Wer ist das größere Monster: der Vampir – oder der Mensch?
London 1888: Kurz vor ihrer Hochzeit mit einem Anwalt erfährt Elisabeth, dass ihr bester Freund Ferenc ein Vampir ist. Zuerst ist sie entsetzt, doch dann zeigt Ferenc ihr seine Welt. Eine Welt, in der sich die Vampire ihre beinahe unerschöpfliche Zeit mit Wissenschaft und Forschung vertreiben.
Dabei stellt sie fest, dass nicht alle Vampire so bedrohlich sind, wie sie dachte … und dass das wahre Monster womöglich längst unter einem Dach mit ihr lebt.
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Das Buch hat mich sofort gefesselt! Bin sonst gar nicht so der Vampirfan, aber die Idee von Marie ist genial. Das Buch liest sich flüssig weg und die Charaktere schließt man gleich ins Herz - zumindest die meisten ich würde mich sehr über einen Nachfolgeband freuen.
Bewertung
5/5
20.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Das Buch lässt keine Wünsche offen
Mir sind das Cover und der Titel sofort ins Auge gefallen. Der Klappentext war sehr ansprechend.
Die Geschichte spielt im Jahre 1888 in London. Die Autorin hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert, denn die Wortwahl, die Art und Weise, wie die Figuren miteinander reden, und die Beschreibungen der Umgebungen, Kleidungen und Gebäude sind für die Zeit passend gewählt.
Man liest, als wäre man selbst in dieser Epoche dabei.
Die Geschichte über Elisabeth hat mich sehr gefesselt. Auch die damaligen Problematiken, dass Frauen zu der Zeit so gut wie keine Bildung genossen und dem Ehemann zu "gehorchen" hatten, spielt eine bedeutende Rolle für die Konflikte.
Ich bin auf weitere Werke der Autorin gespannt. :-)
Seit Langem mal wieder eine Geschichte, die mich wirklich überzeugt und in den Bann gezogen hat.
Bewertung
5/5
06.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Super tolles Buch - sehr zu empfehlen
Das Buch ist sehr zu empfehlen. Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen, welches mich von Anfang an bis zum Ende so gefesselt hat.
Für Fans von Vampiren und dem viktorianischen Zeitalter auf jeden Fall ein Muss.
Joeline
aus Bonn
5/5
21.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine tolle Geschichte über Vertrauen, Loyalität, Geheimnisse, Liebe und Freundschaft
WOW. Was ein Buch. Ich habe lange kein so gutes Vampirbuch mehr gelesen. Ich habe es verschlungen. Seit sehr langer Zeit ist dies das erste Buch, welches mich bis tief in die Nacht gefesselt hat. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
Marie Erikson hat genau mein Geschmack getroffen. Viktorianisches London. Eine junge Frau, die Bücher liebt. Vampire. Überraschende Wendungen.
Die Charaktere sind gut durchdacht, toll ausformuliert und ich konnte schnell eine Beziehungen zu ihnen aufbauen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und man kann einfach darin versinken.
Die Handlung ist wirklich spannend. Es fängt leicht und ruhig an, doch steigt die Spannung mit jedem Kapitel. Erst wird Elisabeth und ihre Vorgeschichte vorgestellt. Man lernt ihren Vater, ihr ehemaliges Kindermädchen Annie und ihren besten Freund Ferenc kennen. Nach ein paar Seiten wird Elisabeth vor eine große Veränderung gestellt, die ihre Welt auf den Kopf stellt. Um in Ruhe über alles nachdenken zu können, geht sie zum Tierfriedhof an das Grab ihres verstorbenen Hundes. Dort lernt sie unter besonderen Umständen ihren zukünftigen Ehemann kennen. Mit ihrem Ehemann lernen wir auch dessen Dienstmädchen und Mutter kennen. Bei den Hochzeitsvorbereitungen lernen wir auch Ivo kennen. Es gibt noch weitere nennenswerte Charaktere, wie Martha, Bernard und Spencer. Jeder Charakter wird bildlich präsentiert und hat eine mehr oder weniger wichtige Rolle, doch alle sind Teil der Geschichte.
