Produktbild: Das Lächeln der Königin
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Das Lächeln der Königin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2024

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/3,1 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000304654

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Beschreibung

Rezension

Stefanie Gerhold lässt die Gesellschaft und Wissenschaft zur damaligen Zeit auferstehen und zeichnet in ihrem Debütroman damit nicht nur die Fundgeschichte eines der bekanntesten altägyptischen Artefakte nach, sondern gleich ein ganzes Gesellschaftsporträt. ("belletristik-couch.de")
Es ist Gerholds Verdienst, dass sie Simon, dessen Namen die Nazis zu tilgen versuchten und dessen Urenkelinnen und Urenkel in den USA kaum von ihm gehört hatten, ein Denkmal gesetzt hat. ("ntv")
Kurzweilig erzählt Stefanie Gerhold von der Leidenschaft des Sammlers und gewährt dabei private Einblicke. Ihr Buch ist so auch ein Familienroman, der anschaulich das Leben der sogenannten „Kaiserjuden“ abbildet, die trotz all ihrer Verdienste fürs Reich nie als vollwertige Deutsche anerkannt wurden. ("Lübecker Nachrichten")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2024

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/3,1 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000304654

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

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Historisch interessant aber zu wenig Tiefe

sleepwalker am 23.04.2026

Bewertungsnummer: 3117646

Kunst und Geschichte sind zwei Themen, die mir wichtig sind. Daher fand ich Stefanie Gerholds Buch „Das Lächeln der Königin“ ideal, zumindest nach dem, was der Klappentext versprach. Leider konnte der Archäologieroman meine Erwartungen nicht erfüllen. Es ist mit Sicherheit nicht schlecht, aber für mich war es absolut nicht das Richtige. Aber von vorn. James Simon wollte eigentlich klassische Philologie studieren, hatte er doch eine Vorliebe für Latein, Griechisch und Alte Geschichte. Allerdings übernahm er das Textilunternehmen seiner Familie und lebte seine Leidenschaft als Sammler aus und finanzierte Ausgrabungen, wie beispielsweise die Ausgrabung Ludwig Borchardts in Achetaton (heute Tell el Amarna). Borchardts Team machte im Dezember 1912 dort einen sensationellen Fund: im Atelier des Bildhauers Thutmosis fanden sie die weitgehend unversehrte Kalksteinbüste der Nofretete. Anders, als Simon es geplant hatte, wanderte das Artefakt zuerst einmal für mehrere Jahre ins Archiv. Ausgräber Ludwig Borchardt hatte seinem Geldgeber zwar versichert, die „Fundteilung“ sei in Ordnung, aber es hatte einige Differenzen zwischen den britischen Besatzern, dem damaligen ägyptischen Antikendienst (der stand unter französischer Leitung) und den Inhabern der Grabungslizenz gegeben. Letztendlich landete die „Königin“ dann aber bei Simon in Berlin und nicht im British Museum in London oder im Louvre in Paris. 1924 wurde sie zum ersten Mal ausgestellt. Stefanie Gerhold zeichnet in ihrem fiktionalen Buch anlässlich des 100. Jubiläums der ersten Nofretete-Ausstellung den Weg der Büste von der Ausgrabungsstätte bis zur Ausstellungsstätte nach. Das tut sie zwar nicht schlecht, aber für mich war das Buch nichts Ganzes und nichts Halbes. Es ist keine richtige Biografie Simons oder Borchardts und es ist kein archäologisch-historisches Fachbuch. In manchen Aspekten ist mir das Buch zu oberflächlich und damit hat die Autorin ein enormes Potential verschenkt, weder die Personen noch die Zeitgeschichte kommen ausreichend zu ihrem Recht. Vor allem bezüglich der Person James Simon finde ich es sehr schade, er ist ein so interessanter Charakter und Stefanie Gerhold wird ihm meiner Meinung zu wenig nicht gerecht. Der aufkeimende Nationalsozialismus und stete Antisemitismus werden natürlich erwähnt, Simons Rolle als „Kaiserjude“ wird gestreift, vor allem sein Verhältnis zu seinem Berater, dem Kunsthistoriker und Museumsfachmann Wilhelm von Bode, den er eigentlich als Freund ansah, der aber schnell einen starken Antisemitismus zur Schau stellte. Die bürokratischen Hürden der „Fundaufteilung“, die Probleme und Streitereien im wissenschaftlichen Betrieb, die überwiegend durch Neid getrieben wurden, beschreibt sie hingegen sehr ausführlich und anschaulich. Mit dieser Gewichtung macht sie das Buch aber meiner Meinung nach zu einem Werk „für echte Fans“ und nicht für durchaus interessierten Laien wie mich. Sprachlich ist das Buch gut und flüssig zu lesen, das Konzept ist durchaus gelungen. Die Aufteilung zeigt von Anfang an deutlich, dass der Fund das eine ist, die Bürde, die er mit sich bringt, aber auf einem ganz anderen Blatt steht. Mir fehlt auch ein bisschen die Einordnung, dass weder die britische Besatzungsmacht in Ägypten noch der damalige ägyptische Antikendienst (Département d’Antiquités) unter französischer Leitung oder das Gespann Simon/Borchardt irgendein Recht auf die Büste der Nofretete hatten, sondern einzig der ägyptische Staat. Und dennoch steht die „Königin“ bis heute in einem Berliner Museum. Für mich war das Buch leider nichts, aber das liegt nicht an dem Roman, sondern an meinen falschen Erwartungen. Daher vergebe ich vier Sterne.

