Cornwall, Winter 1906: Die Vorfreude in Higher Barton könnte größer nicht sein – das englische Königspaar hat sich zu Weihnachten angekündigt! Selbst Emily, im Herzen Republikanerin, lässt sich von der freudigen Aufregung anstecken. Doch als die ersten Hofbediensteten eintreffen, um den royalen Besuch vorzubereiten, werfen mysteriöse Vorfälle ihre Schatten voraus: Ein rätselhafter Sturz, der beinahe tödlich endet. Und dann wird ausgerechnet Walter Collins, der charmante Kammerherr des Königs, leblos in seiner Badewanne gefunden – mit einem Toaster.
Während der Palast den Tod eilig als tragischen Unfall abtut, um einen Skandal zu vermeiden, macht sich Emily auf die Suche nach der Wahrheit. Denn warum hätte Collins einen Toaster mit in die Badewanne nehmen sollen?
Je tiefer sie gräbt, desto mehr erfährt sie über den charismatischen Collins, der nicht nur die Herzen der Damenwelt höher schlagen ließ. Hat sich der Kammerherr mit seinen Eroberungen zu viele Feinde gemacht? Oder steckt hinter seinem Tod ein viel größeres Geheimnis?
Die Zeit drängt, denn der königliche Besuch rückt näher, und der Mörder hat Emily bereits ins Visier genommen...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Der dritte Band der Miss-Emily-Reihe spielt in der Vorweihnachtszeit des Jahres 1906 in Cornwall. Das Königspaar hat seinen Besuch auf Higher Barton angekündigt. Auf der Durchreise zu ihrem eigentlichen Ziel machen sie für einen Tag und eine Nacht dort Station. Das ganze Haus ist in heller Aufregung ob dieser großen Ehre. Selbst Emily als überzeugte Republikanerin lässt sich von der Vorfreude anstecken. Als die Hofbediensteten eintreffen, um den Besuch vorzubereiten, geschehen seltsame Dinge auf Higher Barton. Ein ominöser Treppensturz und ein toter Kammerherr in der Badewanne lassen Emily nicht zur Ruhe kommen.
Voller Spannung habe ich Emilys Ermittlungen verfolgt. Wie der Titel des Romans vermuten lässt, liegt die Lösung in der Vergangenheit. Nur nach und nach findet Emily die wahren Zusammenhänge heraus.
Die Autorin verknüpft die Ereignisse der Zeit, wie zum Beispiel den Einzug der Elektrizität in Higher Barton, geschickt mit dem aktuellen Fall. Sehr beeindruckend fand ich zum Beispiel die Beschreibung eines Gewitters und eines auftretenden Elmsfeuers.
Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen kommen wieder nicht zu kurz. Emilys Mutter Henrietta reist einige Tage zu früh an und sofort kommen alte Konflikte zwischen ihr und Emily wieder hoch. Aber auch Emilys Freundschaft zur Krankenschwester Laura Pemrose wird in diesem Band vertieft. Und dann wäre da noch der Vikar Horatio Cranleigh, der ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit erfolgreich verbirgt. Er und Emily ermitteln wieder gemeinsam.
Am Ende wurden alle Handlungsstränge aufgelöst und ich habe das Buch mit einem zufriedenen Seufzen geschlossen. Ich freue mich bereits sehr auf den vierten Teil der Reihe, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.
Zabou1964
aus Krefeld
5/5
08.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der dritte Band der Miss-Emily…
Der dritte Band der Miss-Emily-Reihe spielt in der Vorweihnachtszeit des Jahres 1906 in Cornwall. Das Königspaar hat seinen Besuch auf Higher Barton angekündigt. Auf der Durchreise zu ihrem eigentlichen Ziel machen sie für einen Tag und eine Nacht dort Station. Das ganze Haus ist in heller Aufregung ob dieser großen Ehre. Selbst Emily als überzeugte Republikanerin lässt sich von der Vorfreude anstecken. Als die Hofbediensteten eintreffen, um den Besuch vorzubereiten, geschehen seltsame Dinge auf Higher Barton. Ein ominöser Treppensturz und ein toter Kammerherr in der Badewanne lassen Emily nicht zur Ruhe kommen. Voller Spannung habe ich Emilys Ermittlungen verfolgt. Wie der Titel des Romans vermuten lässt, liegt die Lösung in der Vergangenheit. Nur nach und nach findet Emily die wahren Zusammenhänge heraus. Die Autorin verknüpft die Ereignisse der Zeit, wie zum Beispiel den Einzug der Elektrizität in Higher Barton, geschickt mit dem aktuellen Fall. Sehr beeindruckend fand ich zum Beispiel die Beschreibung eines Gewitters und eines auftretenden Elmsfeuers. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen kommen wieder nicht zu kurz. Emilys Mutter Henrietta reist einige Tage zu früh an und sofort kommen alte Konflikte zwischen ihr und Emily wieder hoch. Aber auch Emilys Freundschaft zur Krankenschwester Laura Pemrose wird in diesem Band vertieft. Und dann wäre da noch der Vikar Horatio Cranleigh, der ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit erfolgreich verbirgt. Er und Emily ermitteln wieder gemeinsam. Am Ende wurden alle Handlungsstränge aufgelöst und ich habe das Buch mit einem zufriedenen Seufzen geschlossen. Ich freue mich bereits sehr auf den vierten Teil der Reihe, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt. Fazit: Auch der dritte Teil der Reihe um Emily auf Higher Barton hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Jürg K.
