Produktbild: Solothurn ruft nach Vergeltung
Band 7

Solothurn ruft nach Vergeltung Kriminalroman

33

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,6 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Wollweiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2533-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,6 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Wollweiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2533-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Lupede

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaftsthema gut verpackt

    Was ich liebe bei den Büchern von Christof Gasser ist, dass es nicht einfach ein Krimi ist. Sondern es wird ein politisch/gesellschaftliches Thema mit aufgenommen. Das regt mich an, über das ganze nachzudenken. Konsequenz davon ist, dass es keine leichte Kost ist und ich in der Stimmung sein muss. Aber Solothurn ruft nach Vergeltung, hat mich wieder so richtig gepackt und zum Nachdenken angeregt.

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd und mit dem Puls der Zeit

    Wie immer ist das allgemeine Thema, bzw. meist das dargestellte gesellschaftliche Problem wie hier der Femizid und der zunehmende Hass von Ausländischen/Schweizer Männern gegenüber Frauen (toxische Männlichkeit) ein aktuelles, was Herr Gasser am Schluss auch immer klar beschreibt. Ich finde schon dieses Aufgreifen der Probleme der aktuellen Gesellschaft immer so faszinierend und wichtig. Der Inhalt hat mich wie immer sehr gefesselt und ich konnte nicht aufhören mit Lesen. Die Geschichte schlug immer wieder andere Spekulationen und Theorien ein und man fiebert mit Dornach und Pia mit. ACHTUNG SPOILER Einzig das Verhalten von Pia hat mich in diesem Band etwas genervt, da sie nun wirklich in jedem Buch immer wieder dieselben Fehler macht und ich es etwas unlogisch fand, dass sie nach all den traumatischen Ereignissen nie zur Vernunft kommt. Ich hoffe im nächsten Band auf einen etwas anderen Aufbau. Dennoch war das Ende so unvorhersehbar mit den beiden Frauen und das schlussendlich Azize durchdreht. Es ist Gasser gelungen, dass ich nicht aufhören konnte und am Schluss umso mehr gefesselt war. Meine ganze Familie ist ein absoluter Fan von der Buchreihe aber auch von anderen Büchern, von Herr Gasser. Besonders spannend finge ich, wie man die Orte zuordnen und 1:1 bildlich darstellen kann. Auch in die Grüne Fee kehren wir öfters ein und hörten auch schon, dass Gasser nur 2 Tage vor uns dort eingekehrt ist. Ich verschreie und liebe den letzten Satz des Buches umso mehr, da es eine Aussicht auf ein weiteres Band gibt aber die Sorgen um das Fehlen von Dominik im Band 7 nicht zu stillen vermag!

  • dreamlady66

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein überaus fesselnder Krimi

    Auf den Solothurner FilmTagen soll der FilmeMacher Tom Kurti für seine umstrittene Dokumentation über FrauenHass ausgezeichnet werden. Aber, kurz vor der PreisVerleihung findet man ihn brutal ermordet in seinem HotelZimmer. Somit kommt der ChefErmittler Dominik Dornach ins Spiel und damit die Vermutung, dass der Tod von Kurti mit seinem Film über Femizide zusammenhängt... Aber, für Dornach erinnert diese Tat an einen Mord vor 15 Jahren, der damals als SelbstMord verstanden wurde... Insofern wird überlegt, ob das wirklich alles miteinander verwoben ist oder könnte auch etwas ganz anderes hinter diesem TötungsFall liegen? Für mich ein sehr interessantes Buch mit düsteren und vielen überraschenden Wendungen, so dass auch die Spannung bis zum Schluss hin erhalten bleibt. Eine gut zu lesende Geschichte mit besonderer CharakterBezeichnung und viel Atmospärik, da er sich vor Ort einfach Bestens auskennt! Ich schätze den flüssigen Schreibstil von Christof Gasser sehr und beglückwünsche ihn zu diesem fulminanten 7. Fall! Hierfür meine absolute LeseEmpfehlung!

