Produktbild: Wer wir geworden sind

Wer wir geworden sind Roman

6

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

Picus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,3 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2163-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Verlag

Picus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,3 cm

Gewicht

444 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2163-1

Herstelleradresse

Picus Verlag GmbH
Friedrich-Schmidt-Str 4
1080 Wien
AT

Email: info@picus.at

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  • Bewertung

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich berührend...

    ...und wunderschön geschrieben. Ich habe jedes Wort aufgesaugt und konnte das Buch nicht weglegen. Die Charaktere sind so lebensnah beschrieben, die Handlungen echt und nachvollziehbar und durch die Wortgewandtheit der Autorin wird alles im Kopf zum Leben erweckt.

  • clematis

    5/5

    10.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wehmut

    Juli und ihr Mann August wohnen oben am Berg am Unterhof, nebenan gibt es noch den Oberhof, drum herum nichts als Natur. Zwei Weltkriege kommen und gehen, das Leben verändert sich, die Menschen verändern sich, man steht einen Tag nach dem anderen durch und fügt sich ins Schicksal, das es recht oft nicht gut zu meinen scheint mit den Pfallers und Ebenhausers. Generationen kommen und gehen, ein Schwenk nach Amerika und ein weiterer zurück, schon ist die Jahrtausendwende da und der Weg zum Verstehen geebnet. Stets mit einem leicht wehmütigen Unterton schildert Gabi Kreslehner diesen wunderbaren und bewegenden Roman, welcher eine traurige und doch so realistische Familiengeschichte über mehrere Generationen beleuchtet. Harte Arbeit und stete Entbehrungen prägen die Zeit der beiden Kriege, als Sieger geht schließlich keiner hervor. Besonders der erste (längste) Abschnitt geht trotz – oder gerade wegen – der leisen Töne im Text tief unter die Haut, erzählt vom Verlust und von sichtbaren körperlichen und unsichtbaren seelischen Narben. Im folgenden Teil wandern wir aus nach Amerika und erleben schließlich im dritten Fragment, wie stark Familienbande wirken und wie sehr Menschen einander über mehrere Generationen hinweg beeinflussen. Ein virtuoser Schreibstil und nahe gehende Lebenswege unter der Prämisse „Wir haben doch alle nichts dafürkönnen“ [kindle, Pos. 2690] treiben dem Leser Tränen in die Augen und doch hält das Los nicht für jeden ein gutes Ende bereit. Überaus realitätsnah und niemals übersteigert, so dürfen wir hautnah miterleben, wie es damals war am Ober- und am Unterhof in einem Dorf in Österreich, dessen Name kein einziges Mal genannt wird. Ein eindringlicher Roman, der eine erschreckende Stille zurücklässt und genau deshalb so empfehlenswert ist. Großartig!

  • clematis

    5/5

    10.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wehmut Juli und ihr Mann…

    Wehmut Juli und ihr Mann August wohnen oben am Berg am Unterhof, nebenan gibt es noch den Oberhof, drum herum nichts als Natur. Zwei Weltkriege kommen und gehen, das Leben verändert sich, die Menschen verändern sich, man steht einen Tag nach dem anderen durch und fügt sich ins Schicksal, das es recht oft nicht gut zu meinen scheint mit den Pfallers und Ebenhausers. Generationen kommen und gehen, ein Schwenk nach Amerika und ein weiterer zurück, schon ist die Jahrtausendwende da und der Weg zum Verstehen geebnet. Stets mit einem leicht wehmütigen Unterton schildert Gabi Kreslehner diesen wunderbaren und bewegenden Roman, welcher eine traurige und doch so realistische Familiengeschichte über mehrere Generationen beleuchtet. Harte Arbeit und stete Entbehrungen prägen die Zeit der beiden Kriege, als Sieger geht schließlich keiner hervor. Besonders der erste (längste) Abschnitt geht trotz – oder gerade wegen – der leisen Töne im Text tief unter die Haut, erzählt vom Verlust und von sichtbaren körperlichen und unsichtbaren seelischen Narben. Im folgenden Teil wandern wir aus nach Amerika und erleben schließlich im dritten Fragment, wie stark Familienbande wirken und wie sehr Menschen einander über mehrere Generationen hinweg beeinflussen. Ein virtuoser Schreibstil und nahe gehende Lebenswege unter der Prämisse „Wir haben doch alle nichts dafürkönnen“ [kindle, Pos. 2690] treiben dem Leser Tränen in die Augen und doch hält das Los nicht für jeden ein gutes Ende bereit. Überaus realitätsnah und niemals übersteigert, so dürfen wir hautnah miterleben, wie es damals war am Ober- und am Unterhof in einem Dorf in Österreich, dessen Name kein einziges Mal genannt wird. Ein eindringlicher Roman, der eine erschreckende Stille zurücklässt und genau deshalb so empfehlenswert ist. Großartig!

