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Nackt war ich am schönsten Ein Roman über die subversive Kraft weiblicher Selbstermächtigung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2024

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,6 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000308256

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2024

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,6 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000308256

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Geht so, habe mehr erwartet

Jürg K. am 31.03.2024

Bewertungsnummer: 2166712

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Antonia Bachmann wird nur Toni genannt. Sie kehrt aus der Bretagne in ihr oberhessisches Heimatdorf zurück. Sie hat das Haus ihrer Mutter am Waldrand geerbt. Ihr beider Verhältnis zueinander war nicht besonders. Deshalb kehrt sie auch erst zwei Wochen nach der Beerdigung zurück. Sie will nur eines, das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch was will die Frau, welche sich im Gartenatelier eingenistet hat, hier? Es scheint fast so, als hätte sie auf Toni gewartet. Das Lesen dieses Buches hat mich gefesselt. Man wird auf eine Reise der Selbstfindung und Akzeptanz mitgenommen. Die Geschichte ist eine Auseinandersetzung mit den Themen Körperbild und Selbstwertgefühl. Man wird aufgefordert sich selber über diese Themen nachzudenken. Das fand ich sehr gut und ich glaube, dass dies die Leser, die das Buch gelesen haben, auch tun werden. Die Geschichte erzählt auch über einer in jeder Hinsicht aussergewöhnlichen Freundschaft und von Frauen aus drei Generationen, die sich, ob tot oder lebendig, viel zu sagen haben. Das Buch empfehle ich gerne weiter.

Geht so, habe mehr erwartet

Jürg K. am 31.03.2024
Bewertungsnummer: 2166712
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Antonia Bachmann wird nur Toni genannt. Sie kehrt aus der Bretagne in ihr oberhessisches Heimatdorf zurück. Sie hat das Haus ihrer Mutter am Waldrand geerbt. Ihr beider Verhältnis zueinander war nicht besonders. Deshalb kehrt sie auch erst zwei Wochen nach der Beerdigung zurück. Sie will nur eines, das Haus so schnell wie möglich verkaufen. Doch was will die Frau, welche sich im Gartenatelier eingenistet hat, hier? Es scheint fast so, als hätte sie auf Toni gewartet. Das Lesen dieses Buches hat mich gefesselt. Man wird auf eine Reise der Selbstfindung und Akzeptanz mitgenommen. Die Geschichte ist eine Auseinandersetzung mit den Themen Körperbild und Selbstwertgefühl. Man wird aufgefordert sich selber über diese Themen nachzudenken. Das fand ich sehr gut und ich glaube, dass dies die Leser, die das Buch gelesen haben, auch tun werden. Die Geschichte erzählt auch über einer in jeder Hinsicht aussergewöhnlichen Freundschaft und von Frauen aus drei Generationen, die sich, ob tot oder lebendig, viel zu sagen haben. Das Buch empfehle ich gerne weiter.

Nicht schlecht, aber mit Luft nach oben

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 16.03.2024

Bewertungsnummer: 2155858

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meine Meinung: Nicht schlecht, aber mit Luft nach oben. Der Titel und das Cover sind eine Sünde wert. Der Inhalt ist auch nicht zu verachten, jedoch mit ein paar Kritikpunkten.  Antonia kehrt nach 20 Jahren in ihre Heimat zurück. Irgendwie hat sich in dem Haus ihrer verstorbenen Oma und Mutter nichts geändert. Anderseits fehlt dem Haus ohne Oma die Seele. In dem kleinen oberhessischen Dorf begegnet man ihr nach so vielen Jahren erstmal mit etwas Abstand. Toni möchte schnellstmöglichst das Haus loswerden und wieder zurück in die Bretagne. Dort hat sie einen Ehemann und verdient ihr Geld als Restaurateurin. Alte beschädigte Dinge restaurieren ist ihre Passion.  Zu ihrer alkoholkranken Mutter hatte sie die letzten 20 Jahre keinen Kontakt mehr. Wohnte auch ihrer Beerdigung nicht bei. Die eigentliche Mutter war ihre Oma. Die Mutter war stets in der Scheune beim Malen oder trinken. Hat Toni nie richtig wahrgenommen. Eigentlich wäre Toni richtig einsam in dem alten Fachwerkhaus, wäre da nicht die verstorbene Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven. (geb. 1874 - + 1927) Die Dame mit dem eigenwilligen Mode und Schmuckgeschmack, steht der etwas ratlosen Toni mit Rat und Tat zur Seite.  Ich habe diese Geschichte wirklich sehr gerne gelesen. Aber irgendwie erschließt sich mir nicht, warum den Geist der Baroness wirklich jeder sehen konnte. Die Idee mit der Toten fand ich richtig gut. Warum soll nicht eine längst verstorbene Baronesse als Ratgebertante agieren? Aber als Tote eine Art Berühmtheit im Dorf zu sein, war mir dann doch zu weit hergeholt. Ferner störten mich die häufig eingestreuten französischen Wörter und Sätze. In gesunden Maßen hätten sie Elsas Vergangenheit in Paris unterstrichen. So hatte ich das Gefühl, ich werde damit erschlagen. Elsa war einst eine Dada-Künstlerin. Ihre Art zu sprechen ist so speziell, wie ihre Bilder. Den einen oder anderen Satz musste ich zweimal lesen, damit sich mir der Sinn erschloss. Verstand ich Anfangs nicht, warum Toni keine Fragen über ihre Mutter stellte, so  konnte ich ihr Verhalten im späteren Verlauf verstehen. Möchte sogar behaupten, ich hätte stellenweise genauso gehandelt.  Was mir besonders gut gefallen hat, wie Elsa per Gemälde Toni ihre verstorbene Mutter näher gebracht hatte. Toni fand ich eigentlich ganz okay. Jedoch verstand ich ihre Passivität in verschiedenen Dingen nicht.  Trotz der Kritikpunkte habe ich mich immer aufs Weiterlesen gefreut. Das dürfte der unkonventionellen Baronesse geschuldet sein. Widersprüchlich und doch irgendwie total charmant. Eine alte tote Frau, mit der Körperhaut eines jungen Mädchens. Nackt war sie wirklich am schönsten! Den Sinn, den die Baronesse in der Geschichte hatte, fand ich richtig raffiniert dargestellt.  Fazit: Nicht alles in der Geschichte konnte mich überzeugen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der bereit ist ein paar Abstriche (aus meiner Sicht)zu machen. Danke Veronika Peters.

