Produktbild: Talsommer
Gebraucht - 72%

Talsommer Roman

4
72% sparen

5,49 € 20,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Verlag

Volk Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,6/12,5/1,8 cm

Gewicht

267 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000301202

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2023

Verlag

Volk Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,6/12,5/1,8 cm

Gewicht

267 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000301202

Herstelleradresse

Volk Verlag
Neumarkter Straße 23
81673 München
DE

Email: Volk Verlag
Telefon: 089 420796980
Fax: 089 420796986

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Erinnerungen

Bewertung am 15.11.2023

Bewertungsnummer: 2069028

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mizzi lebt gemeinsam mit ihrer Mutter im Gasthaus ihres Onkels. Auch wenn sie hart arbeiten muss und die Schule ihr manchmal ein Graus ist, verbringt sie doch meist schöne Kindheitstage. Sie wächst zwischen Mythen und Legenden, gottesfürchtigen Dorfbewohner;innen und einer großen Portion Aberglauben auf und lernt, dass es manchmal besser ist, auf das zu hören, was Pfarrer und Erwachsene sagen. Mit den Sommergästen weht ordentlich Abwechslung in den Ort, die bei manchen nur Kopfschütteln hervorruft. Die unbeschwerte Kindheit ist jäh zu Ende, als Mizzis Freundin Lisei tot aus der Ache gezogen wird. War es ein tragischer Unfall oder hat jemand nachgeholfen ? Mizzi weiß, was passiert ist und will Licht ins Dunkel bringen, aber niemand hört auf die Worte, die das Mädchen spricht... Manchmal gibt es Bücher, die zwar mit leisen Worten geschrieben sind, aber beim Lesen eine solche Wucht entfalten, dass sie unter die Haut gehen und nicht mehr loslassen. Und genau so ein Buch ist "Talsommer" von Sandra Altmann, denn die Autorin bezirzt regelrecht ihre Leser;innen und lässt sich eine sehr emotionale und aufwühlende Zeitreise erleben. Es gelingt Altmann, die Gegebenheiten im kleinen Gebirgsdorf so bildhaft und lebendig darzustellen, dass das Kopfkino direkt anspringt und die Lesenden ein Teil der verschworenen Dorfgemeinschaft werden. Sie sitzen gemeinsam mit Mizzi auf der harten Schulbank und hören den Worten des Lehrer und des Pfarrers zu, die auf der einen Seite weltliches Wissen vermitteln und auf der anderen Seite geistliche Weltanschauung regelrecht eintrichtern. Von Mythen, Legenden, Sagen und Vorurteilen begleitet, wächst Mizzi ohne Vater auf und muss lernen, sich in der Welt der Erwachsenen zurecht zu finden und trotzdem Kind zu bleiben. Hier gelingt es der Schreibenden, den Alltag und das mühsame Tagwerk Ende des 19. Jahrhunderts nachvollziehbar zu beschreiben. Eine Kindheit zwischen Pflichterfüllung, körperlicher Züchtigung, klerikaler Machtausübung und dem Einfluss der Dorfgemeinschaft, die mal wie ein Schraubstock, mal wie eine schützende Umarmung das Mädchen umgibt. Die Kapitel sind kurz gehalten, die Ereignisse mitreißend und dramatisch geschrieben, sodass sich die Seiten fast wie von selbst umblättern. Die Leser:innen erhalten einen sehr intensiven Einblick in Mizzis Leben, werden im Zeitraffer mit ihr erwachsen, durchfliegen Zeitgeschichtliches, ohne dabei Wichtiges zu verpassen. Die letzten Seiten gehen mir unendlich nah und lassen sogar die Tränen fließen, denn hier werden die Stufen des schrittweisen Vergessens beschritten. "Talsommer" ist keine leichte unbeschwerte Lektüre, sondern intensive, prägende Erinnerungen einer Generation, die den Wandel der Zeit viel zu schnell hinnehmen musste.

