Subjektivierung von Arbeit. Warum begeben sich Individuen in Verhältnisse einer freiwilligen Selbstausbeutung?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.02.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
364 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389107973
Betrachtet man Arbeit also als eine gesellschaftliche Erscheinung, darf diese nicht als starres Phänomen, sondern als sich wandelnd begriffen werden. So unterliegt sie - genauso wie alle gesellschaftlichen Phänomene - Wandlungen, Neuerscheinungen und Innovationen; die wiederrum von übergeordneten gesellschaftlichen Prozessen geprägt werden. Solch einen "Wandel der Erwerbsarbeit" stellen Kleemann et al. beispielsweise seit Anfang der 1990er Jahre heraus. Hierbei könnten verschiedene Anhaltspunkte herausgegriffen werden. In dieser Arbeit soll es jedoch speziell um die in der Arbeitssoziologie mittlerweile gängige These der Subjektivierung von Arbeit gehen. Hiermit ist im Wesentlichen gemeint, dass sich die Anforderungen an Erwerbstätige zunehmend auf das Einbringen ihres Subjektes beziehen. Das meint persönliche Kompetenzen, durch die sich Beschäftigte im Idealfall nicht so einfach durch andere Erwerbstätige ersetzen lassen.
Im Detail wird auf die Bedeutung von subjektivierter Arbeit im Verlauf dieser Ausarbeitung noch eingegangen. In Bezug auf diese wird häufig die These der freiwilligen Selbstausbeutung thematisiert. In dieser Ausarbeitung soll nun der Frage nachgegangen werden, welche Faktoren dabei für Individuen entscheidend sind, sich in jene Verhältnisse einer vermeintlichen Selbstausbeutung zu begeben. Hierbei wird auch der These der Selbstverwirklichung durch Arbeit Raum gegeben.
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