Produktbild: Herr Lehmann
Gebraucht Band 1

Herr Lehmann Ein Roman

Aus der Reihe Herr Lehmann
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

77133

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2003

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/2,6 cm

Gewicht

268 g

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000009603

Beschreibung

Rezension

"Die Dialoge entfalten einen sprühenden Witz, wie man ihn selten antrifft in einem deutschen Roman. Und er geht auch bei wiederholtem Lesen nicht verloren." Neue Zürcher Zeitung

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

77133

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2003

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/2,6 cm

Gewicht

268 g

Auflage

30. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000009603

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  • Bewertung

    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Lehmann

    Herr Lehmann hat es nicht leicht. Im Kreuzberg von 1989 kämpft er sich durch allerlei beschwerliche Alltagssituationen. Er liefert sich psychologische Straßenkämpfe mit Hunden und bierbeladene, philosophische Diskurse mit seinen schrulligen Freunden. Kein Wunder, dass eine sich anbahnende sprich- und wortwörtliche Wende für den gewohnheitsliebenden Wahlberliner zur großen Herausforderung wird. Der lustigste deutsche Roman, den ich kenne.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    80er-Jahre-Nachtleben in Berlin

    Ein Buch über alles und nichts. Wir folgen der verkopften, ambitionslosen, festgefahrenen und doch komisch sympathischen Hauptfigur Frank, von allen nur Herr Lehmann genannt, durch einige Monate seines Lebens in Westberlin, kurz vor dem Mauerfall. Herr Lehmann arbeitet in einer Bar namens "Einfall", Herr Lehmann trifft einen aggressiven Hund, Herr Lehmann hasst es, mit seinen Eltern zu telefonieren, Herr Lehmann verliebt sich in eine Köchin, Herr Lehmann verlebt den schlimmsten Nachmittag in einem Freibad, Herr Lehmann sorgt sich um seinen besten Freund. Klingt alles banal, ist es auch. Trotzdem überzeugt Sven Regener mit seinem Schreibstil, der es unmöglich macht, das Buch wegzulegen.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    19.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Berlin Berlin

    Berlin Ende der Achtziger. Die Mauer steht noch. Kreuzberg ist noch die Hoffnung all jener, die aus der Bundesrepublik auf die Insel geflüchtet sind. In der Vielzahl Suchender, Gestrandeter, Salonrevolutionäre gibt es den Herrn Lehmann, der sich Ansprüchen gerne entzieht und dafür lieber jedem die Welt erklärt. Es ist ein Kneipenleben. Sei es beruflich als Bierzapfer oder vor der Theke als Gast. Doch es ist nicht das Leben eines Alkoholikers, vielmehr das eines Menschen, der von sich behaupten würde, dass er mehr zum Leben nicht braucht. Familie ist etwas, das zu Besuch kommt, Zukunft etwas, für das man erst einmal richtig ausschlafen muss. Der Trott bestimmt den Tag von Herrn Lehmann und seinen Freunden. Wäre da nicht die Liebe. Ein Konstrukt, das vielen mittelmäßigen Romanen zu Grunde liegt. Sie stiftet Verwirrung, sie stellt Fragen, denen man lieber aus dem Weg geht, sie fordert einen heraus. Sven Regener entgeht dem allen durch seinen wunderbaren tragikkomischen Ton. Nicht nur dass seine scheinbaren Verlierer einem ans Herz wachsen, er spiegelt das Berlin der Mauer kurz vor ihrem Fall. Menschen, die mit sich selbst beschäftigt sind, die von den Ereignissen überrollt werden. Mitten drin Herr Lehmann. Unbeholfen scheint die Trägheit seine herausragende Charaktereigenschaft zu sein. Und trotzdem besitzt er seine Sehnsüchte, seine Träume, seine Verletzungen. Der Leser fühlt sich gleich mit ihm verwandt. Nur ein Herr Lehmann kann mitten in der Nacht von einem Hund aufgehalten werden. Die einzige Möglichkeit, ihm zu entgehen, darin bestehen, den Hund betrunken zu machen. Es sind aberwitzige Szenen, durch die Herr Lehmann stolpert. Sven Regener hat ihn mit trockenem Humor ausgestattet. Die beste Erfindung dabei ist, dass Herr Lehmann für alle einfach nur Herr Lehmann ist.

