"Big black hole in me". Ursachen und Folgen von Sucht im Film "Beautiful Boy"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.02.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
588 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389110980
Nic Sheff war schwer drogenabhängig. Sein Vater, David, versuchte jahrelang, die Sucht seines Sohnes zu verstehen und zu bekämpfen. Ihre Geschichte haben beide jeweils in einem Buch aus ihrer eigenen Perspektive festgehalten: "Beautiful Boy" (2009) von David Sheff und "Tweak" (2007) von Nic Sheff.
Zehn Jahre später erschien der Film "Beautiful Boy" (2018) - nach Angaben der Filmemacher auf Basis beider Buchvorlagen.
Doch die Gewichtung ist nicht gleichmäßig. Ganz im Gegenteil. Bei der Filmsichtung wird schnell klar: Wir erleben hier hauptsächlich die Geschichte des Vaters. Wenn ausnahmsweise der Sohn über sein Innenleben spricht, findet er kaum Worte. Das, was ihn in die Sucht getrieben hat, beschreibt er als "großes schwarzes Loch".
Dieses schwarze Loch will diese Arbeit füllen. Die Suche nach den Ursachen und die Analyse der Folgen von Nics Sucht zieht weitere Fragen nach sich: Welche Unterschiede gibt es zwischen Büchern und Film? Was sind die Gründe für diese Unterschiede? Und welche Folgen für die Interpretation sind denkbar?
Vorliegende Arbeit dient nicht dem Nachweisen von "Fehlern" im Film, sondern der Untersuchung verschiedener Vermittlungsstrategien für das Thema Sucht. Es werden Aspekte der Erzählkonventionen des "classical cinema" und Genre-Theorie, sowie der "narrative theory" und Adaptionstheorie in Betracht gezogen.
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