"Maîtresse en titre" in der Frühen Neuzeit. Ein Vergleich zwischen Madame de Pompadour und Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.02.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11447-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Münster (Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Als integraler Bestandteil der höfischen Gesellschaft hatten beide Mätressen den Titel der maîtresse en titre inne, der ihre offizielle Vorstellung am Hof und ihre umfassenden Handlungsspielräume in Abhängigkeit zur Gunst des jeweiligen Monarchen beschrieb. Neben dem gemeinsamen Titel teilten die beiden Mätressen wenig. Obwohl Madame de Pompadour bürgerlicher Herkunft war, war sie in der Lage, ihre Position zu festigen und sogar zur maîtresse regnante aufzusteigen, während die adlige Constantia von Cosel die Gunst des Monarchen verlor und bis an ihr Lebensende im Gefängnis ausharren musste. Wie diese Entwicklung entstand, wird im Folgenden unter Berücksichtigung des historischen Kontextes und der jeweiligen individuellen Einflussfaktoren untersucht. Mithilfe des biographischen Verfahrens wird das Leben beider punktuell analysiert und durch ausgewählte Schnittstellen innerhalb der Lebensläufe untersucht. Denn die Stellung der Mätressen muss im höfischen Gesamtkontext untersucht werden, um die Fragen nach ihren Handlungsspielräumen und Einflussmöglichkeiten beantworten zu können. Die Quellenlage ist nicht in allen Fällen eindeutig, weshalb sich hauptsächlich auf persönliche Quellen, wie Briefe, beschränkt wird. Zunächst erfolgt eine Verortung des Themenkomplexes in den historischen Kontext der Frühen Neuzeit und des absolutistischen Systems. Daraufhin erfolgt die Darstellung der Mätresse mit ihren jeweiligen Handlungs- und Wirkungsbereichen unter Berücksichtigung der für sie zu erreichenden Betitelungen innerhalb der Hofgesellschaft. Hierbei wird aufgrund der zentralen Fragestellung der Fokus auf den Titel der maitresse en titre gelegt. Desweiteren werden die beiden Mätressen unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren in ihrem Wirken mit dem biographischen Verfahren vergleichend untersucht, sodass Unterschiede und Gemeinsamkeiten analytisch herausgearbeitet werden können. Zuletzt erfolgt ein zusammenfassendes Fazit.
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