Produktbild: Die Schattenfängerin

Die Schattenfängerin Roman -

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/14,1/2,9 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Karamell / Dunkellila

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87674-0

Beschreibung

Rezension

»Michael Stavarič erzählt in ›Die Schattenfängerin‹ eine kunstvoll komponierte Geschichte voller Wunder« ("Irina Kilimnik / Die Presse")
»Es sind die vielen kleinen und skurrilen Szenen, die diesen knapp 300 Seiten starken Roman […] zum Lesegenuss machen. Licht und Schatten, Dunkelheit und Dämmerung, Sonne und Mond lassen die poetisch-philosophische Geschichte auch sprachlich glitzern.« ("Karin Waldner-Petutschnig / Kleine Zeitung")
»Im Buch ›Die Schattenfängerin‹ inszeniert der aus Brünn stammende Romancier Michael Stavarič vergnügliche Luftkutschenfahrt vor den Kulissen der neuesten Heimatliteratur.« ("Ronald Pohl / Der Standard")
»›Die Schattenfängerin‹ ist eine märchenhafte Coming-of-Age-Geschichte« ("Wolfgang Huber-Lang / APA")
»Mit der ›Schattenfängerin‹ hat Michael Stavaric ein modernes Märchen geschrieben – eine poetische Reflexion über Verlust und existenzielle Selbsterkenntnis.« ("Günter Kaindlstorfer / ORF, Ö1")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/14,1/2,9 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Karamell / Dunkellila

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87674-0

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesen wie im Sog

    Die Ich-Erzählerin berichtet fast distanziert, die Atmosphäre ist schwebend und geheimnisvoll. Das Buch zog mich als Leserin schon mit den ersten Worten in den Bann und ich wollte es nicht weglegen. Rätselhaftes bleibt ungelöst, aber das ist gut so.... So bleibt viel Raum für eigene Vorstellungen. Für mich ein Leseerlebnis, das mit meinen Lieblingsbüchern von Haruki Murakami vergleichbar ist.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sehnsucht nach dem…

    Die Sehnsucht nach dem Unbekannten – ein modernes Märchen warmherzig erzählt Stella ist fünfzehn, als ihr alleinerziehender Vater stirbt. Er hatte für sie gesorgt, das Haus ist in Ordnung, und finanziell muss sie sich keine Sorgen machen. Die Beerdigung läuft so ab, wie es auf dem Land so üblich ist. Ein paar tröstende Worte, weniger helfende Hände, und zahlreiche Säufer beim obligatorischen Leichenschmaus. Er sei schon immer etwas sonderbar gewesen, ihr Herr Vater. So die Meinung – und seine Tochter, naja, wie soll man sagen, … Getratsche der Menschen, allen voran der Herr Pfarrer, der es sich auch hin und wieder nicht nehmen lässt, sein Hände und Augen dort zu positionieren, wo sie nicht sein sollen. Zumindest auf das Wohlwollen des Bürgermeisters kann sie sich voll und ganz verlassen. Stellas Vater war besessen von den Sonnenfinsternissen. So oft es ihm möglich war, reiste er über den ganzen Globus, um dem himmlischen Spektakel beizuwohnen. Das dauerte oftmals einen Monat, und er verabsäumte es nicht, alles genau zu dokumentieren, sodass Stella alles nachlesen konnte. Die Faszination schlägt über, und auch Stella begibt sich auf eine Reise zur Verdunkelung der Sonne in den Kongo. Das ist der große Rahmen, aber dazwischen finden wir in den Zeilen dieses modernen Märchens so viel mehr. Wissen um den Planeten in seiner vielfältigen Form, fein verpackt in eine, ich möchte sagen, beinahe einfache Sprache. Das Leben von Stella – und ihre besondere Beziehung zu den Schatten. Der Roman strahlt eine angenehme Ruhe aus, kommt mit einem großen Maß an Empathie daher und rührt in unserem Inneren ein wenig um. Was ist denn wichtig im Leben, neben all den Nebenschauplätzen, die das Überleben sicheren? Auf was kommt es an? S.98: „Afrika lässt in Wahrheit bis heute mein Herz höherschlagen, auch wenn ich lange Zeit nicht ahnte, warum. Vielleicht hat ein jeder im Leben einen geheimen Sehnsuchtsort, von dem er sich erwartet, dort irgendwann mehr über sich selbst zu erfahren.“ Ob es ihr gelingt, verrate ich natürlich nicht … S.164: „Eines der größten Mysterien der Kindheit war, mir ernsthaft vorzustellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt den ganzen Mond überblickte, sondern nur eine, uns Erdbewohnern zugewandte Seite.“ Auch das ist für so ein Satz, der in einem umrührt und ein Sehnsucht nach dem Unbekannten weckt. Und nur, so glaube ich, wer die Welt mit Kinderaugen betrachtet, wird tatsächlich all die Wunder entdecken können, die sich offenbaren. Die Sprache ist einfach gewählt, leicht und flüssig, aus Sicht von Stella erzählt – und erinnert uns tatsächlich an ein Märchen – oder einen Coming-of-Age Roman mit (Vor)Zügen des magischen Realismus'. Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, und gebe eine große Leseempfehlung – Licht und Schatten – und wenn wir einen Schatten sehen, ist immer Licht im Spiel.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sehnsucht nach dem Unbekannten – ein modernes Märchen warmherzig erzählt

