Sieben Erzählungen, mal humorvoll, mal melancholisch, in denen es um den elementarsten aller Wünsche geht: Die Freiheit, man selbst zu sein. Doch Alltag, Ängste und – falsch verstandenes – Pflichtbewusstsein zementieren einen engen Kreis. Britta Röder erzählt von Schlüsselmomenten, in denen sich die Tür zur Freiheit auf einmal öffnet. Wem gelingt es, den Kreis zu durchbrechen? Was ist der Preis dafür? Und was der Gewinn?
Sprachgewandt und auf wunderbar leichte Weise gelingt es Britta Röder in ihren Erzählungen, das Vorder- mit dem Hintergründigen zwischenmenschlicher Beziehungen und Begegnungen zu vereinen. Dadurch entstehen Charaktere mit Ecken und Kanten – und Raum für das Unerwartete. Lesetipp!
MICHAELA ABRESCH
Erzählungen, die in ihrer thematischen und sprachlichen Bandbreite außergewöhnlich sind. Mitreißend und gleichzeitig fein differenziert entwickelt sich die Psychologie der Charaktere. Was all diese leuchtend lebendigen Figuren gemeinsam haben ist, dass sie von einer geheimnisvollen Fliehkraft plötzlich aus ihrem Mittelpunkt in einen neuen Zusammenhang gerissen werden.
SYLVIA SCHMIEDER
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Fliehkräfte. Etwas Altes, dem man entfliehen möchte. Dazu gehört das Erkennen, dass irgendetwas nicht stimmt oder dass man nicht weiterkommt. Doch dieses Gehen können ist oft nicht so einfach. Dazu braucht man Gedankenanstöße von außen. Durch manch einen Charakter im Buch bekommen die Protagonisten eben diese Gedanken, diese Anregungen. Und die Leserschaft bekommt diese Anregungen durch die Lektüre von zum Beispiel „Fliehkraft“ von Britta Röder. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Warum ist das so? Viele von uns sitzen wahrscheinlich in Gegebenheiten fest, die einen nicht zufrieden machen. Und dieses Buch von Britta Röder dockt genau daran an.
Es sind Kurzgeschichten, genau 7 Kurzgeschichten. Und es sind Erzählungen voller Kraft und voller Intensität. Es sind Kurzgeschichten mit Charakteren, die sich förmlich ins Herz brennen.
Am meisten haben mich Mira und Sandro in der Kurzgeschichte „In der Wartehalle“ und auch Karin auf ihrer Reise nach Prag anlässlich ihres anstehenden Hochzeitstags in „Freihändig“ angesprochen. Mira steckt in einer angespannten Situation fest, der sie durch ein höheres Arbeitspensum entfliehen möchte und Karin steckt in einer nicht perfekt laufenden Beziehung. Beide berühren mich intensiv, ich durchschreite in den Kurzgeschichten ihre Lebenswelten und bin gebannt von ihnen und genauso lassen mich die Charaktere in meine eigenen Welten blicken und Vergleiche ziehen. Wer meine Rezensionen und meine Gewichtungen kennt, wird wissen, dass ich genau solche Literatur sehr mag. Ich nenne es immer wieder Sinnieren und genau dies ermöglicht mir Britta Röder mit ihrem Buch „Fliehkraft“. Ich liebe es, ich liebe es, ich liebe es!
Aber auch die anderen Charaktere sind intensiv und die Erzählungen sind einfach sehr gut! Sei es die auf ihren Mann wartende Ingrid in „Hochzeitstag“, sei es die in den Urlaub fahrende Familie in „Sommer 1981“, sei es der wirklich liebenswerte Gert in „Gert macht kehrt“, sei es Tante Trude und der Blick aus der dritten Generation auf sie in „Tante Trude“ und sein es Sanja und ihre Rückkehr zur Familie, einer Familie, die vor Versäumnissen förmlich strotzt in „Fliehkraft“. Allesamt Erzählungen, die so intensiv und voller liebenswerter Charaktere sind, welche sich beim Lesen tief ins Herz graben.
