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Krieg der Medien Dark Tech und Populisten übernehmen die Macht

2

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40812

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,8/14/2,2 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52098-8

Beschreibung

Rezension

»Martin Andree will Social Media als funktionierende Kraft in der Demokratie sehen, nicht als deren Totengräber – dafür kämpft er.« ZDF
»Nach diesem Buch sind Sie erst mal platt. […] Dieses Buch ist eine Zumutung. Und eine Herausforderung. Und eine furiose Kampfschrift, die jedoch Hofnung stiften kann. Wer also wissen will was überhaupt passiert, muss dieses Buch lesen.« Michael Seidel, Nordkurier
»Andree hat die Spielregeln der Social-Media-Plattformen selbst sehr gut verstanden. Das zeigt er darin, dass er sie in seinem eigenen Buch souverän einsetzt. […] Wenn man der Wissenschaft sonst vorwirft, im Elfenbeinturm zu sitzen, erhält man bei Andree das andere Extrem: Ersteht auf der Burgmauer der „third mission“ und philosophiert mit dem Hammergegen die Techkonzerne und ihre Verbündeten.« Hektor Haarkötter, FAZ, 02.10.2025
»Ein eindringliches Werk, das sich mit der zunehmenden Machtverschiebung im digitalen Raum auseinandersetzt. Sein Buch ist nicht nur eine fundierte Analyse aktueller Medienmechanismen, sondern auch ein Weckruf für Politik und Gesellschaft. Trotz aller Dringlichkeit bleibt Andrees Analyse differenziert.« Elisa Krisper, Internet World Austria

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40812

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,8/14/2,2 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52098-8

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • alinuxexpert

    aus Bonn

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packendes Buch das zeigt, wie sehr unsere Gesellschaft in Gefahr ist

    Ein Glück, das ich auf dieses wichtige, gut recherchierte und sehr gut geschriebene Buch gestoßen bin. Es zeigt, wie sehr unsere Gesellschaft, unsere Demokratie in Gefahr. Diese Gefahr ist das gefährliche Bündnis zwischen großen Tech-Monopolen und autokratischen oder populistischen Kräften.

  • VolkerM

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In „Krieg der Medien“…

    In „Krieg der Medien“ beschreibt Martin Andree, wie große Tech-Konzerne, libertäre Denker und rechtspopulistische Politiker gemeinsam die Kontrolle über die digitale Öffentlichkeit übernehmen. Diese Akteure nutzen das Versprechen unbegrenzter Meinungsfreiheit, um demokratische Regeln zu umgehen und gezielt Desinformation zu verbreiten. Der Libertarismus dient dabei als ideologisches Fundament, das jede Form von Regulierung als Zensur darstellt. Besonders die USA fördern diese Entwicklung durch ein Haftungsprivileg, das Plattformen von Verantwortung für Inhalte befreit, während die EU mit schwacher Regulierung kaum gegensteuert. Martin Andree ist ein deutscher Medienwissenschaftler und Professor an der Universität zu Köln, spezialisiert auf digitale Medien und deren gesellschaftliche Wirkung. Schon in seinen früheren Publikationen warnte er eindringlich vor der wachsenden Macht der Digitalkonzerne – ein Appell, der, wie er selbst kritisch anmerkt, in Politik und Öffentlichkeit kaum Gehör fand. In seinem aktuellen Werk „Krieg der Medien“ erklärt er den Kampf um die digitale Meinungsfreiheit zwar noch nicht für entschieden, doch seine Zuversicht auf einen demokratischen Befreiungsschlag ist spürbar erschöpft. Dennoch warnt der Wissenschaftler unverändert, aber in drastischeren Worten vor einer kommenden digitalokratischen Medienordnung, in der Algorithmen entscheiden, was sichtbar ist, und Aufmerksamkeit wichtiger wird als Wahrheit. Das erste Grundproblem sieht er in der ungleichen Haftung: Medienhäuser müssen für Inhalte geradestehen, Plattformen nicht. Das zweite Problem sind die Algorithmen selbst, die extreme und polarisierende Inhalte bevorzugen und so die Gesellschaft spalten. Andree bleibt nicht bei der Diagnose stehen: Um sich aus dieser digitalen Abhängigkeit zu befreien, schlägt er vor, Plattformen zu regulieren, ihre Algorithmen offenzulegen und digitale Monopole zu zerschlagen. Am Ende entwirft er zwei Szenarien: den Aufstand, bei dem Gesellschaft und Politik die Kontrolle zurückgewinnen, und die Unterwerfung, bei der die Demokratie den Plattformen endgültig ausgeliefert ist. „Krieg der Medien“ ist damit nicht nur Analyse, sondern ein flammender Appell zur Verteidigung der demokratischen Medienkultur. Andrees genderfreie Sprache ist auf die Zielgruppe (= jedermann) zugeschnitten, sehr verständlich und kurzweilig. Ich bin zwar von den notwendigen Maßnahmen überzeugt, befürchte aber, dass die Umsetzung wieder einmal an den entscheidungsschwachen Politikern scheitern wird. Die Mühlen der EU mahlen extrem langsam, laufen den Entwicklungen meist Jahre, manchmal Jahrzehnte hinterher und Fehlentwicklungen werden so gut wie nie korrigiert. Nichtsdestoweniger ein absolut lesenswertes Buch, damit später niemand sagt, er habe es nicht gewusst.

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    Jutta Landig

    Thalia Chemnitz – Sachsen-Allee

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    5/5

    31.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Zukunftsvision im Schatten der großen Tech Unternehmen

    Eindringlich analysiert Andree in diesem Buch den Aufstieg und stets wachsenden Einfluss der großen Medienunternehmen. Er beschreibt die starke Monopolstellung, die diese wenigen Plattformen besitzen, zeigt Ursachen und Konsequenzen auf. Die Zukunft, die er dabei für Europa (in Abhängigkeit von US-Konzernen in Zeiten des Trumpismus) zeichnet, ist düster, ein Lösungsansatz scheint utopisch. Das Buch bietet einen ausführlichen Einblick in die Thematik, der durch jahrelanger Recherche gestützt wird. Es hilft, die Zusammenhänge zu verstehen, und warnt vor einer Abhängigkeit, die wir faktisch kaum noch umkehren können. Klare Leseempfehlung, die eine*n allerdings auch dezent desillusioniert zurück lässt.

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