Die ist die Geschichte von Kalle und Mia Anfang der 1990er Jahre. Kalle ist Theologiestudent und verbannt an den Praktikumsplatz des Grauens. Als er gerade kündigen möchte, ruft sie zum ersten Mal an.
Mia. Sie ist neu in Deutschland. Geheinmnisvoll. Meldet sich nur aus Telefonzellen und will alles über Gott wissen. Verwirrt, aber begeistert lässt Kalle sich auf ihre Fragen ein, nichtsahnend, dass Mia sein Leben völlig auf den Kopf stellen wird.
Herausfordernd, berührend und durchweg spannend erzählt die Autorin eine komplexe Geschichte über traumatische Erfahrungen und den Weg zu dem Gott, der alle Wunden heilt. Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte und ergibt erst ganz am Schluss ein stimmiges Bild. Ich werde dieses Buch wohl nie vergessen. Es ist beeindruckend, gewaltig, außergewöhnlich und definitiv lesenswert.
- Anna Hübner, Bloggerin von Annislesewelt
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Bei diesem Buch ist mit zuerst der Titel aufgefallen und ohne mehr darüber zu wissen, hatte ich großes Interesse daran, das Buch zu lesen.
Es ist die Geschichte eines Weges zu Gott und das in Romanform. Laut Klappentext spielt sie um 1990. Davon habe ich bis auf Kleinigkeiten nicht viel gemerkt, sie könnte auch heute spielen. Die Hauptperson ist Mia, die traumatische Erlebnisse hinter sich hat und auf Kalle trifft. Kalle ist Theologiestudent und arbeitet in einer Gemeinde. Er ist gerade ziemlich gefrustet, als er auf Mia trifft, weil es nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Mia ist neugierig auf Gott und fragt Kalle immer wieder am Telefon über Gott aus.
Viel mehr möchte ich auch nicht verraten, man muss es selbst lesen. Die Geschichte ist auf jeden Fall ungewöhnlich, so dass ich sie immer noch im Gedächtnis habe, obwohl das Lesen schon etwas her ist. Mia als Person hat, das gebe ich, zeitweise an meinen Nerven gezehrt und ich musste das Buch auch einmal zur Seite legen. Am Ende ergibt es aber alles Sinn und es bleiben keine Fragen offen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, zeitweise ist es sehr spannend und man fiebert richtig mit.
Der Titel "Ein Weg zu Gott" finde ich sehr passend für dieses Buch. Beim Lesen reflektiert man selber und kommt ins Nachdenken. Letztendlich bleibt dieses Buch als außergewöhnliches Buch im Gedächtnis und ich kann es allen empfehlen, die eine besondere Geschichte mit Gott lesen möchten.
Bewertung
5/5
06.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nomen est omen!
Kalle, ein Theologiestudent im Vikariat, mit seinen menschlichen Stärken und Schwächen, ist ein sehr sympathischer junger Mann. Es fällt ihm leicht, sich in ihn hineinzuversetzen, schnell ist der Leser in sein Leben eingetaucht.
Mia kommt daher, wie ein Erdbeben. Völlig unberechenbar, fremdartig, geheimnisvoll. Ganz langsam, in dem Maß, in dem Kalle Mia kennenlernt, setzt sich auch für den Leser das Puzzle ihres Lebens zusammen.
Zwei Welten prallen aufeinander, doch Gott ist die Brücke, die heilsame Verbindung schafft. Durch Mias Fragen, ihre Neugier alles über Gott wissen zu wollen, lernt auch der Leser Gott kennen und erlebt, wie er Heilung schenkt.
Dieses Buch geht weit über einen Liebesroman oder Abenteuerroman hinaus. Voller Spannung und Turbulenzen erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt, der die letzten Geheimnisse lüftet. Absolut packend und schwer aus der Hand zu legen ist Frau Feuchtmüller-Ramirez Werk gerade für junge Menschen eine wundervolle Möglichkeit, wie nebenbei die eigentliche Hauptperson Gott kennen zu lernen, frei von Belehrungen oder Religiosität.
Fazit: Wer ein spannendes Buch lesen möchte und „alles über Gott“ wissen möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei!
Susanne
5/5
06.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mias Suche nach dem Hirten
Mia kommt am Hauptbahnhof in Würzburg an. In der Hand hält sie einen Zettel mit der Adresse darauf wo sie hin gehen soll.
