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Abschied(e)

10

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43774

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/2,7 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Departure(s)

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00919-4

Beschreibung

Rezension

»Hier arbeitet einer für die Ewigkeit, von deren Existenz er nicht überzeugt ist. Ich schon: Sein Werk wird bleiben.« ("Rolling Stone")
»Ich bin restlos begeistert.« ("SRF 1 Literaturclub")
»›Abschied(e)‹ ist ein geradezu rabiat unsentimentales Alterswerk, das vor Luzidität sprüht.« ("ORF Kultur Bestenliste")
»Noch einmal zeigt Julian Barnes, wie er Disparates, Erdachtes und Gedachtes zusammenbindet, wie sich daraus kein rundes und glattes, aber ein erfahrungsgesättigtes Buch ergibt.« ("Die Rheinpfalz")
»Man folgt Julian Barnes gern bei seinen Gedanken und dem Räsonnieren über das Leben, das sich dem Ende nähert. All das wirkt locker dahingeschlenkert, mal mehr, mal weniger nachdenklich, mal heiter-sarkastisch und oft tiefernst.« ("Der Tagesspiegel")
»Was für ein großer europäischer Autor.« ("3sat Kulturzeit")
»Mit seinem angekündigten letzten Buch tritt einer der ganz Großen von der britischen Literaturbühne ab.« ("WDR Westart")
»Barnes fängt in diesem brillanten Buch so viele Aspekte des Scheidens und Aufbrechens ein (...) Sein Buch ist romanhaft und autobiografisch und voller gelehrter Anspielungen.« ("Westfälischer Anzeiger")
»›Abschied(e)‹ ist ein nachdenkliches Buch, aber erstaunlich leicht zu lesen und von weltkluger Gelassenheit. Der fulminante Schlussstein für ein grandioses Lebenswerk.« ("Südwest Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

43774

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/2,7 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Departure(s)

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00919-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • AB

    aus MUC

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    leise, persönlich, stark

    „Abschied(e)“ ist kein Buch, das man einfach nur schnell liest und dann wieder beiseitelegt. Julian Barnes schreibt über das Älterwerden, Erinnerungen, Liebe, Krankheit und die eigene Vergänglichkeit – aber erstaunlicherweise ohne dabei schwermütig oder pathetisch zu werden. Was mir besonders gefallen hat, ist diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und feinem Humor. Barnes schaut auf sein eigenes Leben zurück, stellt vieles infrage und zeigt gleichzeitig, dass Erinnerungen eben nicht immer so zuverlässig sind, wie wir gerne glauben möchten. Gerade diese ehrliche und manchmal auch selbstironische Art macht das Buch so besonders. Die Sprache ist ruhig, klug und sehr präzise. Man merkt auf jeder Seite, dass hier jemand schreibt, der viel erlebt und noch mehr gelesen hat. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass Barnes dem Leser unbedingt etwas beweisen möchte. Für mich ein sehr gelungenes, nachdenkliches Buch über das Leben und darüber, was am Ende davon bleibt. Ein Abschied, der gleichzeitig traurig, warmherzig und erstaunlich tröstlich ist.

  • Bewertung

    aus Volketswil

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied(e) – Ein Buch, das mich bewegt hat

    Ich habe „Abschied(e)“ von Julian Barnes mit grossem Interesse gelesen und war tief berührt. Seine Sprache ist feinfühlig und einfühlsam, und er schafft es, Abschied und Verlust so ehrlich und nah zu beschreiben, dass es mich wirklich getroffen hat. Für mich ein bewegendes und klug geschriebenes Buch, das noch lange nachklingt.

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    5/5

    20.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarischer Abschied eines Schriftstellers