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    08.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Familiengeschichte, die tief ins Herz geht

    „Wer wir geworden sind“ von Gabi Kreslehner ist eine Familiengeschichte, die sich langsam, aber eindringlich entfaltet. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, ganz nah bei den Figuren zu sein. Ihr Leben, geprägt von Hoffnungen, Verlusten und Neubeginnen, hat mich berührt, ohne dass die Autorin jemals ins Pathetische verfällt. Die Handlung beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts, als Juli und August auf dem Berg leben und sich nach einem Kind sehnen. Später wird ihre Tochter Anna geboren, die wiederum ihren Weg gehen muss – mit all den Hoffnungen, Verlusten und Entscheidungen, die ein Leben prägen. Über drei Generationen hinweg zieht sich dieser Roman weiter, bis hin zu Annas Tochter Joanna, die kurz vor der Jahrtausendwende in Amerika ein Foto entdeckt, das alte Fragen neu aufwirft. Gerade dieses Weiterspinnen von Schicksalen über Jahrzehnte hinweg hat mich tief beeindruckt. Es macht deutlich, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflochten sind und wie Erinnerungen und Geheimnisse nicht nur eine Familie, sondern auch einzelne Lebenswege prägen. Ich habe beim Lesen gespürt, wie stark die Themen Familie, Zusammenhalt und das Ringen um ein gutes Leben im Mittelpunkt stehen. Es geht nicht darum, große Dramen laut auszuspielen, sondern um die leisen Töne, die sich ins Herz schleichen. Manche Szenen sind so still, dass sie gerade deshalb nachhallen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie die Autorin das Weitergeben von Erinnerungen einfängt – das Suchen nach Antworten, das Schweigen über Vergangenes und den Mut, irgendwann doch zu erzählen. Das Foto des kleinen Jungen, das Joanna findet, wirkt wie ein Schlüssel: Es öffnet Türen zu Geschichten, die lange verborgen waren. Für mich war dieses Buch eine bewegende und tief ins Herz gehende Lektüre. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen und mich noch lange beschäftigt. 5 klare Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Familiengeschichte, die…

    Eine Familiengeschichte, die tief ins Herz geht „Wer wir geworden sind“ von Gabi Kreslehner ist eine Familiengeschichte, die sich langsam, aber eindringlich entfaltet. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, ganz nah bei den Figuren zu sein. Ihr Leben, geprägt von Hoffnungen, Verlusten und Neubeginnen, hat mich berührt, ohne dass die Autorin jemals ins Pathetische verfällt. Die Handlung beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts, als Juli und August auf dem Berg leben und sich nach einem Kind sehnen. Später wird ihre Tochter Anna geboren, die wiederum ihren Weg gehen muss – mit all den Hoffnungen, Verlusten und Entscheidungen, die ein Leben prägen. Über drei Generationen hinweg zieht sich dieser Roman weiter, bis hin zu Annas Tochter Joanna, die kurz vor der Jahrtausendwende in Amerika ein Foto entdeckt, das alte Fragen neu aufwirft. Gerade dieses Weiterspinnen von Schicksalen über Jahrzehnte hinweg hat mich tief beeindruckt. Es macht deutlich, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflochten sind und wie Erinnerungen und Geheimnisse nicht nur eine Familie, sondern auch einzelne Lebenswege prägen. Ich habe beim Lesen gespürt, wie stark die Themen Familie, Zusammenhalt und das Ringen um ein gutes Leben im Mittelpunkt stehen. Es geht nicht darum, große Dramen laut auszuspielen, sondern um die leisen Töne, die sich ins Herz schleichen. Manche Szenen sind so still, dass sie gerade deshalb nachhallen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie die Autorin das Weitergeben von Erinnerungen einfängt – das Suchen nach Antworten, das Schweigen über Vergangenes und den Mut, irgendwann doch zu erzählen. Das Foto des kleinen Jungen, das Joanna findet, wirkt wie ein Schlüssel: Es öffnet Türen zu Geschichten, die lange verborgen waren. Für mich war dieses Buch eine bewegende und tief ins Herz gehende Lektüre. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen und mich noch lange beschäftigt. 5 klare Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Barbara Poxleitner

    Barbara Poxleitner

    Thalia Weilheim

    Buchhändler*in

    4/5

    10.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Generationenepos über Verlust, Geheimnis und die Kraft der Erinnerung

    Gabi Kreslehners Wer wir geworden sind ist ein meisterhaft erzählter Generationenroman, der drei Frauenleben über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg miteinander verwebt. Die Geschichte beginnt mit Juli, einer Frau, deren Sehnsucht nach Mutterschaft lange unerfüllt bleibt, und folgt dann ihrer Tochter Anna und Enkelin Joanna – jede geprägt von den historischen Umbrüchen ihrer Zeit. Karls Einberufung drei Tage nach seiner Hochzeit mit Anna wird zur existenziellen Krise, die das gesamte Familienschicksal bestimmt. Die Migration nach Amerika – Joanna lebt am Ende des Romans in New York – ist nicht exotisches Abenteuer, sondern logische Konsequenz von Kriegstraumata und zerbrochenen Hoffnungen. Ein Buch, das nachwirkt.

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