Produktbild: Blow Up!

Blow Up! Die explosive Geschichte der modernen Kunst. Eine Graphic Novel

2

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Abbildungen

durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Eva Rossetti

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

25,4/19,7/2,8 cm

Gewicht

1000 g

Farbe

Avocado / Tabak

Auflage

1

Originaltitel

Blow Up! The Explosion of Contemporary Art

Übersetzt von

Christa Prummer-Lehmair + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83224-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Abbildungen

durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Eva Rossetti

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

25,4/19,7/2,8 cm

Gewicht

1000 g

Farbe

Avocado / Tabak

Auflage

1

Originaltitel

Blow Up! The Explosion of Contemporary Art

Übersetzt von

  • Christa Prummer-Lehmair
  • Rita Seuss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83224-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Informativ, schrill und bunt

Bewertung aus Villach am 19.07.2025

Bewertungsnummer: 2543466

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit größtem Vergnügen habe ich Blow Up! gelesen, die explosive Geschichte der Modernen Kunst als Graphic Novel. Es beginnt mit Marcel Duchamp und seinen Ready-mades – hier im Buch das Urinal – und geht der Frage nach, wann Gegenstände als Kunst gelten und wer der Urheber der Kunst ist, denn das Urinal, wurde ja nicht von Duchamp hergestellt. Kunst muss ja nicht vom Künstler selbst hergestellt werden, es reicht vielmehr, wenn der Künstler sie als solche bezeichnet. So ziemlich alle wichtigen Protagonist*innen der Modernen Kunst der ca letzten hundert Jahre werden im Buch mit ihren zentralen Werken vorgestellt: Andy Warhol, Marina Abramovic, Demian Hirst, Jean-Michel Basquiat, Joseph Beuys und viele andere. Bunt, schrill, informativ und süffig zu lesen ist die Graphic Novel in der Übersetzung aus dem Englischen von Christa Prummer-Lehmair und Rita Seuss. Es gibt einen guten Überblick der Künstler*innen der Moderne und bietet vor allem Einsteiger*innen Anregungen, mit welcher*m Künstler*in man sich als nächstes beschäftigen möchte.

Informativ, schrill und bunt

Bewertung aus Villach am 19.07.2025
Bewertungsnummer: 2543466
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit größtem Vergnügen habe ich Blow Up! gelesen, die explosive Geschichte der Modernen Kunst als Graphic Novel. Es beginnt mit Marcel Duchamp und seinen Ready-mades – hier im Buch das Urinal – und geht der Frage nach, wann Gegenstände als Kunst gelten und wer der Urheber der Kunst ist, denn das Urinal, wurde ja nicht von Duchamp hergestellt. Kunst muss ja nicht vom Künstler selbst hergestellt werden, es reicht vielmehr, wenn der Künstler sie als solche bezeichnet. So ziemlich alle wichtigen Protagonist*innen der Modernen Kunst der ca letzten hundert Jahre werden im Buch mit ihren zentralen Werken vorgestellt: Andy Warhol, Marina Abramovic, Demian Hirst, Jean-Michel Basquiat, Joseph Beuys und viele andere. Bunt, schrill, informativ und süffig zu lesen ist die Graphic Novel in der Übersetzung aus dem Englischen von Christa Prummer-Lehmair und Rita Seuss. Es gibt einen guten Überblick der Künstler*innen der Moderne und bietet vor allem Einsteiger*innen Anregungen, mit welcher*m Künstler*in man sich als nächstes beschäftigen möchte.

"Aber ist das Kunst?"

Tobias Krieg am 13.07.2025

Bewertungsnummer: 2537978

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Aber ist das Kunst?" Diese Frage wird im Buch "Blow Up!", in dem es um Menschen geht, die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Kunst hatten und Kunstwelt und Öffentlichkeit damit herausforderten, immer wieder gestellt. Die Graphic Novel - mit Text von Robert Shore und illustriert von Eva Rossetti - stellt dem Leser Pioniere der modernen Kunst im 20. und 21. Jahrhundert vor. Ausgangspunkt ist das Kunstverständnis von Marcel Duchamp zu Beginn des 20. Jahrhunderts: "Retinale Kunst - Kunst, die nur das Auge verführt - ist tot. Was jetzt zählt, ist das Konzept." (S.19) Für eine Ausstellung in New York reichte er ein handelsübliches Urinal ein und bezeichnete es als "Readymade". Kunst müsse nicht vom Künstler selbst geschaffen sein. Es genüge, wenn er/sie das Objekt auswähle und in einer Galerie ausstelle. Nach Duchamp springt die Darstellung in die 60er Jahre - in der die Konzeptkunst richtig an Fahrt aufnimmt - und führt weiter mehr oder weniger chonologisch bis in die Jetztzeit. Künstler, die dabei im Fokus stehen sind u.a. Andy Warhol, Yayoi Kusama, Linda Nochlin (Kunsthistorikerin), Sturtevant, Marina Abramovic, Christo und Jeanne-Claude oder Kara Walker. Der Begriff "Graphic Novel" ist bei "Blow Up!" für mich in einem weiteren Sinne zu sehen. Es handelt sich um ein Comicbuch, das keinen zusammenhängenden Roman darstellt, sondern in jedem Kapitel die eigenständigen Geschichten der verschiedenen Künstler und Künstlerinnen erzählt (auch wenn es natürlich gegenseitige Bezüge und Verbindungen gibt). Die Erzählweise ist dabei abwechslungsreich gestaltet: in einem Kapitel folgt man dem Künstler als externer Beobachter, in einem anderen erzählt er selbst von seinem Leben. An einer Stelle hält ein Professor eine Vorlesung über einen Künstler, an einer anderen erzählt eine Journalistin von der Kunstwelt der aktuellen Zeit. Am Ende des Buches finden sich Kurzportraits der Künstler in reiner Textform. Das Buch ist als gebundene Ausgabe im Verlag C.H. Beck erschienen und hat ein Format von etwa 25 x 19,5 cm. Es ist komplett in Farbe gehalten und hat insgesamt 231 Seiten. Das Papier ist dick und wirkt qualitativ hochwertig. Leider verströmt das Buch einen für mein Empfinden recht starken chemischen Geruch, der auch nach ein paar Tagen noch nicht verflogen ist. Ich finde die Idee sehr schön, dass hier die Geschichte von Kunst quasi selbst als Kunstwerk erscheint (die Comic-Kunst). Der Stil und die Ausarbeitung der Illustrationen gefallen mir sehr gut. Inhaltlich bin ich etwas zwiegespalten. Ich konnte zwar einiges lernen und für mich neue Künstler und Künstlerinnen entdecken, doch hatte ich nicht das Gefühl, wirklich tiefer in die Gedankenwelt der einzelnen Künstler eindringen zu können. Die Darstellung bleibt mir größtenteils zu episodenhaft und tatsächlich hätte ich gerne - soweit möglich - reale Fotos der zentralen Werke gesehen. Auch hatte ich beim Stichwort "Moderne Kunst" nicht erwartet, dass sich die Darstellung fast ausschließlich um Konzeptkunst dreht. Ich bin absoluter Laie im Bereich Kunst, habe aber dennoch auch Darstellungen zu Künstlern wie Jackson Pollock oder Edward Hopper erwartet. 3,5 Sterne

