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Mario und der Zauberer Ein tragisches Reiseerlebnis

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Insel

Seitenzahl

91

Maße (L/B/H)

12,9/21/1,3 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Elfenbein / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64520-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Insel

Seitenzahl

91

Maße (L/B/H)

12,9/21/1,3 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Elfenbein / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64520-7

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Bottrop

    5/5

    29.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine meisterhafte Erzählung mit Tiefblick

    Thomas Manns Novelle „Mario und der Zauberer“ mag wohl als eine der vielseitigsten Erzählungen in Hinblick auf Interpretationen und inhaltliche Schwerpunkte gelten. So finden sich hierin nicht nur Aspekte des psychologischen, sondern auch der Machtausübung und der Frage der Willenskraft. Dies alles ist in dieser Erzählung – genauso wie im echten Leben – zutiefst miteinander verwoben und formt so ein Gesamtbild der massenpsychologischen Herrschaft von faschistischen Manipulanten und Führern, verkörpert in der schillernd-grotesken Figur des Cipolla, und der Ohnmacht des Willens, ja der infantilen Naivität jedes Individuums in dieser Masse, selbst der noch so kritischen Geister. So manifestiert sich hierin ein zeitgetreues Bild des Europa der 30er Fahre des 20. Jahrhunderts, exemplarisch an Italien ausgeführt, spiegelt die Lebensgefühle, welche tief in politischen Ideologien wurzeln, wieder und gibt Einblick in die bürgerliche – wenn zugleich auch alle Bevölkerungsschichten abdeckend – Basis faschistischer Herrschaft. Die erschreckende Präzision der Erzählung gibt dabei einen tiefgreifenden Einblick in diese Welt, die der unseren heutigen so fern und doch so nah erscheint, und offenbart uns die schiere Groteske, die unsere Welt und unser Denken erfüllt, welche wir doch so gerne woanders suchen. Zugleich werden uns auch andere Illusionen genommen – wie passend, dass sie von einem „Illusionista“ offen gelegt werden – wie die scheinbare Freiheit des Willens, wieder klug kombiniert mit psychologischen Aspekten, Aspekten der Masse – hierin liegend auch der Fakt, dass der Mensch, wie auch Cipolla, die Masse, andere Menschen, braucht, um sein Glück zu erreichen, seine Eudaimonie, doch dass die Masse dabei eine Gefahr bildet, in ihr oder durch sie unterzugehen.

  • Bewertung

    aus Sachsenheim

    3/5

    29.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nette Zwischenlektüre

    Da dies mein erstes Buch von Thomas Mann ist, möchte ich als erstes auf den Schreibstil eingehen, der ja doch sehr prägend und herausstechend ist. Ich persönlich mag es nicht wirklich gerne, wenn ein Buch nicht in klar abgegrenzte Kapitel unterteilt ist, da es dann immer so durchrauscht und keine Pause bietet. Auch sind die lang gestalteten Sätze auch nicht wirklich bremsend, sie begünstigen das Durchrauschen nur noch mehr. Die Geschichte an sich war meiner Meinung nach relativ leicht und vor sich hin treibend, man konnte es schnell durchlesen und wurde nicht stark beansprucht. Für mich ist es jetzt nicht unbedingt ein Buch, das man gelesen haben muss, aber es ist mal ganz nett für zwischendurch.

  • Bewertung

    3/5

    25.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Spannung fehlt

    Das Buch ist unglaublich detailliert erzählt und bietet immens viel Stoff für Diskussionen. Einziges Problem es baut die ganze Zeit auf etwas auf, was schlussendlich enttäuschend schnell und unspektakulär von statten geht. Enttäuscht war ich schon ein bisschen...

  • Daniela Ammann

    aus Wien

    3/5

    08.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Urlaub mit Folgen

    Das schöne Städtchen Torre die Venere entwickelt sich immer mehr zu einem Touristen Hot-Spot. So auch für die Familie des Erzählers. Dieser berichtet sehr ausführlich über die seltsamen Begebenheiten während einer Zaubervorstellung in die er nur widerwillig ging, weil seine Kinder ihn angebettelt haben. Gleich von Beginn an merkt man, dass dieser Zauberkünstler weniger zaubert als die Leute hypnotisiert und erstaunliche Dinge machen lässt. Der Künstler selbst ist ein sehr ekelhafter Typ und erfreut sich an jedem Sieg, den er gegen das Publikum gewinnt. Auch dem Erzähler wurde dieser Abend immer unangenehmer. Schließlich erreichte die Show ihren Höhepunkt indem der Künstler nun Mario, einen freundlichen Kellner, den der Erzähler flüchtig kannte und dem die Show genauso wenig zusagte, auf die Bühne. Unter Hypnose, gegen die Mario zunächst ankämpfte, zwang ihn der Künstler ihn zu küssen. Aus der Hypnose erwacht, bemerkte Mario den Missbrauch und erschießt den Zauberkünstler. Ein Reisebericht mit tragischen Folgen und doch rätselt man lange, was Mario mit dem Zauberer zu schaffen hat. Tolle Erzählung von Thomas Mann.

  • Stan

    aus S.P.

    2/5

    29.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich eher möchtegern-inter…

    Für mich eher möchtegern-interlektuelles Gebrabbel. Es wird hauptsächlich die Stimmung und die Atmosphäre beschrieben, jedoch in einer so unfassbar übertriebenen Sprache, dass man schnell die Lust am Lesen verliert. Leider dienen diese ausschweifenden Beschreibungen auch nicht der Ausdrucksstärke oder vermitteln die Szenen in einer imposanteren Weise. Man spürt förmlich die Selbstgefälligkeit des Autors in seinen Worten.

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