Produktbild: Morbus Inertia

Morbus Inertia Krankheit der Ineffizienten

5

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,2 cm

Gewicht

414 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-1118-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,2 cm

Gewicht

414 g

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Deutsch

ISBN

978-3-7693-1118-1

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Email: info@bod.de

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  • Ben @Buchkomet

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Dystopie

    Ich bin ja Fan von Dystopien, lese diese auch regelmäßig, aber selten hatte ich beim Lesen so oft das Gefühl: „Uff… das ist ja gar nicht mal so weit weg von unserer Realität.“ Und genau das macht dieses Buch so verdammt gut. In Forteins Zukunftsgesellschaft zählt nur noch Effizienz. Wer nicht funktioniert, wer langsamer wird, emotional, erschöpft oder einfach nur menschlich ist, bekommt eine Diagnose: Morbus Inertia. Klingt wie ein bisschen Antriebslosigkeit, ist in Wahrheit aber ein gesellschaftlich akzeptiertes Todesurteil. Denn „Kranke“ kommen in sogenannte Optimierungskliniken, wo sie „behandelt“ werden. Heißt konkret: angepasst, kontrolliert, gebrochen, aussortiert. Wir begleiten Caitlyn, die eigentlich alles richtig macht. Sie lebt effizient, arbeitet diszipliniert, ist angepasst. Und trotzdem landet sie in der Klinik. Von einem Moment auf den anderen wird sie zur Patientin, ohne zu wissen warum. Und ab da beginnt eine Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat. Denn was als „Therapie“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein Kampf ums Überleben. Caitlyn merkt schnell, dass hier keine Hilfe auf sie wartet, sondern ein System, das Menschen aussortiert, die nicht mehr ins Leistungsprofil, vor allem der Großkonzerne, passen. Was das mit ihr macht, wie sie sich verändert, wie sie beginnt zu hinterfragen und zu kämpfen, das ist so spannend und glaubwürdig erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Jennifer Fortein schreibt dabei ohne großes Drama, aber mit klarem Stil und genau das macht die Geschichte so stark. Kein Bombast, sondern eine erschreckend plausible Zukunft, in der Menschlichkeit der Effizienz geopfert wird. Für mich war das ein echtes Highlight. Smart, beklemmend, top geschrieben und nach meinem Geschmack, leider viel zu nah an unserer eigenen Gegenwart. Leseempfehlung! 9/10

  • Jessica

    5/5

    11.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Das Wort "ineffizient" schießt durch meinen Kopf wie ein Stromschlag, der mich von dieser Krankheit zu heilen versucht."

    Einfach wow! Was ein Buch! Ich fliege selten so schnell durch eine Story wie durch diese. In "Morbus Inertia" erschafft Jennifer Fortein eine düstere und beklemmende Welt, in der nur Effizienz zählt. Diese beängstigende Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch, als Leser bekommt man nur wenig Verschnaufpausen davon. Wir begleiten die Protagonistin Caitlyn, aus deren Perspektive wir die Story erleben. Keine Perspektivwechsel, keine Zeitsprünge oder Rückblicke, kein Schnick Schnack, das braucht es hier auch einfach nicht. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite ultraspannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich war vorher etwas misstrauisch, wie so viel auf 300 Seiten passen soll. Aber weder das World Building noch die Ausgestaltung der Charaktere kommen zu kurz. Ich konnte mir das Setting gut vorstellen, phasenweise hatte ich schon selbst das Gefühl, ich hätte ein Kratzen im Hals. Die Figuren sind nahbar und authentisch, jeder einzelne Charakter verschieden. Ich hätte noch ewig weiterlesen können, aber da war das Buch schon vorbei. Eine tolle Story, die viel zum Nachdenken anregt und nachhallt. Klare Leseempfehlung!

  • Sternenruferin

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Effiziente Dystopie die einen verschlingt