Erinnerungen

Bewertung am 15.11.2023
Bewertungsnummer: 2069028
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mizzi lebt gemeinsam mit ihrer Mutter im Gasthaus ihres Onkels. Auch wenn sie hart arbeiten muss und die Schule ihr manchmal ein Graus ist, verbringt sie doch meist schöne Kindheitstage. Sie wächst zwischen Mythen und Legenden, gottesfürchtigen Dorfbewohner;innen und einer großen Portion Aberglauben auf und lernt, dass es manchmal besser ist, auf das zu hören, was Pfarrer und Erwachsene sagen. Mit den Sommergästen weht ordentlich Abwechslung in den Ort, die bei manchen nur Kopfschütteln hervorruft. Die unbeschwerte Kindheit ist jäh zu Ende, als Mizzis Freundin Lisei tot aus der Ache gezogen wird. War es ein tragischer Unfall oder hat jemand nachgeholfen ? Mizzi weiß, was passiert ist und will Licht ins Dunkel bringen, aber niemand hört auf die Worte, die das Mädchen spricht... Manchmal gibt es Bücher, die zwar mit leisen Worten geschrieben sind, aber beim Lesen eine solche Wucht entfalten, dass sie unter die Haut gehen und nicht mehr loslassen. Und genau so ein Buch ist "Talsommer" von Sandra Altmann, denn die Autorin bezirzt regelrecht ihre Leser;innen und lässt sich eine sehr emotionale und aufwühlende Zeitreise erleben. Es gelingt Altmann, die Gegebenheiten im kleinen Gebirgsdorf so bildhaft und lebendig darzustellen, dass das Kopfkino direkt anspringt und die Lesenden ein Teil der verschworenen Dorfgemeinschaft werden. Sie sitzen gemeinsam mit Mizzi auf der harten Schulbank und hören den Worten des Lehrer und des Pfarrers zu, die auf der einen Seite weltliches Wissen vermitteln und auf der anderen Seite geistliche Weltanschauung regelrecht eintrichtern. Von Mythen, Legenden, Sagen und Vorurteilen begleitet, wächst Mizzi ohne Vater auf und muss lernen, sich in der Welt der Erwachsenen zurecht zu finden und trotzdem Kind zu bleiben. Hier gelingt es der Schreibenden, den Alltag und das mühsame Tagwerk Ende des 19. Jahrhunderts nachvollziehbar zu beschreiben. Eine Kindheit zwischen Pflichterfüllung, körperlicher Züchtigung, klerikaler Machtausübung und dem Einfluss der Dorfgemeinschaft, die mal wie ein Schraubstock, mal wie eine schützende Umarmung das Mädchen umgibt. Die Kapitel sind kurz gehalten, die Ereignisse mitreißend und dramatisch geschrieben, sodass sich die Seiten fast wie von selbst umblättern. Die Leser:innen erhalten einen sehr intensiven Einblick in Mizzis Leben, werden im Zeitraffer mit ihr erwachsen, durchfliegen Zeitgeschichtliches, ohne dabei Wichtiges zu verpassen. Die letzten Seiten gehen mir unendlich nah und lassen sogar die Tränen fließen, denn hier werden die Stufen des schrittweisen Vergessens beschritten. "Talsommer" ist keine leichte unbeschwerte Lektüre, sondern intensive, prägende Erinnerungen einer Generation, die den Wandel der Zeit viel zu schnell hinnehmen musste.