    Stella ist fünfzehn, als ihr alleinerziehender Vater stirbt. Er hatte für sie gesorgt, das Haus ist in Ordnung, und finanziell muss sie sich keine Sorgen machen. Die Beerdigung läuft so ab, wie es auf dem Land so üblich ist. Ein paar tröstende Worte, weniger helfende Hände, und zahlreiche Säufer beim obligatorischen Leichenschmaus. Er sei schon immer etwas sonderbar gewesen, ihr Herr Vater. So die Meinung – und seine Tochter, naja, wie soll man sagen, … Getratsche der Menschen, allen voran der Herr Pfarrer, der es sich auch hin und wieder nicht nehmen lässt, sein Hände und Augen dort zu positionieren, wo sie nicht sein sollen. Zumindest auf das Wohlwollen des Bürgermeisters kann sie sich voll und ganz verlassen. Stellas Vater war besessen von den Sonnenfinsternissen. So oft es ihm möglich war, reiste er über den ganzen Globus, um dem himmlischen Spektakel beizuwohnen. Das dauerte oftmals einen Monat, und er verabsäumte es nicht, alles genau zu dokumentieren, sodass Stella alles nachlesen konnte. Die Faszination schlägt über, und auch Stella begibt sich auf eine Reise zur Verdunkelung der Sonne in den Kongo. Das ist der große Rahmen, aber dazwischen finden wir in den Zeilen dieses modernen Märchens so viel mehr. Wissen um den Planeten in seiner vielfältigen Form, fein verpackt in eine, ich möchte sagen, beinahe einfache Sprache. Das Leben von Stella – und ihre besondere Beziehung zu den Schatten. Der Roman strahlt eine angenehme Ruhe aus, kommt mit einem großen Maß an Empathie daher und rührt in unserem Inneren ein wenig um. Was ist denn wichtig im Leben, neben all den Nebenschauplätzen, die das Überleben sicheren? Auf was kommt es an? S.98: „Afrika lässt in Wahrheit bis heute mein Herz höherschlagen, auch wenn ich lange Zeit nicht ahnte, warum. Vielleicht hat ein jeder im Leben einen geheimen Sehnsuchtsort, von dem er sich erwartet, dort irgendwann mehr über sich selbst zu erfahren.“ Ob es ihr gelingt, verrate ich natürlich nicht … S.164: „Eines der größten Mysterien der Kindheit war, mir ernsthaft vorzustellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt den ganzen Mond überblickte, sondern nur eine, uns Erdbewohnern zugewandte Seite.“ Auch das ist für so ein Satz, der in einem umrührt und ein Sehnsucht nach dem Unbekannten weckt. Und nur, so glaube ich, wer die Welt mit Kinderaugen betrachtet, wird tatsächlich all die Wunder entdecken können, die sich offenbaren. Die Sprache ist einfach gewählt, leicht und flüssig, aus Sicht von Stella erzählt – und erinnert uns tatsächlich an ein Märchen – oder einen Coming-of-Age Roman mit (Vor)Zügen des magischen Realismus'. Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, und gebe eine große Leseempfehlung – Licht und Schatten – und wenn wir einen Schatten sehen, ist immer Licht im Spiel.

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    Angela Franke

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    2/5

    09.02.2026

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    Schade

    Der Stil ist poetisch und märchenhaft, mit vielen Andeutungen zu Geheimnissen (z. B. Stellas Fähigkeiten als „Schattenfängerin“ oder die Familiengeschichte), die nie vollständig aufgelöst werden...das hat mich persönlich extrem gestört. Das Tempo zieht sich zäh hin, ohne klare Auflösungen, wodurch ich das Gefühl hatte, die Geschichte sei „unfertig“...sorry...

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