    REZENSION – Vor 15 Jahren wurde der britische Schriftsteller Julian Barnes für seinen internationalen Bestseller „Vom Ende einer Geschichte“ mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. In dem Wissen, nun selbst das Ende seiner eigenen Lebensgeschichte erreicht zu haben, verfasste er sein letztes, stark autobiografisch geprägtes Werk „Abschied(e)“, das im Januar anlässlich seines 80. Geburtstags zeitgleich mit dem Original auf Deutsch beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erschien. Ausgerechnet zu Beginn der Covid-Pandemie wurde er mit einer erschreckenden Diagnose konfrontiert. „Ein Schriftsteller, im eigenen Haus unter Quarantäne gestellt, erkrankt plötzlich an Blutkrebs, während sich ringsum eine Seuche exponentiell ausbreitet. Das klingt wie ein schlechter oder doch wenig origineller Roman.“ Es ist kein Roman, den Barnes nun schrieb, sondern eine philosophische Reflexion über seine menschliche Existenz („I AM“), sein eigenes Leben und das Leben im Allgemeinen. „Meine [Krankheit] ist unheilbar, aber beherrschbar, eine ständige Begleiterin. … Unheilbar, aber beherrschbar, das klingt doch wie … das Leben selbst, nicht wahr?“ In seinem Buch sinniert er darüber, was im Leben wirklich zählt, und versucht festzuhalten, was erinnernswert bleibt, bevor die Erinnerung erlischt. „Wir wissen alle, dass Erinnerung Identität ist; nimmt man die Erinnerung weg, was bleibt dann noch?“. Barnes' Buch ist einerseits die Geschichte einer Liebesbeziehung eines seit Studienzeiten mit ihm befreundeten Paares, Stephen und Jean. In jungen Jahren waren sie durch seine Vermittlung als Liebespaar zusammengekommen, hatten sich dann aber getrennt. Erst Jahrzehnte später kamen sie im frühen Alter wieder durch Barnes' Vermittlung erneut zusammen und heirateten. Aber auch diesmal trennten sie sich bald wieder. Es war eine Liebe mit Abschieden. Ein Abschied muss nicht zwingend endgültig sein, folgert Barnes daraus. Abschied kann gleichzeitig auch zu einer neuen Ankunft führen. Im Leben eines Menschen gibt es mehrere, verschiedene Abschiede – Abschiede von Personen, von Orten oder bestimmten Vorstellungen über andere und auch über sich selbst, die man im Laufe seines Lebens (vielleicht) ändert, ändern muss. Andererseits ist „Abschied(e)“ auch ein Versuch des Autors, mit seinem eigenen Leben Frieden zu schließen. Es ist ein Essay im Stil eines Memoirs, verfasst im Bewusstsein des Alters und des bevorstehenden Abschieds vom Leben. Bezugnehmend auf Marcel Prousts fiktionale Autobiografie „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, in dem Proust die Vergangenheit mittels „unwillkürlicher Erinnerungen“ herausbeschwört und im Prozess des Schreibens nach der Wahrheit sucht, lässt uns Barnes an seinen Gedanken über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die Vergänglichkeit der Liebe teilhaben. Was bleibt von einer verlorenen Liebe und wie verändert sich unsere Sicht im Laufe der Zeit auf die sich über Jahre wandelnde Liebe? „Abschied(e)“ ist auch ein Text über Verluste – Barnes verlor schon 2008 seine Ehefrau nach 30-jähriger Ehe –, wie wir mit ihnen umgehen und wie Verlustgefühle sich in uns festigen, in der Erinnerung doch wieder hochkommen, obwohl wir glaubten, sie längst verarbeitet und überwunden zu haben. Wie in Barnes' anderen Werken verwischen sich auch in „Abschied(e)“ die Grenzen zwischen individueller Wahrnehmung und faktischer Realität. Bei der Lektüre sollte man sich Zeit nehmen und bereit sein, sich auf die sehr emotionalen und philosophischen Fragen einzulassen. Der Text vermittelt einerseits eine recht melancholische Atmosphäre, wie sie wohl jedem Abschied anhängt. Doch gelingt es dem lebenserfahrenen 80-Jährigen wie von ihm gewohnt, elegant und feinfühlig zu formulieren und als „fröhlicher Pessimist“ dem Ganzen eine heitere und subtil ironische Note zu geben: „Also werden mein Krebs und ich Arm in Arm dahinzuckeln, bis ich sterbe. Und das wird, jawohl, ein Tag des Sieges sein – ich habe, im Sterben, meinen Krebs umgebracht! Barnes 1, Krebs 0 – gewonnen!“ So wirkt „Abschied(e)“ trotz aller Ernsthaftigkeit und Tiefsinnigkeit wie eine lockere Plauderei mit seinen Lesern, mit der er sich von uns verabschiedet: „In jüngeren Jahren hatte ich für mich die Regel aufgestellt, jedes Buch so zu schreiben, als wäre es mein letztes. … Dies ist definitiv mein letztes Buch – mein offizieller Abgesang, mein letztes Gespräch mit Ihnen. … Dennoch, ich hoffe, unsere Beziehung hat Ihnen über die Jahre hinweg Freude gemacht. Mir auf jeden Fall. Es war mir ein Vergnügen, dass Sie da waren – ja, ich wäre nichts ohne Sie.“ Und was wären wir Leserinnen und Leser ohne seine Werke?

  • Jürg K.

