Digitale Skulpturen EINE SELEKTION 2002 BIS 2014 Walter J. Ronner - Erstveröffentlichung von nach dem goldenem Schnitt und der Fibonaccizahlenreihe kreierter Skulpturen
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- Deutsch ausgewählt
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
18.11.2024
Herausgeber
Walter J. RonnerVerlag
TreditionSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
0,9/21/21 cm
Gewicht
456 g
Auflage
1000
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-42156-2
In der Erwartung mittels Bild-Modifikatoren starke Simultankontrasten zu erzeugen, jedoch im Unklaren mit welchen Ergebnissen damit zu rechnen ist, wurden bei freiem experimentieren alle 3D-Modulatoren ausprobiert. Durch "Rotation" oder "Twist" erfolgten aus den Ausgangsbildern die interessantesten Verformungskonstellationen. Aus einer Fülle von Schnappschüssen welche die Prozesse dokumentierten, stellten drei unterscheidbare Merkmale heraus, es gab: Objekthafte, offene und Misch-Konstellationen. Nach mehrstufigen Ausleseverfahren von den markantesten Konstellationen und einem nachfolgenden Rendering zu hochauflösenden Bildern entstand eine Selektion, wovon die meisten Bilder hier gezeigt werden.
Weil die Ausgangsbilder mit den Proportionen des goldenen Schnittes, bzw. nach der Fibonacci-Zahlenreihe moduliert sind (die beide bei Formgebung und Gliederung von Fauna und Flora mitwirken), haftet an jenen Skulpturen etwas Lebendiges. Im Gegensatz dazu wirken jene Skulpturen aus additiv wiederholten Maßeinheiten – wovon einige gezeigt werden - eher kristallin, also unlebendig.
Es wird gesagt die Skulpturen wirken wie geballte Kampf- und elegante Tanzposen, wie kubistische Gebilde, historische Segelschiffe aber auch wie Schlachten, Bühnenräume fremder Welten - und vieles mehr. Sie als Buchbetrachtende werden hier zu Schöpfer:innen der wortfindenden Kunst.
Der beschriebene Prozess der die digitalen Skulpturen formt, macht aus erkenntnistheoretischer Sicht auch deutlich, wie sich einst Eindeutiges, exakt aus Proportion und Farbe Entstandenes sich zum Vieldeutigen wandelt. Die Umformungen der Konstruktionen zu Dekonstruktionen nimmt also einen unbekannten Weg vom Denotativen zum Konnotativen, vom begrifflich Definierten zum frei Assoziierbaren.
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