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Die Republik der Irren ein historischer Roman über den verrücktesten Staat der Geschichte

6

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,8 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00745-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Aber wie ist es möglich, einen derartigen Irrsinn wie den Freistaat Fiume literarisch abzubilden, wenn bereits die historische Faktenlage so unglaublich surreal ist? Stermann hat dafür geschickt ebenjene Perspektive des Wahnsinns gewählt. ("ORF Ö1 "Ex Libris"")
Worauf die aberwitzigen Wendungen des Geschehens verweisen: Der Wahnsinn unserer Tage hatte seine Vorbilder, die aufgeblähten Egos politischer Glücksritter sind dieselben. ("Kleine Zeitung")
Buch der Stunde ... ein historischer Stoff, der alle Grenzen sprengt. ("Falter")
Die Idee, Ministerposten an Irre zu vergeben, wurde nie umgesetzt. Bei Stermann allerdings schon. Und führt dazu, dass der ganze Rest der Geschichte, die ja beileibe verrückt genug ist, aus sicherer Distanz beschrieben und auch gelesen werden kann. Und das mit allergrösstem Vergnügen. ("SRF "Literaturclub"")
Wirklich ein irres Buch - ungeheuer lesenswert! ("WDR Westart")
Rasant. ("Berliner Morgenpost")
Der High-End-Humor an „Republik der Irren“ besteht darin, dass Stermann alles relativ nüchtern erzählt. ("WELTplus")
Man kann in den Tumult der „Republik der Irren“ angenehm orientierungslos eintauchen und so Faszination und Lächerlichkeit, Brutalität und Wagnis von etwas Neuem abenteuerlich erleben. ("Abendzeitung München")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,8 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00745-4

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Tolles, lustig, unterhaltsames und unglaubliches Buch

Bewertung am 20.03.2026

Bewertungsnummer: 3082800

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich musste mich während des Lesens mehrmals erinnern, dass das Buch auf wahren Ereignissen basiert. Extrem lustig geschrieben, tolles Buch, sehr aktuell! Eines der besten Bücher bis jetzt in diesem Jahr, für mich.

Tolles, lustig, unterhaltsames und unglaubliches Buch

Bewertung am 20.03.2026
Bewertungsnummer: 3082800
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich musste mich während des Lesens mehrmals erinnern, dass das Buch auf wahren Ereignissen basiert. Extrem lustig geschrieben, tolles Buch, sehr aktuell! Eines der besten Bücher bis jetzt in diesem Jahr, für mich.

Unglaubliche Geschichte

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.11.2025

Bewertungsnummer: 2648281

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte, wie sie nur die Geschichtsbücher hervorbringen können: Nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches besetzten italienische Freischärler die Stadt Fiume an der Adria-Küste, um eine Annektion von Jugoslawien zu verhindern. Unter ihnen angehende Faschisten und Futuristen, die von einem neuen Zeitalter träumen und die alte Welt durch den “Wahnsinn” untergehen lassen wollen. Diese Episode der italienischen Geschichte war für die weitere Entwicklung Italiens von großer Bedeutung, auch wenn die Republik Fiume nur von kurzer Dauer war. Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben und lässt einen atemlos zurück. Sehr empfehlenswert.

Unglaubliche Geschichte

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.11.2025
Bewertungsnummer: 2648281
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte, wie sie nur die Geschichtsbücher hervorbringen können: Nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches besetzten italienische Freischärler die Stadt Fiume an der Adria-Küste, um eine Annektion von Jugoslawien zu verhindern. Unter ihnen angehende Faschisten und Futuristen, die von einem neuen Zeitalter träumen und die alte Welt durch den “Wahnsinn” untergehen lassen wollen. Diese Episode der italienischen Geschichte war für die weitere Entwicklung Italiens von großer Bedeutung, auch wenn die Republik Fiume nur von kurzer Dauer war. Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben und lässt einen atemlos zurück. Sehr empfehlenswert.

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Die Republik der Irren

von Dirk Stermann

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Meinung aus der Buchhandlung

