Das Bilderbuch, das Gross und Klein zum Schmunzeln bringt. Manchmal läuft nicht ganz alles nach Plan. Ja, manchmal gerät sogar fast alles ausser Rand und Band! Was macht man, wenn das perfekte Sonntags-Picknick, doch nicht ganz so perfekt ist?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Ein spontanes Familienpicknick verläuft nicht so, wie es eigentlich geplant war. Die Eltern sind mit Max, Mia und Marcel mit dem Fahrrad unterwegs, außerdem ist der Hund dabei. Als Papa unbedingt angeln möchte, macht sich der Hund über die Leckereien her. Auch gibt es weitere kleine Missgeschicke, die aber aufzeigen, dass es für alle dennoch ein perfekter schöner Tag war.
Bilderbücher und Geschichten, die aufzeigen, dass nicht alles immer ganz perfekt laufen muss, um aber eigentlich doch perfekt und schön zu sein, finde ich echt gelungen. Denn Perfektion sollen Kinder oft schon im Alltag lernen und dieses Buch zeigt, wie auch dieser Ausflug trotz mancher Panne gelungen ist. Wie eben unperfekt bzw. anders als geplant doch auch super ist.
Die Zeichnungen im Buch sind relativ klassische Zeichnungen, zumindest empfinde ich dies so. Zeichnungen, wie man sie schon vor vielleicht 30 Jahren gemacht hat, wie man Menschen und Dinge eben auch malt. Im Vergleich zu anderen Illustrationen momentan wirken sie vielleicht ein bisschen klassisch. Was absolut positiv auffällt, sind die einzelnen Seiten, welche eine angenehme Papierqualität haben.
Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, gefällt mir gut. Auch vom Text her ist es so, dass sich dieser in Grenzen hält, aber genau erklärt, was hier los ist. Grundsätzlich finde ich es für Kinder gut verständlich, bei der Aussage, dass das Familienfahrrad „gestoßen werden muss“ als es den Berg hinauf geht, habe ich mich kurz gewundert. Aber scheinbar ist dies im Sprachgebrauch der Schweiz so üblich. Wir würden halt sagen, es muss geschoben werden.
Eine Sache, die mir etwas negativ auffällt, ist, dass beim Fahrradfahren kein Helm getragen wird. Ja, darf im Buch auch so dargestellt werden, für eine Vorbildfunktion finde ich’s nicht ganz optimal. (Für uns gibt’s da keine Diskussion, wer Fahrrad fährt, der trägt einen Helm. Lieber Hirn geschützt, als Hirn auf der Straße.)
Die Altersempfehlung hier liegt bei 6 bis 7 Jahren, was ich gut passend finde. Man kann es durchaus auch schon mit fünf Jahren vorlesen.
Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.
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