    “Lass dich nicht beim Lesen erwischen, das ist ineffizient” stand als Widmung im Buch. Ich schmunzelte, aber in der dystopischen Welt des Buches wäre ich dafür in einer Optimierungsklinik gelandet. So wie die Protagonisten Caitlyn. Alleine die Vorstellung einer Welt, die noch mehr auf Leistung und Effizienz ausgerichtet ist als jetzt schon, ist beängstigend. Und diese Welt erschafft Jennifer in dem Buch “Morbus Inertia”. Wer nicht effizient ist, gilt als krank und muss behandelt werden. Ineffizienz, Faulheit, Müßiggang bilden die Grundlage aller anderen Erkrankungen. Nur wer effizient ist, wird nicht krank, wer effizient ist, hat ein Anrecht darauf zu leben. Eine düstere Grundlage für eine Welt und das wird auf jeder Seite deutlich. Wir begleiten als Leser Caitlyn in ihrem erfolgreichen Leben, bekommen einen Einblick, wie es sich so lebt, in einer auf Effizienz ausgerichteten Welt. Keiner verlässt seine Wohnstätten, Freundschaften und Beziehungen sind verpönt, es gilt zu arbeiten und sich in seiner freien Zeit zu optimieren. Auch wenn es nur eine Randbemerkung in dem Buch war, eine Email, die die Protagonistin bekommt, hat mich an einer Stelle besonders getroffen: Kinder werden nicht bekommen, sie werden gezüchtet. Frauen werden dafür bezahlt, das Kind auszutragen und dann kommen die Kinder in Erziehungsheime. Denn Familienleben ist ineffizient. Die Welt ist grau in grau und erdrückend. Jennifer Fortein erschafft auf jeder Seite eine dystopische Zukunftsvision, die grausamer nicht sein kann in ihrer Art. Zugleich zeigt sie den Kampf jener Menschen, die das System nicht mitmachen wollen, ganz außen vor sind, in einer verseuchten Umgebung leben und den Kampf jener, die das System verlassen wollen. Eindringlich zeigt sie, was jahrelange Indoktrination mit einem Menschen machen kann, wie viel Kraft es braucht, diese zu durchdringen und wie viel Macht ein System erlangen kann. Und dann sind da noch die Optimierer: Als vermeintliche Therapie benannt, erinnern sie mich an einen Kampf ums Überleben. Wer die KonzEn durchlaufen hat, soll angeblich intelligenter, effizienter und besser sein. Meist sind die Menschen nur zu verängstigt, um nicht zu funktionieren. Jennifer Fortein hat mich ziemlich schnell in das Buch hineingezogen, mit jeder Seite mehr wollte ich verstehen, was hinter all den glänzenden Fassaden lauert, ich wollte wissen, was die KonzEn für einen Zweck erfüllt. Immer tiefer habe ich mich in eine vermeintlich heile Welt ziehen lassen, deren Fundamente auf dem Ausbeuten aller Menschen stehen. Mit Liebe zum Detail hat Jennifer die Welt geschaffen, Grenzen gezogen und überschritten, Menschen gerettet und geopfert. Eindringlich ist die Botschaft des Buches: Ineffizienz ist wichtig! Sie macht uns zu Menschen. Wenn ein System keine Fehler erlaubt, wer bist du dann noch, außer einer Nummer?

  • Bewertung

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch zum Nachdenken

    Stell dir eine Welt vor, in der es egal ist, welche Hautfarbe, Nationalität oder Geschlecht du hast. Allein deine Effizient zählt. Im ersten Moment denkt man. Okay klingt doch super. Alle sind gleich. Aber ist das wirklich ein so tolles Leben. wenn man dann mal nicht funktioniert ist man direkt ineffizient und muss in Behandlung. Genau das passiert hier in diesem Buch. Die Autorin bringt mich auch in diesem Buch wieder dazu. Alles zu überdenken und legt eine spannend, düstere Geschichte dar. Ein klare Leseempfehlung

  • Lou

    4/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ist Effizient effient?

    Eine beeindruckende Geschichte mit einer beeindruckenden Protagonistin! Im Gesamten hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Besonders die Idee, dass Ineffizienz als eine Krankheit gesehen wird, finde ich mehr als spannend und eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Die dystopische Welt, in der man sich direkt von Anfang an schnell einfindet, könnte durchaus eine mögliche zukünftige Realität sein. Das Buch hat mich über Fragen nachdenken lassen, die mir bisher noch gar nicht in den Sinn gekommen waren. Wer Spannung sucht, der wird hier auf jeden Fall mehr als fündig. Spannend ist es, ohne Frage! Tatsächlich bringt mich das aber auch zu einem Kritikpunkt. Denn ich finde, dass es etwas zu wenige Pausen gibt. Es geht die ganze Zeit Schlag auf Schlag weiter, zugezogene Verletzungen der Protagonistin hatten kaum Auswirkungen und ich finde sie ein bisschen zu heroisch. Auch manche Zusammenhänge waren für mich manchmal nur so halb schlüssig und nicht immer gut genug durchdacht, sodass ich über ein paar für mich nicht ganz logische Stellen gestolpert bin. Dennoch hat mir das Lesen sehr gut gefallen, denn das meiste wurde einfach von dem mega guten Schreibstil wettgemacht! Mit diesem konnte ich mich direkt von Seite eins ab sehr gut anfreunden:). Auch die Figuren mag ich, sie haben alle mehrere Ebenen, Ecken und Kanten. Das gefiel mir gut. Die Liebesgeschichte war okay, hat mich tatsächlich aber nur halb überzeugt. Trotzdem: ein super Buch! Ich werde definitiv noch mehr von Jennifer Fortein lesen müssen, denn der Schreibstil hat mich wie gesagt mehr als überzeugt:D "Wäre es eine Kurzschlussentscheidung? Oder unsere letzte Chance? "

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