Produktbild: Das dreizehnte Kapitel
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Das dreizehnte Kapitel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,9 cm

Gewicht

280 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000061809

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Beschreibung

Rezension

So beschwingt, schalkhaft und verführerisch hat Martin Walser lange nicht mehr geschrieben. Ein großartiges Buch. ("Der Spiegel")
Wieder schlicht irre und hinreißend. ("Frankfurter Rundschau")
Das dreizehnte Kapitel ist so abgründig, dass man sich sofort gebannt verstricken lässt. ("Die Weltwoche")
Das dreizehnte Kapitel ist von vollendeter Exzentrizität. Das Exzentrische des Romans wirkt begeisternd, frisch - erfrischend schräg. ("Die Zeit")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,9 cm

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280 g

Auflage

3. Auflage

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Deutsch

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2710000061809

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sehr zügig zu lesen

Dorothea Rose aus Frankfurt am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 796164

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit langem mal wieder konnte ich dieses Buch gut mit meinem Mann diskutieren: Es ist wie ein intellektuelles "Gut gegen Nordwind". Sind geheime Gedanken zu Papier gebracht an eine Person, die man nur von einmaligem Sehen "kennt" schon Ehebruch? Was bleibt in Ehen ungesagt? Gibt es die eine Wahrheit in unserer gelebten Rolle als Ehepartner? Das Buch macht Spaß, weil man sich an so vielen Gedanken der beiden Intellektuellen Briefpartner reiben kann. Es ist flüssig, ja zuweilen spannend und abenteuerlich geschrieben. Das Ende vielleicht nicht sooo gelungen wie das Gesamtwerk, nichts desto trotz meine uneingeschränkte Lesempfehlung!

sehr zügig zu lesen

Dorothea Rose aus Frankfurt am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 796164
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit langem mal wieder konnte ich dieses Buch gut mit meinem Mann diskutieren: Es ist wie ein intellektuelles "Gut gegen Nordwind". Sind geheime Gedanken zu Papier gebracht an eine Person, die man nur von einmaligem Sehen "kennt" schon Ehebruch? Was bleibt in Ehen ungesagt? Gibt es die eine Wahrheit in unserer gelebten Rolle als Ehepartner? Das Buch macht Spaß, weil man sich an so vielen Gedanken der beiden Intellektuellen Briefpartner reiben kann. Es ist flüssig, ja zuweilen spannend und abenteuerlich geschrieben. Das Ende vielleicht nicht sooo gelungen wie das Gesamtwerk, nichts desto trotz meine uneingeschränkte Lesempfehlung!

Sehr gut, aber...

YvonneH aus Hamburg am 27.08.2023

Bewertungsnummer: 2008659

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin Walsers Roman "Das 13. Kapitel" ist ein Werk, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. In dieser einfühlsamen und komplexen Erzählung erforscht Walser die Tiefen menschlicher Emotionen und Beziehungen, wobei er es versteht, das Innerste seiner Figuren bloßzulegen. Die Sprache ist reich und durchdacht, und Walsers Meisterschaft im Erzählen ist unbestreitbar. Doch trotz der hohen Bewertung kann man das Buch nicht besprechen, ohne eine kritische Betrachtung des Gender-Themas. Walser zeichnet in seinem Roman Figuren, die in ihrer emotionalen und intellektuellen Komplexität beeindrucken, doch in Bezug auf Gender-Dynamiken und -Darstellungen könnte das Buch als problematisch betrachtet werden. Die Geschlechterrollen in "Das 13. Kapitel" erscheinen oft traditionell, vielleicht sogar rückwärtsgewandt, und können so die Frage aufwerfen, ob der Roman in dieser Hinsicht den heutigen soziokulturellen Normen gerecht wird. Dieser Punkt ist besonders wichtig, da die Literatur oft als Spiegel der Gesellschaft dient und die Kraft hat, sowohl positive als auch negative Stereotypen zu verstärken. Das Fehlen einer differenzierten Darstellung von Geschlecht und Geschlechterrollen in einer ansonsten so tiefgründigen Erzählung wirkt wie ein blinder Fleck in der thematischen Landschaft des Romans. Doch trotz dieser kritischen Anmerkung bleibt "Das 13. Kapitel" ein beeindruckendes Werk, das in seiner Gesamtheit fasziniert. Die literarische Qualität, die psychologische Tiefe der Figuren und die allgemeine Erzählkunst Walsers machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Deshalb erhält es von mir vier Sterne, auch wenn es im Bereich Gender durchaus Anlass zur Diskussion gibt.

Sehr gut, aber...

