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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2021

Verlag

Twentysix Crime

Seitenzahl

596

Maße (L/B/H)

21/14,8/4,1 cm

Gewicht

853 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000206996

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Sehr gut

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.06.2021

Verlag

Twentysix Crime

Seitenzahl

596

Maße (L/B/H)

21/14,8/4,1 cm

Gewicht

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1

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Deutsch

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2710000206996

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Wahnsinn!

Jacqueline M. aus Eschweiler am 06.04.2022

Bewertungsnummer: 1690807

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sind Menschen mit Beeinträchtigungen wirklich "anders"? Sind sie deswegen weniger wert? Habt ihr im persönlichen Umfeld Kontakt zu Menschen mit Beeinträchtigungen? Ich bin tatsächlich immer noch etwas sprachlos. Das Buch hat mich fasziniert, berührt und aufgewühlt zugleich. Der Autor hat mich dazu gebracht, mich selbst zu reflektieren. Der Anfang war für mich persönlich ziemlich hart. Ich hätte eine Triggerwarnung vorausgesetzt, da nichts von dem im Klappentext auch nur kurz erwähnt wird. Die große Frage, "wer ist überhaupt normal und wer ist anders" steht definitiv im Mittelpunkt. Rückblickend finde ich, das die gesunden Menschen, teilweise die sind, die "anders" sind. Die Hauptfigur Jakob hat "Down". Ist ein Heimkind und ein erwachsener junger Mann mit geregelter Tagesstruktur. Er geht arbeiten und wohnt mit einem Autistischen jungen Mann in einer WG. Hauptsächlich ließt es sich in der Ich-Perspektive, dadurch bekommt der Leser die direkte Gefühls und Gedankenwelt von Jakob mit. Es lehrt darüber, wie feinfühlig, lebensfroh und empathisch aber auch verletzlich und unsicher die Menschen mit Trisomie 21 sind. Jakob beweist, daß Menschen mit Down Syndrom sehr wohl in der Lage dazu sind, ein eigenständiges und lesenswertes Leben zu leben. Nelly, das Mädchen aus dem Zoo ist mir von Anfang an suspekt. Jakob liebte sie. Er liebt sie unerbittlich. Das Trio senile, die Hof-Menschen sind mir direkt ins Herz gewachsen. Fast 100 Jahre alt aber noch sowas von fit und bereichern die Geschichte. Zeigen Jakob, das es sehr wohl FAMILIE gibt. Ich habe die Geschichte mit und um Jakob sehr gefühlt. Wie hypersensibel sie sind und das "Downies" sehr wohl viel viel mehr mitbekommen, als wir "normalos" es uns denken können. Absolutes Gänsehautfeeling. Wie positiv Jakob die Welt sieht, obwohl er solch eine Schicksalhafte Vergangenheit hat, dafür hat er meinen höchsten Respekt. Egal was auch passiert, Jakob steht wieder auf und sieht die Welt mit offenen Augen und gibt jedem eine neue Chance. Sollten wir "normalos" uns eine Scheibe von abschneiden. Wie gesagt, mich hat es sehr berührt

Wahnsinn!

Jacqueline M. aus Eschweiler am 06.04.2022
Bewertungsnummer: 1690807
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sind Menschen mit Beeinträchtigungen wirklich "anders"? Sind sie deswegen weniger wert? Habt ihr im persönlichen Umfeld Kontakt zu Menschen mit Beeinträchtigungen? Ich bin tatsächlich immer noch etwas sprachlos. Das Buch hat mich fasziniert, berührt und aufgewühlt zugleich. Der Autor hat mich dazu gebracht, mich selbst zu reflektieren. Der Anfang war für mich persönlich ziemlich hart. Ich hätte eine Triggerwarnung vorausgesetzt, da nichts von dem im Klappentext auch nur kurz erwähnt wird. Die große Frage, "wer ist überhaupt normal und wer ist anders" steht definitiv im Mittelpunkt. Rückblickend finde ich, das die gesunden Menschen, teilweise die sind, die "anders" sind. Die Hauptfigur Jakob hat "Down". Ist ein Heimkind und ein erwachsener junger Mann mit geregelter Tagesstruktur. Er geht arbeiten und wohnt mit einem Autistischen jungen Mann in einer WG. Hauptsächlich ließt es sich in der Ich-Perspektive, dadurch bekommt der Leser die direkte Gefühls und Gedankenwelt von Jakob mit. Es lehrt darüber, wie feinfühlig, lebensfroh und empathisch aber auch verletzlich und unsicher die Menschen mit Trisomie 21 sind. Jakob beweist, daß Menschen mit Down Syndrom sehr wohl in der Lage dazu sind, ein eigenständiges und lesenswertes Leben zu leben. Nelly, das Mädchen aus dem Zoo ist mir von Anfang an suspekt. Jakob liebte sie. Er liebt sie unerbittlich. Das Trio senile, die Hof-Menschen sind mir direkt ins Herz gewachsen. Fast 100 Jahre alt aber noch sowas von fit und bereichern die Geschichte. Zeigen Jakob, das es sehr wohl FAMILIE gibt. Ich habe die Geschichte mit und um Jakob sehr gefühlt. Wie hypersensibel sie sind und das "Downies" sehr wohl viel viel mehr mitbekommen, als wir "normalos" es uns denken können. Absolutes Gänsehautfeeling. Wie positiv Jakob die Welt sieht, obwohl er solch eine Schicksalhafte Vergangenheit hat, dafür hat er meinen höchsten Respekt. Egal was auch passiert, Jakob steht wieder auf und sieht die Welt mit offenen Augen und gibt jedem eine neue Chance. Sollten wir "normalos" uns eine Scheibe von abschneiden. Wie gesagt, mich hat es sehr berührt

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Down

von Torsten Markwirth

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