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Lebensgeschichte

    Julian Barnes hat ein stilles, kluges und zutiefst menschliches Buch geschrieben. Er wendet sich hier seinem vielleicht intimsten Thema zu, dem eigenen Leben, seinem möglichen Ende und der Frage, wie man sich selbst erzählt. Was dieses Buch besonders macht, ist seine Mischung aus Klarheit und Verletzlichkeit. Er weiß, dass die längste Strecke hinter ihm liegt, und er begegnet dieser Erkenntnis mit einer Mischung aus Ironie, Weisheit und leiser Melancholie. Der Ausgangspunkt dieser Geschichte ist die Diagnose einer Krankheit, die tödlich sein kann, aber nicht muss. Das Lesen wird bald zur eigenen Frage was im Leben zählt, eigentlich? Welche Erinnerungen tragen? Welche trügen? Und wie erzählt man ein Leben, das man selbst gelebt hat, aber nie ganz verstanden hat? Berührt beim Lesen hat mich die Art, wie er Realität und Fiktion ineinanderfliessen lässt. Es ist ein literarischer Kunstgriff, der nicht distanziert, sondern näher heranführt. Das Buch wirkt auf mich wie ein leiser Abschiedsgruss, ohne endgültig zu sein. Barnes verabschiedet sich nicht vom Leben, sondern von der Illusion, es vollständig kontrollieren zu können. Dieses Buch bewegt, weil es verbindet Lebensbilanz, Erinnerungskunst und literarische Fiktion auf elegante Weise verbindet. Es ist ein Buch, das nicht laut sein will, sondern nachhallt. Für Leser, die Tiefe, Reflexion und menschliche Wahrhaftigkeit schätzen.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    4/5

    04.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Genremix als Abschiedswerk

    Der renommierte, mit einem Booker Prize ausgezeichnete, Schriftsteller Julian Barnes muss sich und anderen im reifen Alter von knapp 80 Jahren nichts mehr beweisen. Er kann einfach ein Buch ganz nach seinem Geschmack schreiben, das kein durchgängiger Roman sein muss, auch kein Memoir und keine Kurzgeschichtensammlung, sondern einfach ein bisschen von diesem und ein bisschen von jenem, und insgesamt ganz viel Abschied, insbesondere von seinen treuen Leserinnen und Lesern. Man beachte: bei diesem Buch steht auch auf dem Cover nicht das Wörtchen "Roman", wie auf so vielen anderen Büchern. Und es ist tatsächlich auch keiner. Das Buch beginnt mit recht philosophischen Gedanken des Autors zum Thema Erinnerungen, autobiografische Erinnerungen, spezifisch sogenannte IAMs, Involuntary Autobiographical Memories, im Englischen erinnert die Abkürzung an unsere Identität. Von welchen Erinnerungen werden Menschen plötzlich eingeholt, an was erinnern sie sich bewusst und was bleibt im Verborgenen? Was bedeutet das für die Geschichte(n), die sie erzählen? Und was wäre, wenn wir uns an absolut alle Momente unseres Lebens erinnern könnten? Barnes denkt über Menschen nach, die nach Verletzungen so ein Gedächtnis haben, über Synästhetiker und über das, was berichtenswert ist oder nicht. Durchaus interessante Gedanken, allerdings habe ich mich beim Lesen gefragt, wann denn nun tatsächlich eine Erzählung losgeht. Eine solche kündigt Barnes an und diese folgt dann auch, im Grunde sogar mehrere: einen großen Teil in der Mitte des Buches nimmt seine autobiografische Erfahrung mit seiner Krebserkrankung ein: Barnes leidet an einem Krebs, der nach Angaben der Ärztinnen und Ärzte nicht heilbar, aber beherrschbar ist, und so erwartet er, zwar nicht an ihm, aber mit ihm zu sterben, irgendwann in der unbekannten Zukunft. Eingebettet ist diese Erzählung in seine nicht vorhandene Spiritualität und seine Erwartung, dass es nach dem Tode nichts geben würde, mit der er scheinbar recht gelassen umzugehen scheint. Nach dieser persönlichen Geschichte erzählt Barnes eine von guten Freunden von ihm, einem Mann und einer Frau, die als junge Menschen ein Paar waren, sich dann aus den Augen verloren haben und Jahrzehnte später kurz wieder zusammen gekommen sind. Es geht um die Geschichte dieser Menschen, die mittlerweile verstorben sind und denen er zu Lebzeiten versprochen hat, nicht über sie zu schreiben (wenn dieses Element denn nicht auch fiktiv ist). Aber es geht auch um das Thema, ob sich etwas Altes wieder aufwärmen und vielleicht sogar erneuern lässt, und auch um Geschichten mit Anfang und Ende, denen die Mitte fehlt. Auf den letzten Seiten wird es wieder persönlich und hier nimmt sich Barnes ausführlich Zeit für einen persönlichen Abschied von seinen Fans. Ich habe den Inhalt dieses Buches so ausführlich beschrieben, weil es eben aus für mich sehr unterschiedlichen Inhalten, Schreibweisen und Genres zusammengesetzt ist, die durch übergreifende Themen wie Identität, Rückblick und Abschied verbunden sind. Für mich war dieses Buch das erste von diesem Autor und ich habe mir durchaus einige interessante Impulse zum weiteren Nachdenken mitnehmen können. Insgesamt habe ich mich aber nur zum Teil als Zielgruppe dieses Werks gefühlt und hatte den Eindruck, dass es sich überwiegend an erfahrene Barnes-Leserinnen und -Leser wendet und für diese noch einmal ein persönlicher Abschied sein soll, denn wenn man seiner Ankündigung glaubt, wird es das letzte Buch des Autors gewesen sein. Wer sich für dieses Buch näher interessiert, dem empfehle ich, für die Kaufentscheidung nicht nur in die ersten Seiten, sondern an verschiedenen Stellen hineinzulesen, da es sich, wie gesagt, um ein Buch handelt, das aus ganz unterschiedlichen Elementen zusammengesetzt ist.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Barnes darf das...