Eigentlich wollte ich jetzt gerne etwas zum Inhalt schreiben, aber ganz ehrlich, lest es selbst. Aber eine Sache muss ich noch ansprechen.
SPOILERWARNUNG
Jack the Ripper. OMG. Was für eine Wendung. Was für eine Verschmelzung von Handlungssträngen und historischen Ereignissen und Fiktion. Einfach nur WOW. Ich liebe solche Verschmelzungen. In diesem Fall ist es Marie Erikson wirklich gut gelungen, den berüchtigten Serienmörder Jack the Ripper in die Geschichte einzubinden.
Mir gefällt das Zusammenspiel von Liebe, Freundschaft, Verlust, Furcht, Neugierde, Wissenschaft, Einsamkeit und der Jagd nach dem Mörder. Es ist wirklich überraschend gewesen. Während ich ein paar Sachen, wie wer ist in wen verliebt, vorhersehen konnte, so war dies eine große Überraschung. Aber es passte, es war nicht fehl am Platz oder gewollt und nicht gekonnt – es ergibt einen Sinn. Das einzige, was mich ein bisschen stört ist folgendes → das Ende. Es ging viel zu schnell und ich war noch nicht bereit Ferenc, Spencer, Bernard, Elisabeth und vor allem Ivo gehen zu lassen. Ich hätte gerne mehr über Ivo, Spencer, Ferenc und Bernard erfahren. Außerdem stelle ich mir die Frage, wie hat Elisabeth die ganze Situation am Ende ihrem Vater und Annie erklärt oder hat sie die beiden in Unwissen gelassen?
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe. Von mir bekommt das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen !
»Wer ist das größere Monster: Der Vampir oder der Mensch?«
Jessica Zoureck
5/5
20.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Tolle Vampirgeschichte mit Twist
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Erster Satz: In meiner Jugend hätte ich nicht gedacht, dass sich mein gewöhnliches Leben einmal in eines wandeln würde, das man aufschreiben müsste.
Das Cover gefällt mir richtig gut und es passt auch zum Inhalt. Es geht viel um Blut, was bei Vampiren nicht verwunderlich ist, aber auch so ist die Geschichte eher düster gehalten.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Elisabeth, und in einer Erzählung. So als würde sie uns die Geschichte selbst erzählen, was ich ziemlich cool fand.
Zu Beginn lernt man Elisabeth kennen, die bald einen Mann heiraten muss. Als sie Montague kennen lernt glaubt sie, dass all ihre Probleme gelöst sind, und zuerst ist sie auch sehr glücklich, bis ein Schatten auf ihre Ehe geworfen wird. Zusätzlich ist ihr bester Freund Ferenc auch noch ein Vampir, was sie aber gar nicht abschreckt.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Mir hat sogleich die Erzählweise super gefallen, man hat wirklich das Gefühl, als würde man die Aufzeichnungen von Elisabeth selber lesen, was das Buch schonmal abhebt. Außerdem ist London als Setting einfach genial und besonders in dieser Zeit, als es noch eine ganz starke Trennung von Arm und Reich gab.
Elisabeth mochte ich gerne und ich fand auch ihre Entwicklung in dem Buch sehr gelungen. Zuerst ist sie ein recht behütetes Mädchen, etwas naiv, das stark an die Vorgaben der Gesellschaft glaubt und am Ende traut sie sich eigene Entscheidungen zu treffen und auch Männer zu hinterfragen. Ihre Stärke und ihr Mut haben mich beeindruckt, denn sie war in einigen schwierigen Situationen.