Doch es kommt anders, ihr fliegt der Zettel aus der Hand, direkt auf die Gleise. Sie schaut hinunter, in das Gleisbett, dort liegt er zum greifen nah. Sie springt hinunter, ein Zug rollt langsam gleichzeitig ein. Jemand Griff ihr fest unter die Arme, zog sie kräftig hoch und so landete sie wieder auf dem Bahnsteig, ohne Zettel. Unruhe und Erschrockenheit löste dies aus. Ohne diesen Zettel hatte sie kein zu Hause mehr. Ihre Helfer waren schockiert und fassungslos. Mia brach zusammen und heulte los. Nun stand Mia da, ohne Unterkunft, hilflos und irritiert. Eine freundliche Frau gab Mia einen Tipp: bei der Uni gibt es ein weißes Brett mit Allerlei Anzeigen darauf. Sie fand dort eine Telefonnummer. Dabei macht sie Bekanntschaft mit Gabriel. Dieser empfahl ihr die WG im „Pferdestall“. Dort nun einquartiert, und unter etwas seltsamen Umständen kann Mia da wohnen. Zufällig findet sie beim Wäsche waschen ein Faltblatt und eine Telefonnummer auf einem weiteren Zettel. Sie entdeckt auf dem Faltblatt einen Schäfer mit einer großen Schafherde darauf. Sie war interessiert und fing an zu lesen. Über einen guten Hirten, der den Weg zu Gott zeigen würde, las sie. Das hat Mia nicht gewusst. Man kann also zu Gott hingehen, auf einem Weg? Nur noch undeutlich konnte man auf dem Faltblatt eine Telefonnummer erkennen. Aber auf dem anderen Zettel stand auch eine Nummer. Fast identisch wie die Nummer vom Faltblatt. Ob das die Nummer vom Hirten sei? Sie möchte einen Anruf wagen, sie hatte doch nichts zu verlieren.
Durch ein Glückslos, hat Kalle einen Praktikumsplatz des Grauens ergattert. Kalle ist Theologiestudent und sehr über diese Stelle frustriert. Doch er hat keine andere Wahl.
Eines Tages läutet bei ihm das Telefon, Kalle meldet sich mit Hallo. „Hallo“ kam eine Frauenstimme zurück, „sind Sie der Hirte“? Kalle stutzte, „ äh ja, gewissermaßen“. Die Frau fragte nun , wo der Weg zu Gott führt? Kalle fragte nach dem Namen wer denn dran sei, doch nur noch ein klicken, aufgelegt, hörte er.
So fängt die Geschichte von Mia und Kalle an. Mia kommt aus einem fremden Land, im laufe der Geschichte wurde mir klar das sie ein Trauma mit sich trägt.
Trotz ihrer Umstände hält sie sich Taff in ihrem Leben, findet Arbeit und ihre Neugier auf Gott hält an. Dabei kommt es zu einem kleinen Ausrutscher.
Mia ruft die Nummer zum Hirten, permanent an. Kalle bleibt offen für diese Außergewöhnliche Kommunikation. Seine Geduld ist stabil, Mia ist nicht einfach, oft legt sie schnell wieder auf, wenn Kalles Antworten schwer für sie zu verstehen sind.
Es beginnt ein Lernprozess der beiden Protagonisten. Die Fragen nach Gott dominieren Mias Neugier.
Je öfter Mia anrief um so tiefer gerieten die beiden, doch Unbekannten, immer weiter ins Vertraute. Und Mia lernt viel von Kalle über Gott und sein wahres Wirken. Sie telefoniert aus einer gelben Telefonzelle. Mia stellt Kalles Leben auf den Kopf.
Diese Art der Kommunikation hat meine Leseneugier sehr geweckt und wollte wissen wie es weiter geht.
Eine Geschichte, die mich bestens im christlichen Kontext unterhalten hat. Der Autorin ist eine ausgefallene Kreativität an Protagonisten und Szenen gelungen. Abwechslungsreiche Orte, Erlebnisse die Schocken, Exotisches Setting, gewaltsamer Tot und schmerzliches Vermissen von Familienmitgliedern, viele außergewöhnliche, schicksalhafte Begegnungen und Mittendrin, Gottes Wirken, geben dem Roman eine Turbulente aber auch eine Heilende Stimmung. Der Leseflow hielt an und man konnte den Entwicklungen sehr gut folgen.
Es gestalteten sich mit der Zeit Begegnungen, die so präzise stattfanden, weil sie von göttlicher Hand eingefädelt wurden.
Ein sehr schöner christlicher Roman, wo auch die Herzlichkeit nicht zu kurz kam.
5 Punkte
Birgit E.
5/5
15.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr berührende und fesselnde Geschichte
Der Buchtitel verrät, um was es in diesem Buch geht: um Gott, den Glauben an ihn, wie geht glauben und eine Beziehung mit ihm zu leben?
