Produktbild: Mordshitze am Ammersee
Band 6

Mordshitze am Ammersee Oberbayern Krimi

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,4 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Salsa Rot / Altweiß

Auflage

1

Reihe

Oberbayern Krimi 6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2484-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,4 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Salsa Rot / Altweiß

Auflage

1

Reihe

Oberbayern Krimi 6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2484-6

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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Mörderischer Ammersee

Christiane aus Bremen am 30.07.2025

Bewertungsnummer: 2553762

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Juni 2025 hat die Autorin Inga Persson gemeinsam mit dem Verlag emon: den Regionalkrimi „ Mordshitze am Ammersee“ herausgebracht. Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt eine abendliche Idylle mit zwei Booten im Sonnenuntergang. Doch die Idylle trügt. Im oberbayrischen Ammertal schlägt der Sommer gnadenlos zu. Es herrscht eine irre Hitze und der Wasserpegel des Ammersees sinkt. Dabei gibt der See die Leiche eines Mannes frei, der schon lange vermisst wurde. Der zuständige Kommissar Meisinger findet heraus, dass er zu Lebenszeiten Streit mit der Gemeinde um ein Grundstück hatte. Ein Grundstück, das auch heute noch für Zündstoff sorgt. Dort soll gebaut werden. Gegner und Befürworter sind fleißig am diskutieren und während Meisingers Freundin Carola versucht, eine Lösung zu finden, findet sich stattdessen ein toter Gemeinderat. Der Krimi startet vielversprechend. Im ersten Drittel befindet sich die Autorin voll auf einem 4 Sterne Kurs. Der Einstieg in die Geschichte gelingt mir leicht. Den Schreibstil von Inga Persson empfinde ich als leicht und locker, die Beschreibungen der Landschaft gefallen mir sehr gut. Leider wendet sich mein Leseeindruck dann. Die Ermittlungen gestalten sich eher wirr als nachvollziehbar und statt einer sauberen Spannungslinie finde ich viele Schuldzuweisungen und Diskussionen. Es ist für mich beim Lesen so, als sei ich in einen Saal voller unterschiedlicher Meinungen gekommen, in dem jeder dem anderen die Schuld für alles gibt. Auch das letzte Drittel wird nicht besser. Dazu trägt die letzte Szene bei. Nachdem ich sie gelesen habe, frage ich mich, ob ich im Krimi konzentriert genug gewesen bin, oder, ob ich etwas überlesen habe. Mit der Wendung habe ich nun nicht gerechnet und sie trifft auch nicht meinen Krimigeschmack. Letztendlich bin ich froh, dass ich „Mordshitze am Ammersee“ nach ca. 256 Seiten zuschlagen darf. Alles in allem hat Inga Persson mit „Mordshitze am Ammersee“ einen Regionalkrimi aus Oberbayern auf den Büchermarkt gebracht, der vor allem mit einem tollen Cover und wunderbaren Landschaftsbeschreibungen glänzt. Das reicht für mich nicht und somit gibt es drei Lesesterne.

