieser seit mehr als 15 Jahren mit seiner Jacht in die See gestochen ist, aber seitdem nicht mehr zurückkam. Auf die Spurensuche ihres verschollenen Vaters, und durch Kurt ständigen unberechenbare Aktionen, werden die Leserinnen und Leser gut auf Zack gehalten. Grafisch ist der Manga etwas einfach gehalten. Die üppigen Frisuren lassen den Kopf im Verhältnis zum Rest des Körpers recht groß wirken.
Leider muss ich aber auch an einigen Stellen etwas rumnörgeln. Der Klappentext bezieht sich auf dem Anime und nicht auf dem Manga. Da sind die Storys bei beiden anders, und daher muss dieser Fehler auf jeden Fall korrigiert werden!
Schade ist auch, dass die Originalnamen der Charaktere aus dem Japanischen nicht übernommen wurden. Ja ok, in Deutschland ausgestrahlte Anime Version, bekamen die Charaktere auch schon altdeutsche Namen, aber hatte gehofft, dass man es in dem Manga es evtl. korrigiert, was leider nicht der Fall war.
In der Erstauflage des ersten Bandes eines neuen Shojo-mangas von Tokyopop, so wie es auch hier der Fall ist, liegt eine ShoCo Card bei, die eine kleine Zeichnung und einige Infos zu dem Mangaka enthält.
Ich empfehle den Manga all denen, die früher so wie ich schon den Anime gesehen haben aus Nostalgiegründen und diejenigen, die jetzt angefangen haben, in die Manga-Welt einzutauchen. Die Altersempfehlung von 13+ würde ich persönlich aus heutiger Sicht runter Schrauben auf 9/10 Jahre.
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