Venedig und die Pestepidemie von 1630-1631
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.03.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11999-0
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Hausarbeit wird zunächst die Pest als Infektionskrankheit sowie deren Symptomatik und Krankheitsverlauf betrachtet werden, bevor detailliert auf die Pest in Venedig im 17. Jahrhundert eingegangen wird. Dabei wird zuerst ein kurzer Überblick über die bekanntesten Maßnahmen des venezianischen Gesundheitsamtes und ihre Entstehung gegeben, bevor untersucht wird, ob die in der Geschichtswissenschaft angenommene Verallgemeinerung, dass ein Drittel der venezianischen Bevölkerung an Folgen der Pest gestorben ist, sich anhand der erhaltenen Daten, als fundiert einschätzen lässt. Abschließend wird überprüft, ob die Behauptung, dass bestimmte Altersgruppen besonders von der Pest gefährdet waren, wissenschaftlich belegt werden kann. Die Pest gilt als verantwortlich für die verheerendsten und tödlichsten Epidemien und Pandemien der letzten Jahrhunderte. Sie war so verheerend, dass der Begriff Pest zum Synonym für in die Gesellschaft einschneidende Epidemien und Pandemien geworden ist. Über vier Jahrhunderte hinweg, angefangen 1348 mit dem Ausbruch des "Schwarzen Todes" bis ins 18. Jahrhundert, wurde Europa immer wieder von Wellen der Pestepidemie heimgesucht. Nach G. Calvi hatten ein Mann oder eine Frau, die ihr fünfundzwanzigstes Lebensjahr vollendet hatten, mindestens einmal in ihrem Leben die Erfahrung einer Pestepidemie gemacht. Auch in der Republik Venedig und ihren Herrschaftsgebieten kam es in der Frühen Neuzeit zu mehreren Pestausbrüchen. Während einige dieser Pestausbrüche voraussichtlich milde verliefen und relativ wenig Opfer forderten, forderten die Pestausbrüche von 1348 bis 1351, 1363, 1575 bis 1577 und 1630 bis 1631, nur in Venedig selbst Zehntausende Opfer. Die letzte venezianische Pestepidemie von 1630, die hier im Fokus stehen soll, hebt sich von diesen einschneidenden Pestepidemien insbesondere durch ihre ausführliche Dokumentation der täglichen Todesfälle in den venezianischen Necrologi, den Sterberegistern und Todesanzeigen, hervor.
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