Mörderischer Ammersee

Christiane aus Bremen am 30.07.2025
Bewertungsnummer: 2553762
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Juni 2025 hat die Autorin Inga Persson gemeinsam mit dem Verlag emon: den Regionalkrimi „ Mordshitze am Ammersee“ herausgebracht. Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt eine abendliche Idylle mit zwei Booten im Sonnenuntergang. Doch die Idylle trügt. Im oberbayrischen Ammertal schlägt der Sommer gnadenlos zu. Es herrscht eine irre Hitze und der Wasserpegel des Ammersees sinkt. Dabei gibt der See die Leiche eines Mannes frei, der schon lange vermisst wurde. Der zuständige Kommissar Meisinger findet heraus, dass er zu Lebenszeiten Streit mit der Gemeinde um ein Grundstück hatte. Ein Grundstück, das auch heute noch für Zündstoff sorgt. Dort soll gebaut werden. Gegner und Befürworter sind fleißig am diskutieren und während Meisingers Freundin Carola versucht, eine Lösung zu finden, findet sich stattdessen ein toter Gemeinderat. Der Krimi startet vielversprechend. Im ersten Drittel befindet sich die Autorin voll auf einem 4 Sterne Kurs. Der Einstieg in die Geschichte gelingt mir leicht. Den Schreibstil von Inga Persson empfinde ich als leicht und locker, die Beschreibungen der Landschaft gefallen mir sehr gut. Leider wendet sich mein Leseeindruck dann. Die Ermittlungen gestalten sich eher wirr als nachvollziehbar und statt einer sauberen Spannungslinie finde ich viele Schuldzuweisungen und Diskussionen. Es ist für mich beim Lesen so, als sei ich in einen Saal voller unterschiedlicher Meinungen gekommen, in dem jeder dem anderen die Schuld für alles gibt. Auch das letzte Drittel wird nicht besser. Dazu trägt die letzte Szene bei. Nachdem ich sie gelesen habe, frage ich mich, ob ich im Krimi konzentriert genug gewesen bin, oder, ob ich etwas überlesen habe. Mit der Wendung habe ich nun nicht gerechnet und sie trifft auch nicht meinen Krimigeschmack. Letztendlich bin ich froh, dass ich „Mordshitze am Ammersee“ nach ca. 256 Seiten zuschlagen darf. Alles in allem hat Inga Persson mit „Mordshitze am Ammersee“ einen Regionalkrimi aus Oberbayern auf den Büchermarkt gebracht, der vor allem mit einem tollen Cover und wunderbaren Landschaftsbeschreibungen glänzt. Das reicht für mich nicht und somit gibt es drei Lesesterne.

Still und starr ruht der…

Bewertung am 22.06.2025

Bewertungsnummer: 2945432

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Still und starr ruht der See... Die flirrende Hitze treibt den einen oder die andere an die Grenzen des Ertragbaren und auch die Segelregatta auf dem Ammersee scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Ein missglükjtes Wendemanöver lässt nicht nur das Schiff Kiel oben schwimmen, sondern bringt eine Leiche zum Vorschein. Ein Fall, der eigentlich schon zu den Akten gelegt worden ist und nach zwanzig Jahren vor der Aufklärung steht, beschäftigt fortan die Ermittlenden... Eigentlich sagt man ja, dass aller guten Dinge drei sind. Nach zwei ernüchternden Leseerfahrungen habe ich mich nochmals an einen Regionalkrimi von Inga Persson gewagt und wurde leider erneut enttäuscht. Was sich auf den ersten Seiten noch vielversprechend anhört, entwickelte sich schnell zu einer frustrierenden und ermüdenden Lektüre. Die Ermittlungen stagnieren und bieten kaum Aufregung. Statt spannender Wendungen wird man mit einer Fülle an gegenseitigen Schuldzuweisungen, politischen Grabenkämpfen und einem Übermaß an Klatsch und Tratsch überhäuft. Es wirkt, als ob die Handlung sich in einem endlosen Kreislauf von heiklen Themen verheddert, ohne jemals wirklich zum Kern der Sache vorzudringen. Dabei bietet die Grundidee des Buches genügend Potenzial: die Verstrickungen von Lokalgrößen, die Herausforderungen durch den Klimawandel sowie die Problematik von Wohnungsnot und Leerstand durch Vermietung als Ferienwohnungen. Diese relevanten Themen werden jedoch lediglich als schale Nebenhandlungen eingeflochten, ohne die notwendige Spannung zu erzeugen. Stattdessen hätte man hier eine fesselnde Dynamik und vielschichtige Entwicklungen erwarten können, aber leider bleibt alles blass und uninspiriert. Bis zum Epilog leidet die Charakterentwicklung an Figuren, die flach und bemüht durch die Seiten tapsen, was das Lesen zusätzlich zäh macht. Und dann, in einem kaum nachvollziehbaren Versuch, die Geschichte zu retten, wird dem Leser:innen auf den letzten Seiten eine derart krude Wendung aufgetischt, dass man sich fragt, ob man das vorherige Geschehen im Buch tatsächlich gelesen hat. Die vermeintlichen Aha-Effekte sind nicht nur wenig überraschend, sondern wirken eher wie ein verzweifelter Versuch, die Leserschaft doch noch mit einer Art Krimi ins Boot zu holen. Einziger Lichtblick ist die alpine Kulisse, die jedoch allein nicht ausreicht, um die zahlreichen Schwächen des Buches auszugleichen. Insgesamt bleibt "Mordshitze am Ammersee" eine weitere vertane Chance.. Daher kann ich dem Buch leider nicht mehr als zwei Sterne geben. Zu wenig packend, zu viel Leerlauf – schade um die verschenkte Lesezeit.