Nicht schlecht, aber mit Luft nach oben

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 16.03.2024
Bewertungsnummer: 2155858
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meine Meinung: Nicht schlecht, aber mit Luft nach oben. Der Titel und das Cover sind eine Sünde wert. Der Inhalt ist auch nicht zu verachten, jedoch mit ein paar Kritikpunkten.  Antonia kehrt nach 20 Jahren in ihre Heimat zurück. Irgendwie hat sich in dem Haus ihrer verstorbenen Oma und Mutter nichts geändert. Anderseits fehlt dem Haus ohne Oma die Seele. In dem kleinen oberhessischen Dorf begegnet man ihr nach so vielen Jahren erstmal mit etwas Abstand. Toni möchte schnellstmöglichst das Haus loswerden und wieder zurück in die Bretagne. Dort hat sie einen Ehemann und verdient ihr Geld als Restaurateurin. Alte beschädigte Dinge restaurieren ist ihre Passion.  Zu ihrer alkoholkranken Mutter hatte sie die letzten 20 Jahre keinen Kontakt mehr. Wohnte auch ihrer Beerdigung nicht bei. Die eigentliche Mutter war ihre Oma. Die Mutter war stets in der Scheune beim Malen oder trinken. Hat Toni nie richtig wahrgenommen. Eigentlich wäre Toni richtig einsam in dem alten Fachwerkhaus, wäre da nicht die verstorbene Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven. (geb. 1874 - + 1927) Die Dame mit dem eigenwilligen Mode und Schmuckgeschmack, steht der etwas ratlosen Toni mit Rat und Tat zur Seite.  Ich habe diese Geschichte wirklich sehr gerne gelesen. Aber irgendwie erschließt sich mir nicht, warum den Geist der Baroness wirklich jeder sehen konnte. Die Idee mit der Toten fand ich richtig gut. Warum soll nicht eine längst verstorbene Baronesse als Ratgebertante agieren? Aber als Tote eine Art Berühmtheit im Dorf zu sein, war mir dann doch zu weit hergeholt. Ferner störten mich die häufig eingestreuten französischen Wörter und Sätze. In gesunden Maßen hätten sie Elsas Vergangenheit in Paris unterstrichen. So hatte ich das Gefühl, ich werde damit erschlagen. Elsa war einst eine Dada-Künstlerin. Ihre Art zu sprechen ist so speziell, wie ihre Bilder. Den einen oder anderen Satz musste ich zweimal lesen, damit sich mir der Sinn erschloss. Verstand ich Anfangs nicht, warum Toni keine Fragen über ihre Mutter stellte, so  konnte ich ihr Verhalten im späteren Verlauf verstehen. Möchte sogar behaupten, ich hätte stellenweise genauso gehandelt.  Was mir besonders gut gefallen hat, wie Elsa per Gemälde Toni ihre verstorbene Mutter näher gebracht hatte. Toni fand ich eigentlich ganz okay. Jedoch verstand ich ihre Passivität in verschiedenen Dingen nicht.  Trotz der Kritikpunkte habe ich mich immer aufs Weiterlesen gefreut. Das dürfte der unkonventionellen Baronesse geschuldet sein. Widersprüchlich und doch irgendwie total charmant. Eine alte tote Frau, mit der Körperhaut eines jungen Mädchens. Nackt war sie wirklich am schönsten! Den Sinn, den die Baronesse in der Geschichte hatte, fand ich richtig raffiniert dargestellt.  Fazit: Nicht alles in der Geschichte konnte mich überzeugen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der bereit ist ein paar Abstriche (aus meiner Sicht)zu machen. Danke Veronika Peters.

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Nackt war ich am schönsten

von Veronika Peters

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