    ..., bei jedem anderen Schriftsteller würde ich verrätselt zurückbleiben. Konfrontiert mit dem nahenden Ende seines Lebens, blickt Julian Barnes auf genau jenes ereignisreiche Dasein zurück. Dabei mischt sich die Neurowissenschaft mit seiner aufregenden Studentenzeit, einem Versprechen, das er doch noch brechen wird, um gleich darauf seine fragwürdige Fähigkeit als Kuppler zu beleuchten. Geistesblitze, Erinnerungen, Trauer um seine viel zu früh verstorbene Frau und das Gefühl der Liebe noch einmal begegnen zu dürfen. Hier findet sich alles, was ein Leben hergibt, perfekt püriert und durchgemischt. Einen roten Faden durch dieses Kuddelmuddel sucht man vergeblich, vielmehr ist das Durcheinander der Faden dem man folgen muss, um die wirren, manchmal törichten Handlungen und Gedanken eines Sterbenden verstehen zu können. Am Ende bleibt der traurige Abschied von einem der ganz großen zeitgenössischen Schriftsteller unserer Zeit.
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied und Rückblick eines großen Schriftstellers

    Julian Barnes blickt mit diesem Werk zurück auf sein Leben, auch sein literarisches Leben. Mit ein wenig Wehmut, aber auch mit einer Prise Humor lässt er nochmals einige Station seines Lebens Revue passieren, erzählt von alten Bekannten und berühmten Begebenheiten. Ein interessantes Werk, das einem über die eigene Vergänglichkeit nachdenken lässt. Barnes Grundtenor dabei ist, der Tod ist unvermeidlich, dann lasst es uns mit Würde und Anstand zu Ende bringen. Ein melancholisches Werk, dennoch schwingt immer ein Augenzwinkern mit.
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Herrmann

    Alexandra Herrmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Abschied von einem der großen Autoren

    Julian Barnes verabschiedet sich mit diesem letzten Buch von seinen Lesenden. Er verwebt seine persönlichen Gedanken, seine Abschiede von Freunden, seine Krebserkrankung mit einer Liebesgeschichte, die einen Fixpunkt in diesem Buch bildet. Dieses Buch ist nicht einzuordnen in ein Genre, aber besticht durch seine Klugheit und nimmt uns mit auf seine Gedankenreise zu den Themen Erinnerung, Endlichkeit und Tod.
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierige Begrüßung, würdiger Abschied

    Julian Barnes ist es zuzutrauen den Roman so konstruiert zu haben, dass der Einstieg schwer fallen soll. Allerdings lohnt es sich Durchhaltevermögen an den Tag zu legen und dieses Buch zu beenden. Poetische Beschreibungen, wunderbare Sichtweisen und unterhaltsame Rückblicke warten.
  • Zum Bewerterprofil von M.Meßner

    M.Meßner

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    3/5

    18.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Abschied

    Ein Buch, das sich nur schwer einem Genre zuordnen lässt. Nicht ganz Biographie, nicht ganz Roman, mit einigen Elementen, die eher in Sachbücher passen. Trotzdem oder gerade deswegen lässt es sich gut lesen. Nach einem etwas zähen Anfang findet man gut in die Geschichte(n) hinein, die alle auf die eine oder andere Art und Weise verbunden sind. Ein würdiger Abschied voll von Anekdoten und Reflexionen aus dem Leben des Autors.

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