"Aber ist das Kunst?"

Tobias Krieg am 13.07.2025
Bewertungsnummer: 2537978
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Aber ist das Kunst?" Diese Frage wird im Buch "Blow Up!", in dem es um Menschen geht, die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Kunst hatten und Kunstwelt und Öffentlichkeit damit herausforderten, immer wieder gestellt. Die Graphic Novel - mit Text von Robert Shore und illustriert von Eva Rossetti - stellt dem Leser Pioniere der modernen Kunst im 20. und 21. Jahrhundert vor. Ausgangspunkt ist das Kunstverständnis von Marcel Duchamp zu Beginn des 20. Jahrhunderts: "Retinale Kunst - Kunst, die nur das Auge verführt - ist tot. Was jetzt zählt, ist das Konzept." (S.19) Für eine Ausstellung in New York reichte er ein handelsübliches Urinal ein und bezeichnete es als "Readymade". Kunst müsse nicht vom Künstler selbst geschaffen sein. Es genüge, wenn er/sie das Objekt auswähle und in einer Galerie ausstelle. Nach Duchamp springt die Darstellung in die 60er Jahre - in der die Konzeptkunst richtig an Fahrt aufnimmt - und führt weiter mehr oder weniger chonologisch bis in die Jetztzeit. Künstler, die dabei im Fokus stehen sind u.a. Andy Warhol, Yayoi Kusama, Linda Nochlin (Kunsthistorikerin), Sturtevant, Marina Abramovic, Christo und Jeanne-Claude oder Kara Walker. Der Begriff "Graphic Novel" ist bei "Blow Up!" für mich in einem weiteren Sinne zu sehen. Es handelt sich um ein Comicbuch, das keinen zusammenhängenden Roman darstellt, sondern in jedem Kapitel die eigenständigen Geschichten der verschiedenen Künstler und Künstlerinnen erzählt (auch wenn es natürlich gegenseitige Bezüge und Verbindungen gibt). Die Erzählweise ist dabei abwechslungsreich gestaltet: in einem Kapitel folgt man dem Künstler als externer Beobachter, in einem anderen erzählt er selbst von seinem Leben. An einer Stelle hält ein Professor eine Vorlesung über einen Künstler, an einer anderen erzählt eine Journalistin von der Kunstwelt der aktuellen Zeit. Am Ende des Buches finden sich Kurzportraits der Künstler in reiner Textform. Das Buch ist als gebundene Ausgabe im Verlag C.H. Beck erschienen und hat ein Format von etwa 25 x 19,5 cm. Es ist komplett in Farbe gehalten und hat insgesamt 231 Seiten. Das Papier ist dick und wirkt qualitativ hochwertig. Leider verströmt das Buch einen für mein Empfinden recht starken chemischen Geruch, der auch nach ein paar Tagen noch nicht verflogen ist. Ich finde die Idee sehr schön, dass hier die Geschichte von Kunst quasi selbst als Kunstwerk erscheint (die Comic-Kunst). Der Stil und die Ausarbeitung der Illustrationen gefallen mir sehr gut. Inhaltlich bin ich etwas zwiegespalten. Ich konnte zwar einiges lernen und für mich neue Künstler und Künstlerinnen entdecken, doch hatte ich nicht das Gefühl, wirklich tiefer in die Gedankenwelt der einzelnen Künstler eindringen zu können. Die Darstellung bleibt mir größtenteils zu episodenhaft und tatsächlich hätte ich gerne - soweit möglich - reale Fotos der zentralen Werke gesehen. Auch hatte ich beim Stichwort "Moderne Kunst" nicht erwartet, dass sich die Darstellung fast ausschließlich um Konzeptkunst dreht. Ich bin absoluter Laie im Bereich Kunst, habe aber dennoch auch Darstellungen zu Künstlern wie Jackson Pollock oder Edward Hopper erwartet. 3,5 Sterne

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Blow Up!

von Robert Shore

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