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Gebraucht Band 7

Agathas altes Berlin Erinnerungen der A. Nalli-Rutenberg 1912

9,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.03.2023

Abbildungen

76, Bilder, meistenteils farbig, aus dem alten Berlin und Fotos aus dem Berlin von heute.

Herausgeber

Herbert Friedrich Witzel

Verlag

Worttransport.de

Seitenzahl

209

Maße (L/B/H)

20,6/14,2/1,7 cm

Gewicht

260 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000365815

Beschreibung

Rezension

Rezension aus den MITTEILUNGEN DES VEREINS FÜR DIE GESCHICHTE BERLINS, 119. Jahrgang, Heft 1, 2023: Herbert F. Witzel (Hrsg.): Agathas altes Berlin. Erinnerungen der A. Nalli-Rutenberg (1912), Berlin: worttransport.de 2022, 204 Seiten, 73 Abbildungen, 20 €. Agatha Nalli-Rutenberg (1838-1919) veröffentlichte 1907 ihre Erinnerungen unter dem Titel: "Mein liebes altes Berlin". Die zweite erweiterte Ausgabe von 1912 erschien unter dem Namen "Das Alte Berlin". Herbert Friedrich Witzel traf in seiner A&O-Reihe ("Aufgefrischter Originaltext") eine Textauswahl, ersetzte die alte Fraktur durch eine moderne Antiqua-Schrift und bereicherte seine Broschüre durch Illustrationen. Die Autorin erzählt anschaulich aus ihrer Kindheit, hebt ihre sportlichen Betätigungen hervor und beschreibt die Vergnügungen der Berliner. Ein großer Abschnitt ist den Sagen und Spukhäusern der Stadt gewidmet. Hauptberuflich arbeitete die Autorin als Lehrerin in Schöneberg. Eine Erzählung in systematischer Reihenfolge strebte sie nicht an. Die liebenswerten Plaudereien gleichen vielmehr einem wundersamen Kaleidoskop. Unser früherer Vereinsvorsitzender Ernst Friedel schrieb damals in seinem Geleitwort: "Alles in allem ein fesselndes, erheiterndes, belehrendes Werk, dem Leserkreis beiderlei Geschlechts bestens empfohlen." Martin Mende
[Rezension aus KuK Neukölln] Reise in das Berlin vor 126 Jahren Erinnerungen an eine zumeist noch friedliche Vaterstadt Herbert Friedrich Witzel hat das Programm seines kleinen Neuköllner »worttransport«-Verlags um eine geschichtlich hochinteressante Preziose bereichert. Im Rahmen seiner Recherchen zum im 19. Jahrhundert in Rixdorf lebenden und auf dem »Neuen Jacobi-Friedhof« begrabenen Philosophen und Bibelkritiker Bruno Bauer stieß er auf dessen Patenkind Agathe Nalli-Rutenberg. Die 1838 auf der Fischerbrücke geborene Schriftstellerin ist die Tochter von Adolf Friedrich Rutenberg, eines Freundes von Karl Marx und Chefredakteur der »National Zeitung«. Sie war Lehrerin in Schöneberg, reiste viel durch Europa und heiratete in Italien den Römer Fausto Nalli, blieb ihrer geliebten Heimatstadt aber stets treu verbunden. 1907 schrieb sie erstmals ihre Erinnerungen an und als »Mein liebes altes Berlin« auf, 1912 folgte die verbesserte Neu-Ausgabe »Das Alte Berlin«, die nun, von Witzel aus der Frakturschrift übertragen, sanft redigiert und klug bebildert, in seiner »A&O-Reihe« (Aufgefrischte Originaltexte) und natürlich als »Buch ohne Eselsohren« eine bibliophile Wiedergeburt erlebt. Wie schon Heimatforscher Ernst Friedel in seinem Geleitwort über dieses »fesselnde, erheiternde, belehrende Werk« schreibt, schafft es die Autorin, »wie in einem weiblichen Kaleidoskop« zu vermitteln, wie im alten Berlin gelacht und geliebt, gedacht und gedichtet wurde, vor allem aber, wie »diese kleine Welt des damals, wenn auch haupt- und residenzstädtischen, doch noch so unendlich kleinbürgerlichen Berlins« ab den 1830er-Jahren von seinen Bewohnern erlebt wurde. Entlang ihrer eigenen Familiengeschichte wird oft auch noch tiefer in die Stadtgeschichte geblickt, so etwa in Geschichten über die »Franzosenzeit« oder legendenumwobene Bauten und »Spukhäuser«. Was für eine grüne Gartenstadt die spätere elektrifizierte Millionenmetropole einst war, scheint heute kaum mehr vorstellbar. Ob Schwimmanstalten, Gartenlokale, Kaffeeküchen und dörfliche Sommerfrischen, die Revolution von 1848, welche Persönlichkeiten das geistige und politische Leben prägten, wie gegessen, geheizt und beleuchtet wurde – all das machen diese anek­dotenreichen Erinnerungen, auch dank der von Witzel hinzugefügten Fotos und Illustrationen, wieder lebendig. Mit Schilderungen über den Turnunterricht in der Hasenheide oder Bruno Bauers ländliches Refugium findet auch Rixdorf – »Neukölln« gab es ja noch nicht – seinen Platz. Ein begeisterndes Buch für alle Berlin- und Geschichtsliebhaber, das das Leben in der »guten alten« Zeit spür- und plastisch nacherlebbar werden und einen nicht ganz ohne Wehmut bleiben lässt. hlb

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Sehr gut

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ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.03.2023

Abbildungen

76, Bilder, meistenteils farbig, aus dem alten Berlin und Fotos aus dem Berlin von heute.

Herausgeber

Herbert Friedrich Witzel

Verlag

Worttransport.de

Seitenzahl

209

Maße (L/B/H)

20,6/14,2/1,7 cm

Gewicht

260 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000365815

Herstelleradresse

Witzel, Herbert
Grünstr. 13
14482 Potsdam
Deutschland
Email: witzels-worttransport@web.de
Telephone: +49 331 88303039

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  • Inhaltsverzeichnis
    Geleitwort 6
    1. Aus meiner Kindheit 10
    2. Aus meiner Schulzeit 36
    3. Der Sport 48
    Turnen 48
    Schlittschuhlaufen 53
    Bäder und Schwimmanstalten 58
    4. Weihnachten im alten Berlin 63
    5. Nachtwächter und Feuerwehr 77
    6. 1848 und vorher 80
    7. Originelle Typen im alten Berlin 104
    8. Gartenlokale, Kaffeekochen, Stralauer Fischzug 107
    9. Von den Sagen- und Spukhäusern Berlins 128
    Das Haus mit der Rippe 129
    Der Neidkopf 132
    Die Jungfernbrücke 135
    Das steinerne Kreuz an der Marienkirche 140
    Berlins Vampir 147
    Das Gießhaus 152
    Das Galgenhaus 156
    Behrenstraße Nr. 69 158
    Das Haus mit den 99 Schafsköpfen 161
    Die schwarzen Brüder 165
    Das Haus Wallstraße Nr. 25 166
    Das Spukhaus in der Potsdamer Straße 169
    Spreegasse Nr. 11 172
    10. Sankt Nikolai 189
    Ausklang 195
    Nachwort ? 198
    Abbildungsverzeichnis 199
    Verzeichnis der Straßen, Plätze, Gewässer und Gebäude 202