Der Einfluss des Alters eines Patienten mit Todeswunsch auf die Therapieentscheidung von Therapeuten in Ausbildung
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- eBook
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Sprache:Deutsch
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.02.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
101 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11278-6
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,3, MSB Medical School Berlin - Hochschule für Gesundheit und Medizin, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur wird der demografische Wandel häufig benutzt, wobei sich dessen Bedeutung auf eine tiefgreifende und nachhaltige Entwicklung der Bevölkerungsstruktur bezieht. Das Alter und Älterwerden sind dabei wichtige Zukunftsthemen bzgl. des Einflusses auf politische, ökonomische und soziale Folgen. Demnach führen demographische, epidemiologische und soziokulturelle Entwicklungen dazu, dass in naher Zukunft Psychotherapeuten vermehrt mit älteren Patienten arbeiten werden. Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, welchen Einfluss das Alter eines Patienten mit Todeswunsch auf die Therapieentscheidung von angehenden Verhaltenstherapeuten hat. Methode: Um dieser Frage nachzugehen, antworten angehende Verhaltenstherapeuten (N = 114) auf Fragen, welche sich auf eine naturalistischen Fallvignette bezieht. Bei der naturalistischen Fallvignette handelt es sich um einen Patienten mit Lebensüberdruss und einer Depressionssymptomatik. Das Alter der Patienten wird experimentell manipuliert (52 Jahre vs. 86 Jahre). Ergebnisse: Die Studienergebnisse weisen nicht darauf hin, dass angehende Verhaltenstherapeuten ältere Patienten im Gegensatz zu jüngeren Patienten weniger krank einschätzen. Dennoch ergibt die Studie, dass ältere Patienten eher negative Gefühle bei angehenden Verhaltenstherapeuten erzeugen. Weiterhin verweisen die Ergebnisse darauf, dass angehende Verhaltenstherapeuten eine geringe Behandlungsbereitschaft gegenüber älteren Patienten haben, sich weniger kompetent fühlen diese zu behandeln und weniger vom Therapieerfolg eines älteren Patienten überzeugt sind. Konklusion: Das Alter eines Patienten und die dadurch unbewusst ausgelösten Altersstereotype seitens der Therapeuten, stellen ein bedeutsames Problem im therapeutischen Kontext dar. Die Notwendigkeit besteht darin, angehenden Therapeuten bereits in der Ausbildung umfangreiches gerontologisches Wissen zu vermitteln und ihre Reflektionskompetenz zu schulen, um ein differenziertes Gespür für Altersstereotype zu entwickeln und diese kritisch zu überdenken. Weiterhin müssen spezifische Kompetenzen im gerontologischen Bereich gefördert werden, sodass ältere Patienten gerechter im therapeutischen Kontext behandelt werden und künftig optimale Therapien erfahren.
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