Die Geschichte des Deutschunterrichts. Die Entwicklung der Deutschkunde als beschwerlicher Weg?
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.02.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11891-7
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Siegen, Veranstaltung: Wissenschaftspopularisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Ereignisse - wie Initiativen, Reformbewegungen und Proteste - trugen maßgeblich zur Etablierung der Deutschkunde als zentralen Unterrichtsgegenstand bei? Zur Beantwortung werden konkrete Akteure und ihre Auswirkungen betrachtet. Vorab wird ein kurzer Überblick über ideologische Auffassungen in den Schulen der frühen Neuzeit und über die angewandte Methodik des Lernens gegeben, sowie eine Kurzdarstellung des frühen Schulsystems. Dazu soll auch der Exkurs im zweiten Kapitel dienen, durch den gezeigt wird, dass die Entwicklung an den Schulen und ihre Ausrichtung, je nach System nicht widerspruchsfrei war. Das dritte Kapitel soll sich dann noch einmal ausführlich mit der Kritik an den Unterrichtsmethoden beschäftigen, wobei insbesondere die von den Philologen Gesner und Ernesti vertretene Neukonzeption des philologischen Unterrichts im Fokus steht. Im daran anschließenden Kapitel spiegelt sich dies zunächst auch in den philologischen Seminaren um 1800 wider. Warum sich das neue, von Gesner gestützte Leitbild, nicht auf Dauer und flächendeckend durchsetzen konnte, soll dabei ebenfalls deutlich werden. Wie sehr sich zu der Zeit die verschiedenen Haltungen und Ansprüche schieden und Schwierigkeiten bei der Umsetzung machten, wird auch in den weiteren Kapiteln noch deutlicher. Wobei sich das fünfte Kapitel primär auf den gymnasialen Unterricht konzentriert und das Sechste mit der Beschäftigung mit der Germanistik an den Universitäten. Diese Differenzen der Akteure und die Unzufriedenheit der Fachvertreter gipfeln schließlich in der Schulkonferenz von 1890. Anhand ihrer Auswirkungen soll untersucht werden, inwiefern sie eine Wende darstellt. Das letzte Kapitel soll einen Ausblick auf den Beginn des 20. Jahrhunderts gewährleisten und untersuchen, welche historischen oder politischen Entwicklungen zu der endgültigen Auflösung des altsprachlichen Unterrichtsmonopols, welche Kopp für das 20. Jahrhundert feststellt, beigetragen haben.
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