Heteronormativität und dessen Umkehrung in Céline Sciammas Film "Porträt einer jungen Frau in Flammen"
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- Deutsch ausgewählt
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11427-8
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Céline Sciammas Film "Porträt einer jungen Frau in Flammen" ist ein Film über die Repräsentation lesbischer Liebe und weiblichen Begehrens. In dieser Arbeit wird anhand der Geschichte der feministischen Filmtheorie untersucht, wie der Film Heteronormativität umkehrt und den begehrenden Blick neu definiert. Konkret soll diese Arbeit soll analytisch aufarbeiten, was die im Film dargestellte Beziehung der Frauen zueinander besonders macht und ob sich über die Repräsentation hierdurch wirklich eine Art female gaze entwickelt hat beziehungsweise wie Heteronormativität durch die Darstellung von Geschlecht in diesem Werk umgekehrt wird. Es geht außerdem um die Frage, mit welchen Mitteln des Mediums es die Regisseurin schaffen konnte, diese fiktionale Liebesgeschichte, die in der Vergangenheit angesiedelt ist, so modern umzusetzen. Da sich der Film durch bewusste Entscheidungen in der Thematik als auch in der Inszenierung und in der Rezeption sehr auf die feministische Filmtheorie stützt, bietet es sich an, die grobe Entwicklung der Theorie bei der Analyse miteinzubeziehen, um die Referenzen, die im Werk vorkommen, bei der Interpretation einzuordnen. Anhand dieser Entwicklung hin zu einer modernen queeren Analyse des Werks kann die Frage erörtert werden, wie und ob es der Film schafft, Repräsentation zu konstituieren und wie die Filmtheorie sich dem Thema Repräsentation mit Hilfe der Queer Theory über die letzten Jahrzehnte angenähert hat. Dafür ist die theoretische Einordnung des gaze notwendig. Von Mulvey, Silverman und De Lauretis bis hin zu modernen Vertreterinnen feministischer Filmtheorie werden die Grundzüge eines male gaze und female gaze aufgezeigt und exemplarisch am Film angewandt. Die Entwicklung auf Grundlage der Psychoanalyse in feministischer Filmtheorie der 1970er Jahre hin zu den modernen Gender Studies hilft bei der Einordnung der Historizität des Films und dessen zeitgemäßer Rezeption. "Porträt einer jungen Frau in Flammen" steht nämlich in der Tradition dieser Theoriebildung und führt dessen Kritik am Mainstream-Kino in eine neue Ära von angenäherter Repräsentation von lesbischen Frauenfiguren. Dafür wird außerdem die Darstellung von Geschlecht untersucht in Hinblick auf Formen von Heteronormativität und Queerness im konventionellen Film.
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