„Fliehkraft“ ist ein richtig gelungenes Buch mit liebenswerten Protagonisten und fließenden Geschichten rund ums Leben. Sehr schön zu lesen und absolut zum Nachdenken anregend.
Definitiv ein Jahreshighlight!
Und ich kann nur beherzt und völlig beseelt rufen: Leute, lest dieses Buch, denn es ist ein Herzensbuch, mein Herzensbuch! Völlige Liebe von mir „Fliehkraft“ gegenüber!
kaffeeelse
aus D
5/5
03.03.2025
Buch (Paperback)
Realität und Wünsche Fliehkräf…
Realität und Wünsche Fliehkräfte. Etwas Altes, dem man entfliehen möchte. Dazu gehört das Erkennen, dass irgendetwas nicht stimmt oder dass man nicht weiterkommt. Doch dieses Gehen können ist oft nicht so einfach. Dazu braucht man Gedankenanstöße von außen. Durch manch einen Charakter im Buch bekommen die Protagonisten eben diese Gedanken, diese Anregungen. Und die Leserschaft bekommt diese Anregungen durch die Lektüre von zum Beispiel „Fliehkraft“ von Britta Röder. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Warum ist das so? Viele von uns sitzen wahrscheinlich in Gegebenheiten fest, die einen nicht zufrieden machen. Und dieses Buch von Britta Röder dockt genau daran an. Es sind Kurzgeschichten, genau 7 Kurzgeschichten. Und es sind Erzählungen voller Kraft und voller Intensität. Es sind Kurzgeschichten mit Charakteren, die sich förmlich ins Herz brennen. Am meisten haben mich Mira und Sandro in der Kurzgeschichte „In der Wartehalle“ und auch Karin auf ihrer Reise nach Prag anlässlich ihres anstehenden Hochzeitstags in „Freihändig“ angesprochen. Mira steckt in einer angespannten Situation fest, der sie durch ein höheres Arbeitspensum entfliehen möchte und Karin steckt in einer nicht perfekt laufenden Beziehung. Beide berühren mich intensiv, ich durchschreite in den Kurzgeschichten ihre Lebenswelten und bin gebannt von ihnen und genauso lassen mich die Charaktere in meine eigenen Welten blicken und Vergleiche ziehen. Wer meine Rezensionen und meine Gewichtungen kennt, wird wissen, dass ich genau solche Literatur sehr mag. Ich nenne es immer wieder Sinnieren und genau dies ermöglicht mir Britta Röder mit ihrem Buch „Fliehkraft“. Ich liebe es, ich liebe es, ich liebe es! Aber auch die anderen Charaktere sind intensiv und die Erzählungen sind einfach sehr gut! Sei es die auf ihren Mann wartende Ingrid in „Hochzeitstag“, sei es die in den Urlaub fahrende Familie in „Sommer 1981“, sei es der wirklich liebenswerte Gert in „Gert macht kehrt“, sei es Tante Trude und der Blick aus der dritten Generation auf sie in „Tante Trude“ und sein es Sanja und ihre Rückkehr zur Familie, einer Familie, die vor Versäumnissen förmlich strotzt in „Fliehkraft“. Allesamt Erzählungen, die so intensiv und voller liebenswerter Charaktere sind, welche sich beim Lesen tief ins Herz graben. „Fliehkraft“ ist ein richtig gelungenes Buch mit liebenswerten Protagonisten und fließenden Geschichten rund ums Leben. Sehr schön zu lesen und absolut zum Nachdenken anregend. Definitiv ein Jahreshighlight! Und ich kann nur beherzt und völlig beseelt rufen: Leute, lest dieses Buch, denn es ist ein Herzensbuch, mein Herzensbuch! Völlige Liebe von mir „Fliehkraft“ gegenüber!
