Ein mitreißendes Plädoyer von John Green für den Kampf gegen die tödlichste Infektion der WeltAuf einer Reise nach Sierra Leone lernt Bestsellerautor John Green den jungen Henry kennen, der mit Tuberkulose im Krankenhaus liegt. Seine bewegende Krankheitsgeschichte nimmt er zum Anlass, der ältesten und tödlichsten Infektionskrankheit der Welt auf den Grund zu gehen. Er will sich nicht damit abfinden, dass jährlich 1,5 Millionen Menschen sterben, obwohl es seit langem wirksame Medikamente gegen Tuberkulose gibt. John Green fordert Lösungen für diese globale Gesundheitskrise: weltweiten Zugang zu lebensrettender Behandlung, erschwinglichere Medikamente, Aufmerksamkeit und Engagement. Sein Buch ist ein Appell, hinzusehen und zu handeln. Eine berührende, informative und dringliche Lektüre für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit und Gesundheit einsetzen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Ich bin ein sehr großer Fan von John Green. Egal über welches Thema er schreibt. Eines weiß ich gewiss, es ist immer großartig. Durch seine genauen Recherchen und seiner überaus eloquenten Art wird jedes Buch zum Highlight. In diesem Buch geht es um die Krankheit Tuberkulose. Für die meisten von uns ist diese Krankheit nicht präsent, da sie in Deutschland keine allzu große Rolle mehr spielt. John Green erzählt in seinem Buch von Henry, der in Sierra Leone lebt und sich dort mit der Tuberkulose angesteckt hat. John Green erzählt seine Geschichte. Medikamentenzugang und noch viele weitere Faktoren spielen eine große Rolle bei der Genesung. Sie entscheiden über Leben und Tod. Anhand dieser persönlichen Geschichte, Henry ist auf jeder Seite präsent, schlägt John Green einen Bogen und erklärt Fakten, geschichtliche Hintergründe und noch vieles mehr. Am Ende des Buches hat man ein doch recht gutes Wissen über Tuberkulose einfach so nebenbei bekommen. Dieses Buch soll aufrütteln und kann bei einigen LeserInnen Unbehagen auslösen, aber nur so bekommt der Autor, die Aufmerksamkeit, die er für dieses Thema will. Ich finde es sehr gelungen.
Buecherundschokolade
5/5
23.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
John Green versteht es in…
John Green versteht es in seinen Romanen, die sich eher an ein junges Publikum richten, meisterhaft die ganze Klaviatur der Gefühle zu spielen. Im vorliegenden Buch liefert er jedoch weitestgehend unsentimental ein hochspannendes Sachbuch über Tuberkulose ab. Kein medizinisches Sachbuch natürlich, denn Arzt ist er nicht. Vielmehr handelt es sich um eine Kulturgeschichte der Tuberkulose und die Frage, wie man diese heilbare und behandelbare Krankheit, die immer noch Millionen Menschen tötet, endlich besiegen kann. Dabei konnte er mich von Beginn an fesseln, mit historischen Exkursen zum Wissenschaftlerstreit zwischen Robert Koch und Louis Pasteur ebenso wie mit Tauchgängen in das Gesundheitssystem Sierra Leones und die Gier großer Pharmakonzerne. Wahrscheinlich kann nur ein so kraftvoller Romanautor wie Green dieses Thema in einen so lehrreichen wie interessanten Unterhaltungsstoff verwandeln. Ein sehr empfehlenswertes Buch Ja
booklover2011
5/5
18.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Informatives Sachbuch über die Geschichte der Tuberkulose bis zur Gegenwart
Inhalt siehe Klappentext.
Meinung:
Der Schreibstil liest sich trotz der ernsten und schweren Thematik leicht und flüssig.
John Green schildert das Auftreten der Krankheit von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, ihre Symptome, die Entwicklung eines Heilmittels und wie aufgrund des fehlenden Zugangs zu Medikamenten jährlich mehr als eine Millionen Menschen, vor allem in armen Ländern, an einer heilbaren Krankheit sterben. Dies verknüpft er mit der Geschichte des jungen Henry aus Sierra Leone, der an Tuberkulose erkrankt ist. Der Autor nutzt seine Bekanntheit um auf diese Krankheit und die damit verbundene Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.
Fazit:
Informatives Sachbuch über die Geschichte der Tuberkulose bis zur Gegenwart, dass sich trotz der schweren Thematik gut und leicht lesen lässt. Leseempfehlung für medizinisch-historisch und/oder politisch interessierte Personen.
booklover2011
aus ...