  • verhei

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein internationaler Regionalkrimi der auch die Ermittler persönlich fordert

    Es sind Filmtage in Solothurn und der auszuzeichnende Regisseur taucht nicht auf. Von Pia, Tochter des Chefermittlers Dominik Dornach wird er getötet in seinem Zimmer aufgefunden. Doch was ist das Motiv? Hat es mit seinem Film über Femizide und Frauenhass zu tun. Hat es mit seiner eigenen Herkunft zu tun. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Spuren gering sind. Hat alles mit einem spektakulären Fall in der Vergangenheit zu tun. Eines vorneweg - auch wenn dies bereits der siebente Band einer Reihe um den Ort Solothurn und den Ermittler Dominik Dornach ist, viel mir der Einstieg leicht. Man lernt die Charaktere und ihre Geschichte peu à peu kennen und erkennt, dass viele der Personen eine lange und turbulente Geschichte verbindet. Auch wenn dies ein Regionalkrimi ist, mit einer tiefen Verflechtung im Ort, hat er überraschend viele internationale Züge. So gesellen sich zu regionaltypischen Ausdrücken und eine schon fast pittoreske Beschreibung der Gegend, Ausflüge ins Ausland, aktionreiche Szenen und Hintergrundinformationen in verschiedenste internationale Ermittlungseinheiten, die man so vielleicht nicht erwartet. Auch die Themen, die aufgegriffen werden, sind sehr aktuell – Femizide sind in vielen Ländern ein großes Problem. Weiters Mobbing, Belästigung und häusliche Gewalt. Alles von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Als Leser ist man versucht, gleich einen bestimmten Personenkreis zu verdächtigen, doch man darf sich als Leser auf die ein oder anderen überraschende Wendung einstellen. Doch in diesem Netz aus Ehrenmord, Hass, Schuld, Lüge und Misstrauen ist nichts so einfach wie es zunächst scheint. All dies lässt das Buch dann doch auch temporeich und düster erscheinen, präsentiert allerdings mit einem flüssigen und leichten Schreibstil. Man befindet sich als Leser im Strudel der Ermittlungen und Wendungen und bekommt schließlich aber eine schlüssige Aufklärung präsentiert. Ich werde in nächster Zeit sicher auch noch die Vorgängerbände lesen.

  • Hubertus C. Feldmann

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwieriges Thema in einem komplexen Fall

    Vermutlich ist es hilfreich, wenn man an dem einen oder anderen Fall des Chefermittlers der Solothurner Kriminalabteilung, Dominik Dornach, bereits (lesend) beteiligt war. Denn immerhin ist dies der 7. Fall, den es unter seiner Regie aufzuklären gilt. Und als Neuling dieser Reihe gilt es die eine oder andere gedankliche Hürde zu nehmen, bevor man sich tatsächlich im Umfeld des Hauptmanns zuhause fühlen kann. Das liegt auch daran, dass dem Chefermittler in einer starken Mannschaft eher die Rolle des Strategen als der eines Chefs zukommt, was allerdings dazu führt, dass diese Rolle etwas an Farbe verliert. Zumal im aktuellen Fall auch seine Tochter in den Focus des Geschehens rückt. Leider ist dieses Geschehen immer nur dann aktuell, wenn es zu einem entsprechenden Vorfall gekommen ist. Die Rede ist von „verschmutzter Ehre“ mit darauffolgender Blutrache, die an denen ausgeübt wird, die das eigentliche Opfer (das Mädchen, die Frau) waren. Insofern gebührt dem Autor zunächst Anerkennung, wenn er ein solch schwieriges Thema aufgreift, das tief im traditionellen Gewohnheitsrecht der Kosovaren und Albaner (Kanun) verankert ist. Auch wenn dies nur in der Form eines Kriminalromans geschieht und insofern nur tendenziell dem Thema gerecht werden kann. Schwieriges Thema, lasch auftretender Ermittler, wie soll daraus ein spannender Krimi werden? Indem man zum Beispiel einen alten Fall einbezieht, die Fäden zur Unterwelt und zum rechten Milieu zieht und dies alles so verknäuelt, dass man sich am Ende überrascht die Augen reibt und sich über eine so nicht unbedingt vorhersehbare Lösung wundert. Allerdings bedarf es schon einiger handlungsspezifischer Klimmzüge, damit das Erzählkonstrukt einigermaßen plausibel bleibt. All dies findet in reizvoller Umgebung statt, auch wenn diese oft unter Nebel verschwindet und das „Folgetonhorn“ nur gedämpft das Ohr erreicht. Im Mittelgebirgs- oder Flachlandbewohner kommt auf jeden Fall eine gewisse Sehnsucht auf. Sehnsucht nach Schönheit und ein wenig schweizerischer Gelassenheit, die sich im Sprachgebrauch wohltuend niederschlägt. Da ist es eigentlich egal, welcher Fall hier gerade verhandelt wird (insofern gibt es an dieser Stelle auch keine weitere Inhaltsangabe). Man fühlt sich ein wenig getragen und fern des Alltags. Viel mehr kann man eigentlich nicht von einem guten Krimi erwarten.

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