MarcoL
aus Füssen
5/5
02.03.2025
Buch (Paperback)
Sieben wunderbare Geschichte…
Sieben wunderbare Geschichte über Menschen, die ihr eigenes Glück suchen Wir drehen uns im Trubel des Alltags so schnell um die eigene Achse, dass wir nicht mehr das Zentrum unseres Seins erkennen können. Manchmal hilft dabei die enorme entstandene Fliehkraft und schleudert uns quasi aus der Bahn, wirft uns aus unserem Hamsterrad. Der Aufprall mag manchmal heftig sein, aber auch manchmal sehr gewollt und herbeigeführt. In sieben unterhaltsamen Erzählungen berichtet die Autorin von Menschen, die an einem Scheidepunkt in ihrem Leben angekommen sind. Für sie stellt sich die Frage: was ist das Leben? Was ist Glück? Darf ich glücklich sein? Und ja, jeder darf glücklich sein, den Mühlstein um seinen Hals abwerfen und am letzten Strohhalm aus dem Sumpf klettern. Es sind liebevoll gezeichnete Figuren, die uns Britta Röder hier präsentiert. Menschen wie du und ich, die mitten im Leben sind, denen Veränderungen gut tun. Da ist Ingrid, die minutiös ihr Abendessen zu ihrem Hochzeitstag plant, obwohl die Ehe längst nur mehr auf dem Papier stattfindet. Und der Abend dann ein klein wenig, aber nicht minder befreiend läuft. Eine Urlaubsfahrt nach Südfrankreich, die schon als Katastrophe beginnt und so manche Nerven strapaziert. Und dennoch entwickelte sich in der Fremde etwas Wunderbares, trotz der sprachlichen Barrieren. S.44: „Ich hatte die Magie der Sprache entdeckt.“ S.45: „Ich begriff: Worte sind dazu da, die Wahrheit, die hinter den Dingen liegt, zu entschlüsseln und indem man sich der Bedeutung der Worte nähert, nähert man sich auch ein wenig der Wahrheit der Welt.“ Eine andere Urlaubsgeschichte betrifft Gert. Er benötigte dringend eine Auszeit, und buchte sich ein recht ordentliches Hotel am Meer. Zu seinem allergrößten Schrecken taucht gerade dort sein Chef auf, vor dem er eigentlich flüchtete. Was sich da wohl entwickeln mag? Sehr gekonnt spielt hier die Autorin mit Zwischenmenschlichem, hinterfragt, leuchtet hinter die Szenen, die in unserem Alltag oftmals so offensichtlich erscheinen und dann sich als ganz etwas anderes entpuppen. S.100: „Das erste Mal seit Beginn seiner Reise, ja, vielleicht sogar das erste Mal in seinem Leben, hatte er das Gefühl, dass es ihm vorbehaltlos zustand, glücklich zu sein, und dass es nur eine einzige Person auf der Welt gab, die er für sein Glück verantwortlich machen durfte: sich selbst.“ In diesem Satz steckt so viel drinnen – und ist für mich die geballte Quintessenz aus diesem Buch. Auch wenn es uns der Alltag tagtäglich vermiesen möchte: wir alle haben das Recht, wie oben schon erwähnt, glücklich zu sein. Und dieses Glück findet sich an so vielen Stellen, an denen wir es am allerwenigsten vermuten, selten winkt es mit knallrotem Schild und schreit „hier bin ich“. Aber die Suche führt uns immer wieder an einen Punkt zurück, und der liegt in uns selber. Auch Tante Trude – eine weitere Erzählung – ist ein Musterbeispiel daran, wie wir Menschen be- und verurteilen, aus Gründen, die wir nicht oder nur kaum kennen. Warum sind Menschen so wie sie nun mal sind oder uns erscheine? Wo ist deren Glück im Leben geblieben, das wir ihnen in unserer Missachtung nicht zugestehen wollen? Es sind sieben wunderbare Geschichten, in denen so viele Botschaften stecken. Sie sind bewegend, anrührend, alle mit einer tiefen Wahrheit und einfach nur herrlich locker wunderbar einfühlsam erzählt. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.