5/5
18.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Informatives Sachbuch über…
Informatives Sachbuch über die Geschichte der Tuberkulose bis zur Gegenwart Inhalt siehe Klappentext. Meinung: Der Schreibstil liest sich trotz der ernsten und schweren Thematik leicht und flüssig. John Green schildert das Auftreten der Krankheit von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, ihre Symptome, die Entwicklung eines Heilmittels und wie aufgrund des fehlenden Zugangs zu Medikamenten jährlich mehr als eine Millionen Menschen, vor allem in armen Ländern, an einer heilbaren Krankheit sterben. Dies verknüpft er mit der Geschichte des jungen Henry aus Sierra Leone, der an Tuberkulose erkrankt ist. Der Autor nutzt seine Bekanntheit um auf diese Krankheit und die damit verbundene Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Fazit: Informatives Sachbuch über die Geschichte der Tuberkulose bis zur Gegenwart, dass sich trotz der schweren Thematik gut und leicht lesen lässt. Leseempfehlung für medizinisch-historisch und/oder politisch interessierte Personen.
SternchenBlau
5/5
10.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eindringlich und emotional…
Eindringlich und emotional verpackt John Greens Engagement gegen Tuberkulose ist mir schon auf SocialMedia mehrfach sehr positiv aufgefallen. Wie er am Ende seines Buch schreibt, bekam er durch seine Prominenz ein Megafon in die Hand gedrückt, das er nun für dieses wichtige Thema nutzt. Und das klappte für mich auch in Buchform sehr gut. Obwohl das Thema so düster ist, schafft Green es, dieses sehr eindringlich und emotional zu verpacken. »Nichts ist so privilegiert wie die Annahme, die Geschichte wäre Vergangenheit«, zitiert er auf den ersten Seiten einen Freund. Und damit treffen beide den Kern. Während wir im sogenannten "Westen" vieles überwunden glauben, schlagen viele Probleme in anderen Regionen immer noch heftig zu. Wir sind so privilegiert, dass wir Millionen Menschen jährlich sterben lassen, einfach, weil sie arm sind, in den falschen Ländern leben und/oder als Teil einer marginalisierten Gruppe geboren wurden. Greens Engagement begann, als er in Sierra Leone ein TB-Krankenhaus besucht und Henry trifft. Der 16jährige ist von der Tuberkulose so gezeichnet, dass Green erst glaubt, der Teenager wäre noch ein Kind von 9 oder 10 Jahren. Henry begleitet uns das ganze Buch über, anhand seiner Geschichte schildert Green viele Aspekte, die ich über Tuberkulose noch nicht wusste, wie z.B. dass die Patient*innen während der Behandlung so viel Hunger haben, aber sich ausreichende Nahrungsaufnahme gar nicht leisten können. Neben Henrys Geschichte verfolgt Green die Geschichte der Tuberkulose, sowohl medizinisch als auch sozial und kulturhistorisch. Er zeigt eindringlich auf, dass es auch immer soziale Aspekte eine Rolle spielen, wie wir eine Krankheit bekämpfen (oder nicht). Bei der Tuberkulose spielen auch viele rassistische Vorurteile eine Rolle. Im 19. Jahrhundert, als im großen Maße auch noch Weiße betroffen waren, wurden die Patient*innen als sensible, kreative Seelen beschrieben, später, als sich die Lebensverhältnisse für Weiße verbesserten und klar war, dass Bakterien die Krankheit verursachen, wurde der Lebenswandel der rassifizierten Menschen verantwortlich gemacht. Besonders fasziniert haben mich die absurden Zusammenhänge, z.B. dass New Mexicos Anerkennung als US-Bundesstaat ebenfalls mit der Tuberkulose verknüpft ist. Ein dritter Aspekt, der sich durchs Buch zieht, sind Greens eigene Erfahrungen, neben Tb-Fällen in seiner Familie sind das die Erlebnisse mit seiner Angsterkrankungen und wo uns Menschen im Westen privilegiert werden. Dabei bleibt der große Respekt, den Green vor dem Betroffenen und den Tb-Aktivist*innen hat, immer im Vordergrund. Green emotionalisiert bei Henrys Geschichte und auch bei seinen persönlichen Erlebnissen sehr. Ich kann mir vorstellen, dass das einige vielleicht kitschig finden, aber das Buch wird so sehr nahbar und nachvollziehbar. Und weil die westlichen Leser*innen sich vieles sonst vielleicht nicht nachvollziehbar fänden, ist das wichtig. Und es trifft letztlich auch Greens Stil, den seine Leser*innen von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Margos Spuren“ kennen. Und ihr solltet auch keine breite medizinhistorische Darstellung erwarten, das Buch hat rund 200 Seiten, aber gelernt habe ich trotzdem einiges. Das Positive daran: Wir sind der Tuberkulose (noch) nicht hilflos ausgeliefert. Wir können als Weltgemeinschaft etwas gegen diesen stillen Killer unternehmen. Ich hoffe, „Tuberkulose“ findet viele interessierte Lesende, die das Thema Tuberkulose weiter in die Öffentlichkeit bringen. 4,5 von 5 Sternen.