Historisch interessant aber zu wenig Tiefe

sleepwalker am 23.04.2026
Bewertungsnummer: 3117646

Kunst und Geschichte sind zwei Themen, die mir wichtig sind. Daher fand ich Stefanie Gerholds Buch „Das Lächeln der Königin“ ideal, zumindest nach dem, was der Klappentext versprach. Leider konnte der Archäologieroman meine Erwartungen nicht erfüllen. Es ist mit Sicherheit nicht schlecht, aber für mich war es absolut nicht das Richtige. Aber von vorn. James Simon wollte eigentlich klassische Philologie studieren, hatte er doch eine Vorliebe für Latein, Griechisch und Alte Geschichte. Allerdings übernahm er das Textilunternehmen seiner Familie und lebte seine Leidenschaft als Sammler aus und finanzierte Ausgrabungen, wie beispielsweise die Ausgrabung Ludwig Borchardts in Achetaton (heute Tell el Amarna). Borchardts Team machte im Dezember 1912 dort einen sensationellen Fund: im Atelier des Bildhauers Thutmosis fanden sie die weitgehend unversehrte Kalksteinbüste der Nofretete. Anders, als Simon es geplant hatte, wanderte das Artefakt zuerst einmal für mehrere Jahre ins Archiv. Ausgräber Ludwig Borchardt hatte seinem Geldgeber zwar versichert, die „Fundteilung“ sei in Ordnung, aber es hatte einige Differenzen zwischen den britischen Besatzern, dem damaligen ägyptischen Antikendienst (der stand unter französischer Leitung) und den Inhabern der Grabungslizenz gegeben. Letztendlich landete die „Königin“ dann aber bei Simon in Berlin und nicht im British Museum in London oder im Louvre in Paris. 1924 wurde sie zum ersten Mal ausgestellt. Stefanie Gerhold zeichnet in ihrem fiktionalen Buch anlässlich des 100. Jubiläums der ersten Nofretete-Ausstellung den Weg der Büste von der Ausgrabungsstätte bis zur Ausstellungsstätte nach. Das tut sie zwar nicht schlecht, aber für mich war das Buch nichts Ganzes und nichts Halbes. Es ist keine richtige Biografie Simons oder Borchardts und es ist kein archäologisch-historisches Fachbuch. In manchen Aspekten ist mir das Buch zu oberflächlich und damit hat die Autorin ein enormes Potential verschenkt, weder die Personen noch die Zeitgeschichte kommen ausreichend zu ihrem Recht. Vor allem bezüglich der Person James Simon finde ich es sehr schade, er ist ein so interessanter Charakter und Stefanie Gerhold wird ihm meiner Meinung zu wenig nicht gerecht. Der aufkeimende Nationalsozialismus und stete Antisemitismus werden natürlich erwähnt, Simons Rolle als „Kaiserjude“ wird gestreift, vor allem sein Verhältnis zu seinem Berater, dem Kunsthistoriker und Museumsfachmann Wilhelm von Bode, den er eigentlich als Freund ansah, der aber schnell einen starken Antisemitismus zur Schau stellte. Die bürokratischen Hürden der „Fundaufteilung“, die Probleme und Streitereien im wissenschaftlichen Betrieb, die überwiegend durch Neid getrieben wurden, beschreibt sie hingegen sehr ausführlich und anschaulich. Mit dieser Gewichtung macht sie das Buch aber meiner Meinung nach zu einem Werk „für echte Fans“ und nicht für durchaus interessierten Laien wie mich. Sprachlich ist das Buch gut und flüssig zu lesen, das Konzept ist durchaus gelungen. Die Aufteilung zeigt von Anfang an deutlich, dass der Fund das eine ist, die Bürde, die er mit sich bringt, aber auf einem ganz anderen Blatt steht. Mir fehlt auch ein bisschen die Einordnung, dass weder die britische Besatzungsmacht in Ägypten noch der damalige ägyptische Antikendienst (Département d’Antiquités) unter französischer Leitung oder das Gespann Simon/Borchardt irgendein Recht auf die Büste der Nofretete hatten, sondern einzig der ägyptische Staat. Und dennoch steht die „Königin“ bis heute in einem Berliner Museum. Für mich war das Buch leider nichts, aber das liegt nicht an dem Roman, sondern an meinen falschen Erwartungen. Daher vergebe ich vier Sterne.