YvonneH aus Hamburg am 27.08.2023
Bewertungsnummer: 2008659
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin Walsers Roman "Das 13. Kapitel" ist ein Werk, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. In dieser einfühlsamen und komplexen Erzählung erforscht Walser die Tiefen menschlicher Emotionen und Beziehungen, wobei er es versteht, das Innerste seiner Figuren bloßzulegen. Die Sprache ist reich und durchdacht, und Walsers Meisterschaft im Erzählen ist unbestreitbar. Doch trotz der hohen Bewertung kann man das Buch nicht besprechen, ohne eine kritische Betrachtung des Gender-Themas. Walser zeichnet in seinem Roman Figuren, die in ihrer emotionalen und intellektuellen Komplexität beeindrucken, doch in Bezug auf Gender-Dynamiken und -Darstellungen könnte das Buch als problematisch betrachtet werden. Die Geschlechterrollen in "Das 13. Kapitel" erscheinen oft traditionell, vielleicht sogar rückwärtsgewandt, und können so die Frage aufwerfen, ob der Roman in dieser Hinsicht den heutigen soziokulturellen Normen gerecht wird. Dieser Punkt ist besonders wichtig, da die Literatur oft als Spiegel der Gesellschaft dient und die Kraft hat, sowohl positive als auch negative Stereotypen zu verstärken. Das Fehlen einer differenzierten Darstellung von Geschlecht und Geschlechterrollen in einer ansonsten so tiefgründigen Erzählung wirkt wie ein blinder Fleck in der thematischen Landschaft des Romans. Doch trotz dieser kritischen Anmerkung bleibt "Das 13. Kapitel" ein beeindruckendes Werk, das in seiner Gesamtheit fasziniert. Die literarische Qualität, die psychologische Tiefe der Figuren und die allgemeine Erzählkunst Walsers machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Deshalb erhält es von mir vier Sterne, auch wenn es im Bereich Gender durchaus Anlass zur Diskussion gibt.

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Das dreizehnte Kapitel

von Martin Walser

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Irene Hantsche

Thalia Jena – Goethe-Galerie

Zum Portrait

4/5

Intellektueller Briefroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Einerseits geht es in diesem intellektuellen Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Basil und der Theologin Maja um philosophische Diskurse und den Theologen Karl Barth, zum anderen um Alltäglichkeiten im Leben der beiden Protagonisten. So habe ich mit Vergnügen gelesen, wie es zunächst dem alternden Basil gelingt, zu der jüngeren, verheirateten Frau eine geistige Beziehung aufzubauen. In deren Verlauf spüren beide zunehmend eine einzigartige Vertrautheit und Nähe, sodass sie, als die Beziehung droht heikel zu werden, die Korrespondenz sogar abzubrechen versuchen. Letztlich aber hilft der Austausch beiden, besonders aber Maja, als deren Mann lebensbedrohlich erkrankt. Die Gesamtheit der Briefe ergibt eine interessante und reizvolle Geschichte voll sprachlicher Akrobatik, Intelligenz und Wortwitz. Ich empfehle das Buch daher geübten Lesern, die Walser anspruchsvoll zu unterhalten vermag.
  • Irene Hantsche
  • Buchhändler/-in

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4/5

Intellektueller Briefroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Einerseits geht es in diesem intellektuellen Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Basil und der Theologin Maja um philosophische Diskurse und den Theologen Karl Barth, zum anderen um Alltäglichkeiten im Leben der beiden Protagonisten. So habe ich mit Vergnügen gelesen, wie es zunächst dem alternden Basil gelingt, zu der jüngeren, verheirateten Frau eine geistige Beziehung aufzubauen. In deren Verlauf spüren beide zunehmend eine einzigartige Vertrautheit und Nähe, sodass sie, als die Beziehung droht heikel zu werden, die Korrespondenz sogar abzubrechen versuchen. Letztlich aber hilft der Austausch beiden, besonders aber Maja, als deren Mann lebensbedrohlich erkrankt. Die Gesamtheit der Briefe ergibt eine interessante und reizvolle Geschichte voll sprachlicher Akrobatik, Intelligenz und Wortwitz. Ich empfehle das Buch daher geübten Lesern, die Walser anspruchsvoll zu unterhalten vermag.

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Britta Weiler

Thalia Brandenburg – Sankt-Annen-Galerie

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4/5

Lückenbrücke

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als der bekannte Schriftsteller Basil bei einem Bankett die Ehefrau des Ehrengastes sieht, ist er sofort fasziniert. Er findet die Mailadresse der renommierten Theologin und Karl Barth- Anhängerin heraus und baggert sie schriftlich an. Aus dem Geplänkel wird schnell eine Diskussionsplattform über - buchstäblich - Gott und die Welt und für die beiden Protagonisten eine Begegnung mit zunehmender Vertrautheit, wo all die Dinge Platz finden, die in den jeweiligen Ehen zu kurz kommen. Teils rätselhaft, teils weise weiß Walser sein Publikum von Anfang bis Ende intelligent zu fesseln!
  • Britta Weiler
  • Buchhändler/-in

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Lückenbrücke

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als der bekannte Schriftsteller Basil bei einem Bankett die Ehefrau des Ehrengastes sieht, ist er sofort fasziniert. Er findet die Mailadresse der renommierten Theologin und Karl Barth- Anhängerin heraus und baggert sie schriftlich an. Aus dem Geplänkel wird schnell eine Diskussionsplattform über - buchstäblich - Gott und die Welt und für die beiden Protagonisten eine Begegnung mit zunehmender Vertrautheit, wo all die Dinge Platz finden, die in den jeweiligen Ehen zu kurz kommen. Teils rätselhaft, teils weise weiß Walser sein Publikum von Anfang bis Ende intelligent zu fesseln!

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