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5/5
08.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tuberkulose
Mit Charme, harten Fakten und Daten bringt John Green uns sein neues Buch näher. Diesmal ist es kein Roman, sondern Greens very special interest: Tuberkulose.
Durch persönliche Geschichten, Recherche und Gesprächen mit Wissenschaftlern, Ärzten und Inizierten lernen wir die Krankheit von ganz vielen neuen Seiten kennen und gleichzeitig nimmt Green den Leser*innen auch etwas die Angst davor.
Auch werden Fragen beantwortet, die sich viele Menschen stellen: Woher kommt Tuberkulose? Warum gibt es sie noch und konnte noch nicht ausgerottet werden?
Das alles und mehr wird in „Tuberkulose“ beantwortet.
Ich persönlich mag John Greens sehr gern und habe in den sozialen Medien seinen Weg und seine Recherche zu diesem Buch verfolgt. Deshalb empfehle ich es sehr gern, da ich weiß, was für ein Herzensprojekt dieses Buch ist.
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5/5
02.08.2025
eBook (ePUB)
Tuberkulose
Ich muss zugeben, dass John Green für mich zu den besten Jugendbuchautoren gehört. Wer seine Bücher liest, weiß, dass es ihm eine Herzensangelegenheit ist, sich mit bewegenden und zum Nachdenken anregenden Themen auseinanderzusetzen. Besonders beeindruckend ist sein einfühlsamer Schreibstil, der zu keiner Zeit belehrend wirkt und immer realitätsnah ist. Mit Tuberkulose hat er sich einem Sachbuchthema zugewandt. Die Recherche zu dieser Krankheit führt uns zurück bis ins 19. Jahrhundert, als noch wenig über sie bekannt war, und bis in die Gegenwart. Wir lernen Henry kennen, den John Green über viele Jahre hinweg begleitet hat. Er nimmt uns mit durch die Höhen und Tiefen seiner Krankheit. Dank der medizinischen Fortschritte hat er die Tuberkulose überlebt. Es gilt, die Ungerechtigkeit in Angriff zu nehmen. Noch immer ist diese Krankheit existent und noch immer gilt: Dort, wo es Medikamente gibt, findet man diese Krankheit nicht und dort, wo sie am stärksten wütet, gibt es keine Medikamente. Und das, obwohl es eine Therapie schon seit einem Jahrhundert gibt. Ein interessantes, intensives Buch, ein Appell!
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5/5
16.06.2025
eBook (ePUB)
Augenöffnend
"Wie viele der 1.300.000 Menschen, die in diesem Jahr an Tuberkulose sterben werden, würden überleben, wenn sie den gleichen Zugang zu einer adäquaten Gesundheitsversorgung hätten wie ich?" - "Alle. Null Menschen müssten an TB sterben." Kaum etwas fasst die Tragik der Tuberkulose-Krise zusammen, wie dieser kurze Wortwechsel. Denn die tödlichste Infektionskrankheit der Welt ist heilbar und doch noch lange nicht vorbei. John Green schafft es, ein sonst vielleicht trockenes Thema lebendig und spannend zu erzählen und Wissen zu vermitteln ohne belehrend zu werden.
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5/5
23.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Augenöffnend
Ein wirklich sehr aufschlussreiches und lesenswertes Buch. Auch ein sehr wichtiges Buch meiner Meinung nach. Die schlimme Geschichte der Tuberkulose und viele historische Zusammenhänge werden ausgiebig und emotional beschrieben. Ein Buch, dass uns zeigt, wie wichtig Aufklärung ist, sodass Infektionskrankheiten wie Tuberkulose nicht in Vergessenheiten geraten. Gerade weil das Thema uns noch immer belastet und längst nicht abgeschlossen ist. Spannend und einfach mitreißend.
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5/5
09.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fürchterlich aktuell
In seinem Sachbuch gelingt es John Green, sich dem komplexen Thema Tuberkulose emotional zu nähern. Fakten und aktuelle Entwicklungen werden anhand von konkreten Beispielen erläutert. Und das in John Green-Manier: Man kann gar nicht anders, als emotional zu werden. Für mich war die Krankheit eindeutig Vergangenheit, doch jetzt weiß ich, dass Tuberkulose noch immer eine erschreckend aktuelle Krankheit ist, gegen die viel zu wenig unternommen wird. Die eigene privilegierte Position wird mehr als bewusst.
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