Hinter verborgenem Sand entlockte ihr die Sonne das Lächeln

Bewertung aus Korbach am 28.03.2024

Bewertungsnummer: 2165179

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Genauso ist es Borchardt gegangen, als er Nofretete fand! Er war fasziniert, starr vor Verwunderung und Abspannung und hat in Windeseile seinen besten Freund über den Fund informiert! Das Lächeln der Königin ist aber alles andere als ein Abenteuerroman! Die Geschichte hinter Nofretetes Fund, das Drama dieser Freundschaft und schließlich das Flehen des Freundes auf Rückführung der Königin in ihr Land prägen diese außergewöhnlichen Zeilen der Autorin! Eine wahnsinnig gelungene Recherche, ein Roman, der uns mitreißt in eine Zeit, die wir nie erlebt haben und doch ist alles, ja fast alles authentisch! Eine Leseempfehlung für dieses phantastische Buch von 5 Sternen geht nun hinaus! Danke für Deine Geschichte, Königin Nofretete!

Hinter verborgenem Sand entlockte ihr die Sonne das Lächeln

Bewertung aus Korbach am 28.03.2024
Bewertungsnummer: 2165179
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Genauso ist es Borchardt gegangen, als er Nofretete fand! Er war fasziniert, starr vor Verwunderung und Abspannung und hat in Windeseile seinen besten Freund über den Fund informiert! Das Lächeln der Königin ist aber alles andere als ein Abenteuerroman! Die Geschichte hinter Nofretetes Fund, das Drama dieser Freundschaft und schließlich das Flehen des Freundes auf Rückführung der Königin in ihr Land prägen diese außergewöhnlichen Zeilen der Autorin! Eine wahnsinnig gelungene Recherche, ein Roman, der uns mitreißt in eine Zeit, die wir nie erlebt haben und doch ist alles, ja fast alles authentisch! Eine Leseempfehlung für dieses phantastische Buch von 5 Sternen geht nun hinaus! Danke für Deine Geschichte, Königin Nofretete!

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Das Lächeln der Königin

von Stefanie Gerhold

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Carola Ludger

Thalia Lippstadt

Zum Portrait

5/5

Zeitlose Schönheit der Nofretete - Leseschatz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kaufte diesen wunderschönen Roman gestern für seine Gattin. Ich bin mir sicher, sie wird sehr viel Freunde damit haben. In angenehm leichten Erzählton beschreibt Stefanie Gerhold die Schicksaljahre der Büste der Nofretete. Es war die Blütezeit der Archäologie und Ägyptologie als 1913 die Büste entdeckt wird. Dass sie dann in Berlin ausgestellt wurde, war dem Kunstliebhaber und Mäzen James Simon zu verdanken. Die Autorin versteht es meisterhaft, uns Leser*innen mit in ihre Geschichte hineinzunehmen. Sie gibt ein eindrucksvolles Bild eben jener politisch wirren Zeit. Ich muss sagen, dass mich die zeitlose Schönheit der Nofretete auch schon immer fasziniert hat. Daher bin ich von diesem fesselnden und lehrreichen Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, begeistert.
  • Carola Ludger
  • Buchhändler/-in

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Zeitlose Schönheit der Nofretete - Leseschatz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kaufte diesen wunderschönen Roman gestern für seine Gattin. Ich bin mir sicher, sie wird sehr viel Freunde damit haben. In angenehm leichten Erzählton beschreibt Stefanie Gerhold die Schicksaljahre der Büste der Nofretete. Es war die Blütezeit der Archäologie und Ägyptologie als 1913 die Büste entdeckt wird. Dass sie dann in Berlin ausgestellt wurde, war dem Kunstliebhaber und Mäzen James Simon zu verdanken. Die Autorin versteht es meisterhaft, uns Leser*innen mit in ihre Geschichte hineinzunehmen. Sie gibt ein eindrucksvolles Bild eben jener politisch wirren Zeit. Ich muss sagen, dass mich die zeitlose Schönheit der Nofretete auch schon immer fasziniert hat. Daher bin ich von diesem fesselnden und lehrreichen Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, begeistert.

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Dagmar Pfisterer

Thalia Sindelfingen – Breuningerland

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4/5

Informative Unterhaltung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Informative Unterhaltung
  • Dagmar Pfisterer
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Das Lächeln der Königin

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