  • Bewertung

    aus Marl

    5/5

    19.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Trocken, rasant, urkomisch

    Ein bißchen "Herr Lehmann" steckt wohl in jedem von uns. Das wurde mir schon im ersten Kapitel dieses Buches klar. Der Autor hält uns, den "Otto-Normal-Lebens-Usern", einen Spiegel vor, in den ich gerne geschaut habe. Oft sind es doch die ganz alltäglichen Dinge im Leben eines Menschen, die, aus einer gewissen Entfernung betrachtet, eigentlich nur urkomisch sind. Nur sieht man das nicht selber, wenn man gerade in dieser Situation steckt. Der Schreibstil des Autors ist rasant, prägnant, leicht naiv aber vor allem urkomisch und genau das hat verursacht, dass ich das Buch in einem Rutsch runterlesen konnte. Nicht selten bekam ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Dialoge der einzelnen Personen zwar oft einfach und trocken geschrieben sind, sie aber gerade deshalb eine Menge Portion Humor zum Besten geben. Ein wenig erinnert hat mich der Schreibfluss des Buches an den "Erzähltext" der "Sendung mit der Maus". "Das ist Herr Lehmann. Herr Lehmann wird bald 30. Er ist nicht verheiratet, ruft ab und zu nach seiner Mutter und erlebt eine Menge komischer Dinge." Zum Glück hatte ich beim Lesen immer ein Glas Wasser neben mir stehen. Sonst wär ich womöglich am Ende dehydriert gewesen. Nicht verstanden? Dann macht Euch mit Herrn Lehmann bekannt und Ihr werdet wissen, was ich meine. Prädikat: Lesen, genießen, schmunzeln und lachen. Das erfrischt das Herz und ersetzt aller Voraussicht nach die Altersfältchen durch Lachfalten

  • Wiebke Hartung

    aus Bremen

    5/5

    19.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Bremer zieht um

    Herr Lehmann, bestens bekannt aus der Neuen Vahr Süd, ist erwachsen geworden und nach Berlin gezogen. Noch immer bestimmen Eintönigkeit und Routine sein Leben, der Wahlkreuzberger kriegt kaum etwas mit von den Umbrüchen der Zeit. Er ist ein klassischer Anti-Held, dem man dieses Leben voll abnimmt und sich manchmal ein bißchen wünscht genauso zu sein. Authentisch, tragisch-komisch und ohne Ende ironisch: das ist Herr Lehmann!

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Bewertungen (19)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.06.2026

    Unvergessen

    Zum 25 jährigen Jubiläum musste ich dieses Buch doch noch einmal zur Hand nehmen und ich habe es genauso geliebt wie damals. Herr Lehmann, schrullig, lahm, Kneiper, Wahlberliner kurz vor dem Mauerfall…. Ein Buch zum kaputtlachen beim lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Wende im Westen?

    Eines der erflogreichsten Bücher der letzten Jahre. Warum? Der Roman zeigt die Stimmung im Westen Berlins vor dem Mauerfall. Ja, im Westen, denn auch dort war die Mauereröffnung ein Ereignis, die alles veränderte. Nur für Herrn Lehmann nicht. Der arbeitet in seiner Kneipe und lebt sein träges, leeres Leben vor sich hin. Berlin-Kreuzberg in der Mitte des Jahres 1989, ein Symbol für die träge, nach der aufwühlenden 68er Zeit langsam wieder einschlafende Bundesrepublik? Dass die Mauer offen ist, bekommt Herr Lehmann erst am Ende des Buches und eher beiläufig mit. Wen repräsentiert er? Unverkennbarer Regener-Stil: Nüchtern, unpathetisch, manchmal staccato, unaufgeregt, und dahinter viel Anspielung und Tiefsinn.
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schüller

    Thomas Schüller

    Thalia Ludwigsburg

    Buchhändler*in

    5/5

    10.09.2009

    Buch (Taschenbuch)

    "Ich gehe erstmal los..."

    Was beschäftigt einen Westberliner um die dreißig kurz vor dem Fall der Berliner Mauer? Herr Lehmann lebt in Berlin-Kreuzberg und arbeitet in einer kleinen Kneipe. Er erzählt von seiner Liebe Katrin, von seinem besten Freund Karl und von seinen Eltern. Aber vor allem erzählt er seine bewusst eingeschränkte Geschichte einer ummauerten Stadt. Mit Herr Lehmann hat Sven Regener eine absolut authentische Figur geschaffen in der sich sicherlich einige wieder entdecken können. Ein Held des Alltags, der uns zeigt, dass es gar nicht so verkehrt sein kann, manche Dinge einfach mal ein bisschen lockerer zu sehen. „…Der Rest wird sich schon irgendwie ergeben.“

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