Mia ist aus Venezuela nach Deutschland gekommen, um mit ihrer Familie, die dort leben soll, wieder zu sehen. Von Anfang an merkt der Leser, dass sie traumatisches erlebt haben muss. Sie kommt an die Telefonnummer des Theologiestunden Kalle und löchert ihn mit Fragen zu Gott und dem Glauben an ihn. So beginnt eine lange Reise, bei der beide Neues über Gott und Glauben lernen, über den Umgang mit unbequemen Personen sowie traumatischen Erlebnissen.
Mich hat dieses Buch sofort gepackt, da von Anfang an eine gewisse Spannung vorhanden ist. Mit dem Fortschreiten der Handlung wurde ich immer mehr von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch kaum weglegen. Ungewöhnlich, aber erfrischend anders empfand ich auch die Zeit, in der die Geschichte angesiedelt ist: Mitte der 90er Jahre, eine Zeit ohne Handys und andere technische Geräte der heutigen Zeit. Dadurch wirkte die Handlung nochmals intensiver und natürlicher auf mich.
Mia ist eine anfangs rätselhafte Person, die mich, je mehr ich aus ihrer Vergangenheit erfuhr, sehr berührte. Manche ihrer Handlungen und Fragen sind für westlich geprägte Menschen und diejenigen, die schon länger glauben, vielleicht unverständlich und komisch. Doch sie brachten mich ins Nachdenken über meinen eigenen Glauben, wie kann ich davon natürlich weitererzählen, welche Worte verwende ich?
Mir gefielen die weiteren Hauptpersonen sehr gut; Kalle ist ein sympathischer junger Mann, der Theologie studiert und manchmal selbst nach den Antworten für Mia suchen muss bzw. selbst seine Lernbereiche im Leben hat.
Die Geschwister Fritzi und Joni bringen eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte hinein. Kalles verständnisvolle Eltern waren mir auf Anhieb sympathisch und ich mochte auch Kalles Freund Tobias auf seine hinterfragende Art und Weise.
Die negativen Charaktere fand ich glaubwürdig wie alle anderen Personen im Buch auch.
Das „Alles-über-Gott-Projekt“ ist ein Buch, das mir noch länger nachging und über meinen Glauben nachdenken ließ.
Es ist ein Buch, das Menschen, die noch wenig über Gott und den Glauben wissen, aber mehr darüber erfahren möchten, viele Grundantworten geben kann.
Birgit E
5/5
15.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Buchtitel verrät, um was…
Der Buchtitel verrät, um was es in diesem Buch geht: um Gott, den Glauben an ihn, wie geht glauben und eine Beziehung mit ihm zu leben? Mia ist aus Venezuela nach Deutschland gekommen, um mit ihrer Familie, die dort leben soll, wieder zu sehen. Von Anfang an merkt der Leser, dass sie traumatisches erlebt haben muss. Sie kommt an die Telefonnummer des Theologiestunden Kalle und löchert ihn mit Fragen zu Gott und dem Glauben an ihn. So beginnt eine lange Reise, bei der beide Neues über Gott und Glauben lernen, über den Umgang mit unbequemen Personen sowie traumatischen Erlebnissen. Mich hat dieses Buch sofort gepackt, da von Anfang an eine gewisse Spannung vorhanden ist. Mit dem Fortschreiten der Handlung wurde ich immer mehr von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch kaum weglegen. Ungewöhnlich, aber erfrischend anders empfand ich auch die Zeit, in der die Geschichte angesiedelt ist: Mitte der 90er Jahre, eine Zeit ohne Handys und andere technische Geräte der heutigen Zeit. Dadurch wirkte die Handlung nochmals intensiver und natürlicher auf mich. Mia ist eine anfangs rätselhafte Person, die mich, je mehr ich aus ihrer Vergangenheit erfuhr, sehr berührte. Manche ihrer Handlungen und Fragen sind für westlich geprägte Menschen und diejenigen, die schon länger glauben, vielleicht unverständlich und komisch. Doch sie brachten mich ins Nachdenken über meinen eigenen Glauben, wie kann ich davon natürlich weitererzählen, welche Worte verwende ich? Mir gefielen die weiteren Hauptpersonen sehr gut; Kalle ist ein sympathischer junger Mann, der Theologie studiert und manchmal selbst nach den Antworten für Mia suchen muss bzw. selbst seine Lernbereiche im Leben hat. Die Geschwister Fritzi und Joni bringen eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte hinein. Kalles verständnisvolle Eltern waren mir auf Anhieb sympathisch und ich mochte auch Kalles Freund Tobias auf seine hinterfragende Art und Weise. Die negativen Charaktere fand ich glaubwürdig wie alle anderen Personen im Buch auch. Das „Alles-über-Gott-Projekt“ ist ein Buch, das mir noch länger nachging und über meinen Glauben nachdenken ließ. Es ist ein Buch, das Menschen, die noch wenig über Gott und den Glauben wissen, aber mehr darüber erfahren möchten, viele Grundantworten geben.
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