MarcoL
aus Füssen
5/5
02.03.2025
Buch (Paperback)
Sieben wunderbare Geschichte über Menschen, die ihr eigenes Glück suchen
Wir drehen uns im Trubel des Alltags so schnell um die eigene Achse, dass wir nicht mehr das Zentrum unseres Seins erkennen können. Manchmal hilft dabei die enorme entstandene Fliehkraft und schleudert uns quasi aus der Bahn, wirft uns aus unserem Hamsterrad. Der Aufprall mag manchmal heftig sein, aber auch manchmal sehr gewollt und herbeigeführt.
In sieben unterhaltsamen Erzählungen berichtet die Autorin von Menschen, die an einem Scheidepunkt in ihrem Leben angekommen sind. Für sie stellt sich die Frage: was ist das Leben? Was ist Glück? Darf ich glücklich sein?
Und ja, jeder darf glücklich sein, den Mühlstein um seinen Hals abwerfen und am letzten Strohhalm aus dem Sumpf klettern.
Es sind liebevoll gezeichnete Figuren, die uns Britta Röder hier präsentiert. Menschen wie du und ich, die mitten im Leben sind, denen Veränderungen gut tun.
Da ist Ingrid, die minutiös ihr Abendessen zu ihrem Hochzeitstag plant, obwohl die Ehe längst nur mehr auf dem Papier stattfindet. Und der Abend dann ein klein wenig, aber nicht minder befreiend läuft.
Eine Urlaubsfahrt nach Südfrankreich, die schon als Katastrophe beginnt und so manche Nerven strapaziert. Und dennoch entwickelte sich in der Fremde etwas Wunderbares, trotz der sprachlichen Barrieren.
S.44: „Ich hatte die Magie der Sprache entdeckt.“
S.45: „Ich begriff: Worte sind dazu da, die Wahrheit, die hinter den Dingen liegt, zu entschlüsseln und indem man sich der Bedeutung der Worte nähert, nähert man sich auch ein wenig der Wahrheit der Welt.“
Eine andere Urlaubsgeschichte betrifft Gert. Er benötigte dringend eine Auszeit, und buchte sich ein recht ordentliches Hotel am Meer. Zu seinem allergrößten Schrecken taucht gerade dort sein Chef auf, vor dem er eigentlich flüchtete. Was sich da wohl entwickeln mag?
Sehr gekonnt spielt hier die Autorin mit Zwischenmenschlichem, hinterfragt, leuchtet hinter die Szenen, die in unserem Alltag oftmals so offensichtlich erscheinen und dann sich als ganz etwas anderes entpuppen.
S.100: „Das erste Mal seit Beginn seiner Reise, ja, vielleicht sogar das erste Mal in seinem Leben, hatte er das Gefühl, dass es ihm vorbehaltlos zustand, glücklich zu sein, und dass es nur eine einzige Person auf der Welt gab, die er für sein Glück verantwortlich machen durfte: sich selbst.“
In diesem Satz steckt so viel drinnen – und ist für mich die geballte Quintessenz aus diesem Buch. Auch wenn es uns der Alltag tagtäglich vermiesen möchte: wir alle haben das Recht, wie oben schon erwähnt, glücklich zu sein. Und dieses Glück findet sich an so vielen Stellen, an denen wir es am allerwenigsten vermuten, selten winkt es mit knallrotem Schild und schreit „hier bin ich“. Aber die Suche führt uns immer wieder an einen Punkt zurück, und der liegt in uns selber.
Auch Tante Trude – eine weitere Erzählung – ist ein Musterbeispiel daran, wie wir Menschen be- und verurteilen, aus Gründen, die wir nicht oder nur kaum kennen. Warum sind Menschen so wie sie nun mal sind oder uns erscheine? Wo ist deren Glück im Leben geblieben, das wir ihnen in unserer Missachtung nicht zugestehen wollen?
Es sind sieben wunderbare Geschichten, in denen so viele Botschaften stecken. Sie sind bewegend, anrührend, alle mit einer tiefen Wahrheit und einfach nur herrlich locker wunderbar einfühlsam erzählt.
Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.