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Band 1

Klub der seltsamen Kinder Mit Mut und Selbstvertrauen ins Abenteuer! Kinderbuch für mehr Diversität und Solidarität im Alltag, Freundschaft macht Außenseiter stark und resilient und lässt sie für ihre Ideale einstehen

Aus der Reihe Die seltsamen Kinder
3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.02.2025

Illustriert von

Nikola Logosová

Verlag

Jungbrunnen

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,2/14,5/2,4 cm

Gewicht

416 g

Auflage

1

Originaltitel

Klub divných dětí

Übersetzt von

Johanna Posset

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7026-6001-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.02.2025

Illustriert von

Nikola Logosová

Verlag

Jungbrunnen

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,2/14,5/2,4 cm

Gewicht

416 g

Auflage

1

Originaltitel

Klub divných dětí

Übersetzt von

Johanna Posset

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7026-6001-7

Herstelleradresse

Jungbrunnen Verlag
Rauhensteingasse 5
1011 Wien
AT

Email: office@jungbrunnen.co.at

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  • Daggy

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ungewöhnliche Freundschaft

    Das Cover gibt schon sehr schön die Art der Illustrationen im Buch wieder, es zeigt uns Milas Vorliebe für Spinnen und andere Tiere und die verlassene Siedlung, in die die Kinder sich aufmachen. Mila verliert sich immer wieder in ihre Naturbeobachtungen, sie bezeichnet sich selbst als „seltsam“ und hat manchmal Aussetzer. Peter, der Jüngste der Kinder, kann vor Angst nicht einschlafen und ängstig sich ständig, deshalb möchte er auch nicht an der Klassenfahrt teilnehmen. Katka ist übergewichtig und wird von allen, auch von ihrem älteren Bruder, gemobbt. Sie liest gerne und flüchtet so vor ihrer bitteren Realität. Der gehbehinderte Franta ist oft bösartig. Mit seinem Handy dreht er Videos, die er ungefragt ins Netz stellt. Als Peter beschließt auszureißen, beschließen die drei anderen ihn zu begleiten. Diese gemeinsame kleine Reise wird für alle zum Abenteuer. So langsam lernen wir die vier Protagonisten anhand kurzer Episoden kennen. Die Anfangsbuchstaben ihrer Namen zeigen jeweils zu Beginn des Abschnitts aus welcher Sicht der Abschnitt erzählt wird. Das bringt für uns interessante Einblicke in Gefühle und Denkweisen der Kinder. Besonders Peters Ängste fand ich sehr einleuchtend beschrieben, aber auch die „Aussetzer“ von Mila machten so doch Sinn. Frantas Bosheiten, die er oft gar nicht so empfand, hatten dadurch sowas wie eine Erklärung. Katka, die durch ihr ständiges Lesen zur Außenseiterin wurde, freute sich, genau wie die anderen, die der Zufall zusammenbrachte, über die entstehende Freundschaft. Diese Form der Zusammengehörigkeit, des gegenseitigen Aufeinander achtens, war für alle neu und deshalb so schön. Zu Anfang brauchte es einige Zeit, bis ich so richtig in der Geschichte angekommen war, einige Passagen hätte man sich sparen können. Aber dann hatte ich einen Draht zu diesen seltsamen Kindern, sie auf so wenig Verständnis trafen und sich deshalb gegenseitig so wichtig wurden. Die Illustrationen wirkten oft wie Collagen, aber sie hatten immer einen sehr schönen Bezug zur Handlung und passten hervorragend ins Buch. Ich würde allerdings die Leseempfehlung auf 11 Jahre setzten.

  • LeLiPä

    4/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über den nicht vorhandenen roten Faden im Leben...