Talsommer

Bewertung aus Wertingen am 19.08.2023

Bewertungsnummer: 2003726

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch entführt uns in den Chiemgau ins Jahr 1899. Hier leben die Menschen noch nach den Jahreszeiten und den Zyklen der Religion. Mizzi lebt mit ihrer Mutter bei ihrem Onkel, nachdem ihr Vater früh verunglückt ist, Ihr Onkle besitzt eine Gastwirtschaft, in der Mutter und Mizzi hart arbeiten müssen. Die Mutter ist eine sehr religiöse Frau und glaubt aber immer noch an Geister und Unwesen, die sich im Wald und im Moor herumtreiben sollen. Mizzi ist eine gute Schülerin, aber das zählt bei den Menschen damals weniger, Hauptsache ein Kind kann gut zupacken. Die karge Freizeit verbringt Mizzi mit ihrer besten Freundin Lisei und den Stelzenbauerbuben. Außerdem begleitet Mizzi den Maler Müller bei seinen Exkursionen, in dem sie in Staffelei und Farben hinterherträgt und sich so noch ein kleines Zubrot verdient. Außerdem begleitet sie noch Berggymnasten auf ihren Wanderungen. Und dann sieht Mizzi eines Tages, wie ihre Freundin Lisei in der Tiroler Ache untergeht. Sie sieht auch, wer den Kopf des Mädchens immer noch unten drückt und das Mädchen nur noch tot geborgen werden kann. Doch niemand schenkt ihr Glauben. Ein Buch, dass das schwere und arbeitsreiche Leben von Mizzi beschreibt, die im hohen Alter in einem Pflegeheim alte Fotos anschaut und ihr Leben nochmals Revue passieren läßt. Ein wirklich mehr als interessantes Buch, das uns das Leben der damaligen Landbevölkerung zeigt. Ich habe das Buch so gut gefunden, dass ich es in einem Zug ausgelesen habe. Hier wird wirklich nichts beschönigt und man lernt das raue Leben kennen, bei dem die Kinder billige Arbeitskräfte waren. Man merkt hier, wie genau und umfangreich die Autorin recherchiert haben muß. Das Cover ziert ein modern gestaltetes Landschaftsbild, das sich "Steinwald" nennt.

Talsommer

Bewertung aus Wertingen am 19.08.2023
Bewertungsnummer: 2003726
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch entführt uns in den Chiemgau ins Jahr 1899. Hier leben die Menschen noch nach den Jahreszeiten und den Zyklen der Religion. Mizzi lebt mit ihrer Mutter bei ihrem Onkel, nachdem ihr Vater früh verunglückt ist, Ihr Onkle besitzt eine Gastwirtschaft, in der Mutter und Mizzi hart arbeiten müssen. Die Mutter ist eine sehr religiöse Frau und glaubt aber immer noch an Geister und Unwesen, die sich im Wald und im Moor herumtreiben sollen. Mizzi ist eine gute Schülerin, aber das zählt bei den Menschen damals weniger, Hauptsache ein Kind kann gut zupacken. Die karge Freizeit verbringt Mizzi mit ihrer besten Freundin Lisei und den Stelzenbauerbuben. Außerdem begleitet Mizzi den Maler Müller bei seinen Exkursionen, in dem sie in Staffelei und Farben hinterherträgt und sich so noch ein kleines Zubrot verdient. Außerdem begleitet sie noch Berggymnasten auf ihren Wanderungen. Und dann sieht Mizzi eines Tages, wie ihre Freundin Lisei in der Tiroler Ache untergeht. Sie sieht auch, wer den Kopf des Mädchens immer noch unten drückt und das Mädchen nur noch tot geborgen werden kann. Doch niemand schenkt ihr Glauben. Ein Buch, dass das schwere und arbeitsreiche Leben von Mizzi beschreibt, die im hohen Alter in einem Pflegeheim alte Fotos anschaut und ihr Leben nochmals Revue passieren läßt. Ein wirklich mehr als interessantes Buch, das uns das Leben der damaligen Landbevölkerung zeigt. Ich habe das Buch so gut gefunden, dass ich es in einem Zug ausgelesen habe. Hier wird wirklich nichts beschönigt und man lernt das raue Leben kennen, bei dem die Kinder billige Arbeitskräfte waren. Man merkt hier, wie genau und umfangreich die Autorin recherchiert haben muß. Das Cover ziert ein modern gestaltetes Landschaftsbild, das sich "Steinwald" nennt.

Kundinnen und Kunden meinen

Talsommer

von Sandra Altmann

0 Bewertungen filtern

  • Produktbild: Talsommer