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Catrin Buchhauser

Thalia Nürnberg

Zum Portrait

5/5

Irre!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wird die Stadt Fiume (heute Rijeka) zum Spielball zwischen den Nationen: einst Habsburg, jetzt weder Italien und Kroatien. Und so kommt Gabriele D’Annunzio, bekannter Dichter und Nationalist, auf die völlig größenwahnsinnige Idee, eine Republik auszurufen. Als Minister beruft er aus allen Irrenhäusern des Landes, nun ja, tatsächlich Irre. Und so macht sich der junge Pfleger Cherubino zusammen mit seiner Freundin Letizia auf den Weg, um Zino, den Axtmörder (nach Lobotomie harmlos und stumm) nach Fiume zu bringen. Sein neues Amt: Minister für Handstreiche. Sie landen in einer verrückten Szenerie, in der ein egomanischer Dichter den Plan eines absurden Staates verwirklichen will, vor allem geraten sie in einen Strudel aus Plünderei, Prostitution und Drogensucht, unmöglich zu kontrollieren, auch nicht von den Irren... Dirk Stermann erzählt diese gar nicht so kurze Episode (15 Monate haben sich die Irren gehalten) europäischer Geschichte sehr lakonisch als Geschichte eines jungen Paares. Und genau diese beiden, Letizia und Cherubino, zeigen uns in all dem Chaos, worauf es in dieser verrückten Welt eigentlich ankommt: auf die Liebe, auf Verantwortungsbewusstsein, Freundlichkeit, pragmatisches Handeln.
  • Catrin Buchhauser
  • Buchhändler/-in

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Irre!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wird die Stadt Fiume (heute Rijeka) zum Spielball zwischen den Nationen: einst Habsburg, jetzt weder Italien und Kroatien. Und so kommt Gabriele D’Annunzio, bekannter Dichter und Nationalist, auf die völlig größenwahnsinnige Idee, eine Republik auszurufen. Als Minister beruft er aus allen Irrenhäusern des Landes, nun ja, tatsächlich Irre. Und so macht sich der junge Pfleger Cherubino zusammen mit seiner Freundin Letizia auf den Weg, um Zino, den Axtmörder (nach Lobotomie harmlos und stumm) nach Fiume zu bringen. Sein neues Amt: Minister für Handstreiche. Sie landen in einer verrückten Szenerie, in der ein egomanischer Dichter den Plan eines absurden Staates verwirklichen will, vor allem geraten sie in einen Strudel aus Plünderei, Prostitution und Drogensucht, unmöglich zu kontrollieren, auch nicht von den Irren... Dirk Stermann erzählt diese gar nicht so kurze Episode (15 Monate haben sich die Irren gehalten) europäischer Geschichte sehr lakonisch als Geschichte eines jungen Paares. Und genau diese beiden, Letizia und Cherubino, zeigen uns in all dem Chaos, worauf es in dieser verrückten Welt eigentlich ankommt: auf die Liebe, auf Verantwortungsbewusstsein, Freundlichkeit, pragmatisches Handeln.

A. Charpian

Thalia Wilhelmshaven

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5/5

Ein weiterer Hammer aus dem Hause Stermann.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Hammer war für mich der ungewöhnlichste historische Roman der letzten Jahre, nun hat der Autor nachgelegt, wenn nicht sogar noch einen draufgesetzt. In Die Republik der Irren nimmt er sich eines Themas an, welches, außer Akademikern, vermutlich nur denjenigen ein Begriff ist, die ein besonderes Faible für Rohrkrepierer der Geschichte haben, hier der Freistaat Fiume. Empfehlenswert ist es, sich vor oder nach der Lektüre ein wenig über dieses präfaschistische Experiment zu informieren, da fällt es wesentlich leichter, die Geschehnisse und Personen einzuordnen. Diesen Rat nicht zu befolgen tut dem Spaß an der Lektüre jedoch keinen Abbruch, dafür sorgt Herr Stermann. Mit der Figur des Cherubino gelingt es ihm, daß man immer einen aufmerksam kommentierenden Ruhepol inmitten des Wahnsinns hat, der zuweilen schwer an der Grenze des Erträglichen ist, dies aber nur, da viele Ereignisse wie beschrieben oder ähnlich stattgefunden haben. Gruselig. Toller Roman.
  • A. Charpian
  • Buchhändler/-in

5/5

Ein weiterer Hammer aus dem Hause Stermann.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Hammer war für mich der ungewöhnlichste historische Roman der letzten Jahre, nun hat der Autor nachgelegt, wenn nicht sogar noch einen draufgesetzt. In Die Republik der Irren nimmt er sich eines Themas an, welches, außer Akademikern, vermutlich nur denjenigen ein Begriff ist, die ein besonderes Faible für Rohrkrepierer der Geschichte haben, hier der Freistaat Fiume. Empfehlenswert ist es, sich vor oder nach der Lektüre ein wenig über dieses präfaschistische Experiment zu informieren, da fällt es wesentlich leichter, die Geschehnisse und Personen einzuordnen. Diesen Rat nicht zu befolgen tut dem Spaß an der Lektüre jedoch keinen Abbruch, dafür sorgt Herr Stermann. Mit der Figur des Cherubino gelingt es ihm, daß man immer einen aufmerksam kommentierenden Ruhepol inmitten des Wahnsinns hat, der zuweilen schwer an der Grenze des Erträglichen ist, dies aber nur, da viele Ereignisse wie beschrieben oder ähnlich stattgefunden haben. Gruselig. Toller Roman.

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Die Republik der Irren

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