Produktbild: Das achte Haus
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Das achte Haus In Gedenken an ein Mädchen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,3/14/3,5 cm

Gewicht

594 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Åttonde huset. Till åminnelse av en flicka

Übersetzt von

Kerstin Schöps

Sprache

Deutsch

EAN

2710000283744

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Enorm spannend und feinfühlig erzählt.«
Meike Dannenberg, Büchermagazin

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,3/14/3,5 cm

Gewicht

594 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Åttonde huset. Till åminnelse av en flicka

Übersetzt von

Kerstin Schöps

Sprache

Deutsch

EAN

2710000283744

Herstelleradresse

Atrium Verlag AG
Franklinstr. 23
8050 Zürich
Schweiz
Email: atrium@w1-media.de
Url: www.atrium-verlag.com
Fax: +49 40 607909557

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  • Bewertung

    4/5

    09.06.2026

    Gebrauchtbuch (Gebundene Ausgabe)

    faszinierend!

    Das Buch handelt von einem 1948 passierten Mord an einem kleinen Mädchen. Es ist ein True Crime Fall, der bis heute nie aufgeklärt wurde. Die Autorin liest zufällig über diesen Fall und ist so berührt davon, daß sie beschließt, sich weiterhin damit zu befassen. Sie sichtet alte Polizeiakten, Berichte und Zeitungsausschnitte und entwickelt eine Obsession, den Fall zu lösen. Es werden sowohl ihr eigenes Leben während dieser Zeit als auch die Entdeckungen und Gedanken, die sie sich macht, beschrieben, wobei ich auf ihr eigenes Leben auch hätte verzichten können (dafür einen Punkt Abzug). Der Fall ist richtig faszinierend und spannend. Ich habe das Buch fast in einem durch gelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Das Ende war etwas spirituell und das hat mir nicht so gut gefallen, aber Alles in Allem war ich absolut positiv überrascht von diesem Roman und kann ihn definitiv weiterempfehlen an Menschen, die gerne True Crime Fälle mögen.

  • Ladybug_liest

    5/5

    08.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit diesem Buch erhalten wir…

    Mit diesem Buch erhalten wir eine außergewöhnliche Geschichte, die mich irgendwie auf eine Art und Weise faszinierte, die ich schwer erklären kann. Bereits der Anfang aus Sicht der ermordeten Brigitta verursachte mir Gänsehaut. Dieser Roman informiert den Leser Kapitel für Kapitel über diesen mysteriösen Fall in wechselnden Erzählweisen. Durch diese kleine Zeitreise konnte man eine objektiv betrachtete Bindung zu den Geschehnissen von damals aufbauen, die doch stets geheimnisvoll waren und mich als Leser regelrecht zwang weiterzulesen. Doch auch die Sichtweise der Autorin fand ich faszinierend und sogar beängstigend, wie dieser Fall ihren Alltag und vor allem ihre Verbindung zu ihren Kindern beeinflusste. So flogen die Seiten nur so dahin und ich spürte sogar eine innerliche Unruhe oder Unbehagen und trotzdem konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. So war es auch an einem Samstag bis spät in die Nacht dann gelesen, aber ließ mich auch in dieser Nacht nicht in Ruhe einschlafen. Großartig wie die Autorin mit einer unglaublichen Hingabe oder sollte ich sagen Besessenheit diese Recherchen tätigte und wie emotional dies auch ihr persönliches Leben beeinflusste. Vielleicht konnte mich dieser Titel auch überzeugen, da ich selbst Mutter zweier mittlerweile erwachsener Kinder bin und mich in manchen Situationen wiedererkennen konnte. Mich hat das Buch fasziniert auch wenn es sich um einen ungelösten Fall handelt, doch die Art und Weise wie diese Gedenken an ein Mädchen zu Papier gebracht wurden fand ich einfach nur überragend.

  • Bewertung

    5/5

    09.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verlorene Spuren: Der ungelöste Fall

    Der Anfang beriet mir Gänsehaut, da mich sich direkt durch den gewählten Einstieg in Birgitta hineinversetzen kann. Das Buch offenbart nach und nach mehr Informationen über den mysteriösen Fall und führt den Leser durch Befragungen verschiedener Personen tiefer in die Geschehnisse ein. Der Wechsel zwischen der Erzählung der Autorin und den Ereignissen des Falles wurde durch die deutlich sichtbaren Absätze der Seiten wunderbar gelöst. Von Seite zu Seite wuchs die Faszination für den Fall, doch zugleich spürte man die Unruhe, da es sich um einen ungelösten Fall handelte. Dieser stetige Spannungsaufbau verstärkte das Interesse und das Bedürfnis, die Wahrheit zu wissen. Die Verflechtung von Linda, der Autorin, mit dem Fall und ihr Alltag, der davon beeinflusst wurde, bereitete an einigen Stellen Sorgen. Die Grenzen zwischen ihrer Recherche und ihrem persönlichen Leben schienen zu verschwimmen. Die gründliche Recherche, die die Autorin durch Archive und Gespräche leistete, war überzeugend. Ihre Hingabe und Leidenschaft für die Aufdeckung der Wahrheit und Begründung, warum der Fall so Ablief in der Vergangenheit waren mitreißend und tiefgründig. Das Buch vermittelte nicht nur die Geschichte eines ungelösten Falls, sondern auch das Engagement und die Emotionen hinter einer solch intensiven Recherche.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    02.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein alter Mordfall