Ferenc war ein toller Charakter. Man merkt ihm gar nicht an, dass er eigentlich richtig schlau ist, denn er gibt nicht unbedingt damit an. Außerdem hält er sich meist im Hintergrund, ist aber trotzdem für seine Freunde zur Stelle, sollten sie etwas brauchen. Seine Verbundenheit mit Elisabeth war schön, man hat richtig gefühlt, wie viel sie ihm bedeutet und wie sehr er sie beschützen will.
Erwähnenswert sind auch noch Ivo und Montague. Montague ist der Ehemann von Elisabeth und er hat eine drastische Wandlung im Buch durchgemacht. Ich konnte ihn von Beginn an nicht wirklich leiden, weil er zu gestriegelt für mich war und auch so gesprochen hat. Die kleinen Aufmerksamkeiten, die er Elisabeth schenkte fand ich aber ganz nett. Ivo ist ein Freund von Ferenc und ich fand ihn genial. Er ist überdreht, laut, bunt und trotzdem treu und großherzig. Ohne ihn wäre das Buch nicht das Gleiche, er hat auch immer etwas Witz und Leichtigkeit hineingebracht.
Ich liebe Vampire ja generell, daher habe ich mich auf dieses Buch wirklich gefreut. Wie Vampire hier dargestellt werden fand ich interessant und einmal anders. Ich mochte es, dass sie nicht als blutrünstig und als etwas Besseres dargestellt wurden, nein, sie haben sich in die Gesellschaft eingebracht und einen Weg gefunden, mit den Menschen zu leben und diese dabei nicht in Gefahr zu bringen. Dieser zivilisierte Ansatz war erfrischend zu lesen.
Was ich interessant an dem Buch fand, war der Aufbau. Die Geschichte startet ganz normal und ruhig, es liest sich ein bisschen wie ein Liebesroman und dann steigert sich die Handlung immer mehr und mehr, bis man am Ende gar nicht mehr denkt, dass das Buch so harmlos begonnen hat. Ich fand es grandios, wie zuerst alles so unter Kontrolle wirkte und langsam das Leben von Elisabeth eskaliert und tragisch wird. Zuerst habe ich mir daher immer die Frage gestellt, was eigentlich passieren wird, weil die Geschichte so ruhig war, aber dann ab der Hälfte wurde es einfach immer spannender.
Irgendwann hatte ich sogar das Gefühl, dass die Vampire nur eine Nebenhandlung sind, denn es hat sich immer mehr ein anderes Thema in den Vordergrund gedrängt. Wobei am Ende alles zusammengelaufen ist und beides wichtig wurde. Es war auf jeden Fall eine interessante Wendung bei dem ganzen Vampirthema. Ich habe auch die Wendung bei Elisabeths Leben nicht gesehen obwohl es, nachdem ich das Buch nun beendet habe und wenn man die Zeit, in der es spielt, bedenkt, doch irgendwie offensichtlich war.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist tatsächlich die Liebesgeschichte. Elisabeth versucht mit aller Gewalt ihre Ehe zu erhalten, obwohl ihre Gefühle ihr bereits sagen, was sie will. Den Sprung von „vielleicht mag ich ihn“ zu „eigentlich liebe ich ihn“ fand ich persönlich zu schnell und so wirklich konnte ich die Funken auch nicht sehen. Wären alle in dem Buch einfach nur Freunde geblieben, wäre das meiner Meinung nach stimmiger gewesen.
Das Ende war dann super spannend und gut geschrieben. Immer wenn man sich denkt, dass einen nichts mehr überraschen kann, setzt die Autorin noch einen drauf. Ich habe die letzten 100 Seiten regelrecht inhaliert, weil ich so gespannt war auf den Ausgang. Für mich wurde das Buch einfach immer besser und besser.
Fazit:
Mich hat das Buch echt vom Hocker gehauen. Fast alles daran fand ich grandios und besonders wie es geschrieben wurde hat mich sehr begeistert. Elisabeth und Ferenc sind tolle Charaktere, die eine tragische Geschichte erleben. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.
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