    Vier Leben. Vier persönliche Geschichten. Vier Kinder, deren Leben bisher nicht locker flockig funktioniert... Sie sind anders, passen nicht zur Gesellschaft, fallen durchs Raster und vor allem auf. Da wäre die hübsche Mila, die sich in ihren Träumen und Phantasiewelten verliert und deshalb häufig gedanklich abwesend ist. Und Katka, die sich wegen ihres Übergewichtes oft als Walross wahrnimmt und sich gerne in Geschichten und Bücher flüchtet. Der Jüngste in der Runde ist Peter, der vor allem Angst hat. Und nicht zuletzt Franta, der ständig provoziert und seine angestauten Aggressionen in den falschen Momenten freilässt. Die erste Hälfte des Buches berichtet aus den Leben der unterschiedlichen Kinder und die verschiedenen Wege, wie sie sich kennenlernen und zueinander finden. Als Peter von seinen Eltern genötigt wird, an einer Ferienfreizeit mit anderen Kindern teilzunehmen, beschließt er, auszureißen. Kurzerhand entschließen sich Franta, Katka und Mila dazu, ihn zu begleiten. Denn auch sie sind es leid, sich für ihr Verhalten ständig rechtfertigen zu müssen. Die Roadnovel beginnt..... Die unterschiedlich langen Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Immer gekennzeichnet durch den Anfangsbuchstaben des jeweiligen Protagonisten – F, M, P, K. Es braucht – gerade zu Beginn – einen kurzen Moment, sich in der Geschichte zurechtzufinden, aber dann werden die Lesenden Teil deren Leben, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Geschichte bewegt sich nah an der Alltagswelt. Immer mehr junge Menschen haben aus unterschiedlichen Beweggründen Probleme, sich im Leben zurechtzufinden. Ihnen fehlt der rote Faden. Und erst recht eine Gesellschaft, die ALLE Menschen ungefragt einbindet und annimmt. Dieses Buch erzählt nicht nur von Kindern, die auf der Suche nach Abenteuern sind. Dieses Buch erzählt von Kindern, die Zeit ihres Lebens als „seltsam“ beschrieben wurden. Nie dramatisch und doch selten lustig, nur erschreckend realistisch. Es regt an, sich zu öffnen und aufeinander zuzugehen.

  • Bewertung

    aus Essen

    3/5

    31.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Kinderstimmen – trotz sprachlicher Stolpersteine

    Wir befinden uns in Tschechien und begleiten vier sehr unterschiedliche Kinder auf ihrem Weg zueinander: zu einem gemeinsamen Ausbruch und zu einer entstehenden Freundschaft. Mila, die mit ihren Aussetzern und ihrer großen Tierliebe als „seltsam“ gilt, ist sich ihrer Andersartigkeit bewusst, ebenso wie Peter, der nachts noch Angst im Dunkeln hat. Katka, die Älteste, fühlt sich aufgrund ihres Übergewichts und ihres einsamen Hobbys, dem Lesen, oft ausgegrenzt. Franta, der später zur Gruppe stößt, hat eine körperliche Beeinträchtigung an den Beinen. Anhand der Buchstaben erkennt man, wer gerade erzählt. Sehr schön umgesetzt, denn so spricht jedes Kind für sich selbst und gibt Einblick in seine ganz persönliche Sicht auf die Welt, samt der von außen zugeschriebenen Rolle als Außenseiter*in. Gut gelungen ist auch, dass die Kinder bei ihrem kleinen Abenteuer bewusst ihre Handys zu Hause lassen. Ohne Google Maps wird die Unternehmung zu einer echten Herausforderung und dadurch umso abenteuerlicher. Die Illustrationen fangen die jeweilige Stimmung feinfühlig ein und passen gut zum Inhalt. Die kindliche Perspektive ist inhaltlich überzeugend dargestellt: Die Gewichtung der Probleme, Sorgen und Ängste entspricht tatsächlich der Erfahrungswelt von Kindern. Die Sprache hingegen wirkt an manchen Stellen wenig authentisch, möglicherweise ein Problem der Übersetzung. Ob der Stil im Original dem Tschechischen entspricht, lässt sich schwer beurteilen. Einige Ausdrücke erinnern eher an ein älteres Kinderbuch oder sind für die Zielgruppe untypisch. Ich wusste zum Beispiel in der 5. Klasse nicht, was „lallen“ im Zusammenhang mit Alkohol bedeutet. Oder wenn Katka ganz selbstverständlich „arg“ steigert oder „Würstel“ anbietet. Das klingt wenig kindgerecht. Auch die häufig sehr langen Sätze, die sich durch alle Erzählperspektiven ziehen, machen es schwer, die Figuren sprachlich voneinander zu unterscheiden. Die Geschichte an sich ist durchaus schön, vor allem durch die bunt zusammengewürfelte Truppe. Zwischendurch zieht sie sich allerdings ein wenig. Ich würde das Buch daher eher älteren Leser*innen empfehlen, vielleicht ab der 6. Klasse.

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