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Produktbild: Die Lüge
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Die Lüge Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,7 cm

Gewicht

285 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000346258

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Es ist ein hochgradig irritierendes und hoch interessantes Buch zu gleich geworden. ("Zeit Online")
Kolbe vermittelt, wie ein Überwachungssystem bis in die intimsten Beziehungen hinein wirkte, und was es hieß, in der Windstille der Geschichte zu verharren. ("Deutschlandradio Kultur")
Wie Uwe Johnson auf Speed (…). Kolbe will es dem Leser nicht zu einfach machen, seine Prosa hat keinerlei Liebreiz und kennt keine falsche Harmonie. ("Spiegel Online")
Ohne moralischen Zeigefinger erzählt Uwe Kolbe von der verführbaren Eitelkeit der Kreativen in der DDR (…). Nie verliert er sich in ideologischen Theorien. ("Freie Presse")
Diese poetischen, treffenden, präzisen Beschreibungen, die haben mir gefallen. ("Hessischer Rundfunk, hr 2")
In zahlreichen Episoden wird die Gemengelage aus Stallwärme, Kleingeisterei und Freiheitsdrang eindrucksvoll lebendig. ("Der Tagesspiegel")
Mit diesem Roman schreibt Uwe Kolbe Literaturgeschichte. ("Mitteldeutsche Zeitung")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,7 cm

Gewicht

285 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000346258

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein junger Komponist, angepasst und sehr an seiner musikalischen Karriere interessiert, versucht den Spagat zwischen Leben, Liebe und Wahrheit in einem totalilären Staat. Dabei spielt sein Vater, der den Westen verlassen hat um im Osten mitzuhelfen, einen sozialistischen Staat aufzubauen, eine besondere Rolle. Die Verstrickungen unserer nahen Geschichte lässt Uwe Kolbe mit sprachlicher Virtuosität und präziser Erinnerung aufleben.

  • Bewertung

    5/5

    26.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    emotional schwierig

    Sympathieträger sind sie nun gerade beide nicht - Vater und Sohn - und auch im Laufe des Buches wird man nicht so richtig warm mit ihnen. Der Vater Hinrich ist überzeugter Funktionär der DDR und für die Kultur der SED zuständig. Hinrich schanzt seinem Sohn Harry, einem begabten jungen Musiker die Aufträge zu . Der richtet sich bei allem Unbehagen in einem privilegiertem Leben mehr oder weniger perfekt ein , doch alles hat seinen unbarmherzigen Preis. Harry soll seine Kollegen bespitzeln und der der Stasi berichten ! Auch jetzt , an dieser Schnittstelle bricht der Konflikt zwischen Vater und Sohn nicht offen aus, die Chance einer echten Beziehung wird vergeben und alles bleibt in der Schwebe. Beide kennen die Abgründe des jeweilig anderen, beide können keine stabilen Beziehungen aufbauen und hinterlassen eine Spur von verlassenen Frauen , ungelebten Vaterschaften und enttäuschten Freunden... Bei aller Tristesse hat das Buch einen Sog , dem man sich nicht entziehen kann. Emotional kühl , distanziert ,und nicht zuletzt auch durch die eigenwillige , manchmal sperrige Sprache wird hier sehr klar und deutlich wie ein diktatorisches System enge mitmenschliche Bindungen verhindert ,sogar zerstört und Leben ungelebt bleibt !

  • Bewertung

    5/5

    25.02.2014

    eBook (ePUB 3)

    emotional schwierig...

    Beide - Vater und Sohn - sind keine wirklichen Sympathieträger und so richtig freundet man sich auch im Laufe des Buches nicht mit ihnen an. Beklemmend, kühl und distanziert ist auch der Sprachstil, ähnlich wie die Beziehung der beiden, Hinrich und Harry. Nie kommt es zu einem offenem Konflikt, beide wissen allerdings ganz genau um die jeweiligen Abgründe des anderen. Hinrich, der Vater ist für die Kultur in der SED zuständig und überzeugt von der politischen Führung der DDR , schanzt seinem Sohn Harry, einem begabten Musiker die Aufträge zu. Die nimmt er auch an und trotz allem Unbehagen richtet sich Harry ganz bequem und behaglich in einem recht privilegierten Leben ein. Doch alles hat seinen Preis und Harry soll seine Kollegen ausspionieren und der Stasi berichten. Auch jetzt bricht der schwelende Konflikt nicht offen aus sie bleiben schwebend unklar ! Beider Leben ist auf Lügen gebaut , keine Bindungen haben Bestand. Beziehungen zu Frauen , Vaterschaften oder auch Freundschaften bleiben flüchtig und ohne Wert, Traurigkeit und schaler Nachgeschmack bleibt ! Trotz dieser Tristesse hat das Buch einen unbestreitbaren Sog, lässt einen nicht los und verdeutlicht wie stark ein diktatorisches System mitmenschliche

  • Bewertung

    aus Potsdam

    4/5

    05.01.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Die Ehrlichkeit der Lüge

    Ein spannendes Buch, das mich auch ein paar Tage nach dem Ende der Lektüre noch sehr bewegt. Und es hat mich ratlos zurück gelassen. Aber dazu später. Man merkt, Herr Kolbe versteht sich auf Lyrik: seine Sprache ist dicht und er schafft es, mit wenigen Worten Bilder und Gefühle entstehen zu lassen. Das hatte ich lange so nicht. Da sich unsere Wege im Berlin der 80er Jahre gekreuzt haben dürften, ohne sich zu berühren, war ich immer auf der Suche nach einem bekannten Menschen in dem Buch. Fehlanzeige.Vielleicht auch besser so. Zwei Dinge habe ich nicht verstanden: Warum der Laufe der Geschichte durch Zeitsprünge verwirrt werden musste und warum bei Menschen und Orten manchmal die Klarnamen und manchmal andere verwandt wurden. Biermann heißt Riebmann und Bhf-Lichtenberg Trichterberg. Kommt doch sonst alles ziemlich dokumentarisch daher. Meine Ratlosigkeit entspringt der sonderbaren Schwebe, in der er seine Familiengeschichte in Bezug auf Stasi- und Systemverstrickung belässt. Ich finde, er bleibt da zu sehr die loyale Sohn von …

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Uwe Kolbe arbeitet die Geschichte...

    Uwe Kolbe arbeitet die Geschichte seiner Familie auf. Wunderbar erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Lügen - um zu existieren? Ein...

    Lügen - um zu existieren? Ein autobiographisch inspirierter Roman über eine konfliktreiche Vater-Sohn-Beziehung in der DDR. Irritiernd, interessant und faszinierend zugleich.

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