Still und starr ruht der…

Bewertung am 22.06.2025
Bewertungsnummer: 2945432
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Still und starr ruht der See... Die flirrende Hitze treibt den einen oder die andere an die Grenzen des Ertragbaren und auch die Segelregatta auf dem Ammersee scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Ein missglükjtes Wendemanöver lässt nicht nur das Schiff Kiel oben schwimmen, sondern bringt eine Leiche zum Vorschein. Ein Fall, der eigentlich schon zu den Akten gelegt worden ist und nach zwanzig Jahren vor der Aufklärung steht, beschäftigt fortan die Ermittlenden... Eigentlich sagt man ja, dass aller guten Dinge drei sind. Nach zwei ernüchternden Leseerfahrungen habe ich mich nochmals an einen Regionalkrimi von Inga Persson gewagt und wurde leider erneut enttäuscht. Was sich auf den ersten Seiten noch vielversprechend anhört, entwickelte sich schnell zu einer frustrierenden und ermüdenden Lektüre. Die Ermittlungen stagnieren und bieten kaum Aufregung. Statt spannender Wendungen wird man mit einer Fülle an gegenseitigen Schuldzuweisungen, politischen Grabenkämpfen und einem Übermaß an Klatsch und Tratsch überhäuft. Es wirkt, als ob die Handlung sich in einem endlosen Kreislauf von heiklen Themen verheddert, ohne jemals wirklich zum Kern der Sache vorzudringen. Dabei bietet die Grundidee des Buches genügend Potenzial: die Verstrickungen von Lokalgrößen, die Herausforderungen durch den Klimawandel sowie die Problematik von Wohnungsnot und Leerstand durch Vermietung als Ferienwohnungen. Diese relevanten Themen werden jedoch lediglich als schale Nebenhandlungen eingeflochten, ohne die notwendige Spannung zu erzeugen. Stattdessen hätte man hier eine fesselnde Dynamik und vielschichtige Entwicklungen erwarten können, aber leider bleibt alles blass und uninspiriert. Bis zum Epilog leidet die Charakterentwicklung an Figuren, die flach und bemüht durch die Seiten tapsen, was das Lesen zusätzlich zäh macht. Und dann, in einem kaum nachvollziehbaren Versuch, die Geschichte zu retten, wird dem Leser:innen auf den letzten Seiten eine derart krude Wendung aufgetischt, dass man sich fragt, ob man das vorherige Geschehen im Buch tatsächlich gelesen hat. Die vermeintlichen Aha-Effekte sind nicht nur wenig überraschend, sondern wirken eher wie ein verzweifelter Versuch, die Leserschaft doch noch mit einer Art Krimi ins Boot zu holen. Einziger Lichtblick ist die alpine Kulisse, die jedoch allein nicht ausreicht, um die zahlreichen Schwächen des Buches auszugleichen. Insgesamt bleibt "Mordshitze am Ammersee" eine weitere vertane Chance.. Daher kann ich dem Buch leider nicht mehr als zwei Sterne geben. Zu wenig packend, zu viel Leerlauf – schade um die verschenkte Lesezeit.

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