    Ein qualitativ sehr hochwertiges Buch. Das Cover passt super zum Fall. Linda stößt auf einen alten Mordfall. Der Tod der neunjährigen Birgitta 1948 war sehr tragisch und wurde leider nie richtig aufgeklärt. Linda liest sich in die Ermittlungsakten ein und versucht, die Tat zu rekonstruieren. Die Verbindung der Geburt des eigenen Kindes und der Tod von Birgitta, den Linda aufklären möchte, erhöht die Spannung. Er macht aber Linda auch überängstlich. Ich sehe die beschriebenen Orte gut vor mir und fühle die Emotionen von Linda. Manchmal vermischt sie auch Realität und Vergangenheit. Ich fand das Buch sehr spannend und auch die Ermittlungsarbeit. Der Fall war sehr interessant und aufwühlend. Aber lässt er sich nach so langer Zeit noch aufklären? Finde es selbst heraus.

  • Lust_auf_literatur

    5/5

    12.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdenklich und atmosphärisch: sehr lesenswert!

    Das Cover dieses Buches sprach mich unglaublich an. Es weckte Assoziationen bei mir, die der Inhalt voll einlösen konnte. Es handelt sich bei „Das achte Haus“ um die literarisch verarbeiteten Recherchen der Historikerin Linda Segtnan über den wahren Mordfall an dem Mädchen Birgitta Sivander im Jahr 1948. Als True Crime möchte ich das Buch aber nicht bezeichnen. Vielmehr vermischt Segtnan ihre Recherchen mit ihren eigenen vielschichtigen Gedanken und mit ihren gesellschaftlichen Analysen. „Wie entstehen Monster? Gewalt, die neue Gewalt erzeugt, die neue Gewalt erzeugt. Einige, die Gewalt erfahren haben, verschließen sich, richten sie gegen sich selbst.“ Die neunjährige Birgitta kommt an einem Maiabend nicht wie verabredet nach Hause. Die von den Eltern eingeleiteten Suchmaßnahmen bleiben erfolglos, bis kurz vor Tagesanbruch die Leiche des Mädchens in einem Graben gefunden wird. Es gibt Verdächtige, doch bis heute ist nicht bewiesen, wer der Mörder des Mädchens ist. Segtnan stößt auf den Fall, als sie selbst mit dem zweiten Kind, einem Mädchen, schwanger ist und in ihrem Kopf vermischen sich zunehmend die Ängste um ihre Kinder mit den Recherchen des Falls. Nicht nur Birgittas Schicksal lässt sie nicht mehr los, auch das der Angehörigen und der Verdächtigen beschäftigen sie. Birgitta ist nicht das einzige Mädchen, das in der Region und in der Zeit getötet oder missbraucht wurde. „Die erschreckende Erkenntnis flattert lautlos in meiner Brust, die Mörder sind zeitlos, sie sind nur ein Schatten, der weiterweht, sie sind das Böse, klar wie Quellwasser, das tief in die Erde und durch unsere Kehlen fließt, sie sind Dämonen, sie sind wie die Pest. Sie werden nie vergehen, sie kann man nicht einsperren.“ Segtnan verliert sich fast in einer Spiralen aus düsteren Gedanken und Ängste um ihre eigene Familie. Sie schildert ihre Gefühle sehr ehrlich und authentisch und sprachlich und literarisch auf hohem Niveau. Nicht nur die Szenen aus ihrem Familienleben sondern auch die Ereignisse aus der Tatzeit und während der Gerichtsprozessen werden äußerst unmittelbar greifbar. Ein intensives, emotionales Buch, das mich gefesselt und berührt hat, mit einer greifbaren und düsteren Atmosphärische. Eine klare Empfehlung, nicht nur, aber besonders, für Krimi- oder True Crime Leser*innen. Aber generell für alle, die nachdenkliche, stimmungsvolle und düstere Bücher mit autobiografischen Anteilen mögen, ist „Das achte Haus“ definitiv das Richtige.

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