5/5
04.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Vergangenheit kann man nicht entkommen
Rebecca Michéle hat ein königlicher Krimi mit Charme, Witz und britischem Flair geschaffen. Emily ist eine Ermittlerin mit Haltung und Herz. Ihre Skepsis gegenüber dem Königspaar macht sie umso glaubwürdiger als Ermittlerin, die sich nicht von Status oder Macht blenden lässt. Ihr trockener Humor und ihre kluge Beobachtungsgabe machen sie zur idealen Heldin in einem Setting, das von höfischer Fassade und dunklen Geheimnissen lebt. Man wird als Leser von Rebecca Michéle ins winterliche Cornwall entführt. Zwischen Tee, Etikette und royaler Vorfreude ein Mord die festliche Stimmung erschüttert. Der Tod des Kammerherrn Walter Collins, in der Badewanne, mit einem Toaster, ist so grotesk wie symbolisch. Für mich ist dieser Roman einer der raffiniertesten die ich gelesen habe. Als Leser hat mich diese Geschichte sehr gefesselt. Je tiefer Emily gräbt, desto mehr erfährt sie über den charismatischen Collins. Dieser liess nicht nur die Herzen der Damenwelt höherschlagen. Hat sich der Kammerherr mit seinen Eroberungen zu viele Feinde gemacht? Oder steckt hinter seinem Tod ein viel größeres Geheimnis? Die Zeit drängt, denn der Mörder hat Emily bereits ins Visier genommen. Eine aufregende englische Krimi Geschichte die ich empfehlen kann.
Meggie
aus Mertesheim
5/5
24.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
die Vergangenheit holt alles ein
Emily freut sich eigentlich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Und noch mehr, als eine Nachricht aus dem Königshaus mitteilt, dass das Königspaar für ein paar Tage auf ihrer Reise in Higher Barton Station machen möchte. Es ist viel vorzubereiten, als die Dienerschaft der Majestäten vorab eintrifft, um alles zu regeln. Aber dann zieht das Unglück in Higher Barton ein. Onkel Alwyn bricht sich bei einem Treppensturz das Bein und kurz darauf liegt ein Toter in der Badewanne. Die Hoheiten lassen sich jedoch nicht davon abhalten, den Besuch weiter zu planen und so hat Emily nicht nur alle Hände voll damit zu tun, alles königlich zu gestalten, sondern auch, ihrem Verdacht nachzugehen, dass es sich bei dem Toten in der Badewanne nicht um einen Unfall handelt, sondern um Mord. Wie gut, dass ihr der Vikar Cranleigh wieder hilfreich zur Seite steht.
Mittlerweile ist mir die robuste Emily sehr ans Herz gewachsen. Ihr Mut, ihr Wille und ihre für manche unverschämt wirkenden Eigenarten sind einfach herzlich und ehrlich. Und so macht sie sich natürlich nicht nur wieder den Unwillen des Polizisten zu eigen, sondern diesmal auch den von Onkel Alwyn, der so sehr unter Spannung steht, weil das Königshaus seinen Besuch angekündigt hat und nun auch noch ein Toter im Haus liegt.
Es kommt alles auf einmal und diesmal hatte ich echt das Gefühl, dass es alle auf Emily abgesehen hatten. Ihr Onkel Alwyn, der sie mehrmals angeht, ihre Mutter Henriette, die früher als erwartet zu Besuch kommt und alles auf den Kopf stellt. Ihre Freundin Lucy, die sie ghostet und dann auch noch der Vikar, der zwar am Ende des zweiten Buches zu einem guten Freund wurde, nun aber wieder zehn Schritte zurückgeht und alles auf Anfang setzt.
Dass Emily mit dem allem so gut zurechtkommt, hat mich gewundert. Aber es gibt auch kleine Momente, in denen sie aufgeben will. Aber ihre Entschlossenheit ist sehr groß.
Natürlich lässt sie es sich nicht nehmen, selbst zu ermitteln und die Polizei erst einmal außen vorzulassen. Schließlich scheint der Tote in der Badewanne ja durch einen Unfall verstorben zu sein. Aber Emily ist sich da nicht sicher. Denn wer nimmt schon einen Toaster mit in die Badewanne? Also ermittelt sie und kommt dabei mehreren Geheimnissen auf die Spur.
Wie der Titel des Buches ja schon ahnen lässt, geht es in die Vergangenheit. Also scheint es ja irgendwelche Verbindungen zu geben und Emily versucht, diese zu ziehen. Dabei stößt sie jedoch auf etwas Unerwartetes und ist maximal verwirrt. Ebenso der Leser.
Nur langsam werden die Puzzleteilchen zusammengelegt und es ergibt sich das komplette Bild.
Die „Beziehung“ zwischen Emily und dem Vikar spitzt sich zu, in dem sich eben so gar nichts tut. Hatte man am Ende des zweiten Bandes den Verdacht, dass sich nun endlich mal was ergeben würde, ist es der Vikar, der einen Rückzieher macht. Aber – so seine Aussage – aus Rücksicht auf Emily. Denn seine Vergangenheit wird uns leider nicht enthüllt. Dabei sitzen wir hier doch auf glühenden Kohlen und wollen endlich wissen, was denn bei ihm so los war und warum er deswegen nicht eine Beziehung mit Emily eingehen kann.
Emily ist aber souverän wie immer und schiebt das Kapital „Vikar“ auf Eis. Bis zur nächsten süßen Versuchung, denke ich.
Meggies Fussnote:
Ein spannender Fall, der tief in die Vergangenheit blicken lässt.
Bücher in meiner Hand
4/5
23.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Toaster in der Badewanne
Miss Emily gesteht sich ein, dass sie sich langsam doch auf den Besuch des englischen Königspaar freut, auch wenn dieser Besuch viel Mehrarbeit für die Bewohner und Angestellten von Higher Barton bedeutet. Trotzdem haben alle noch Zeit, Diskussionen pro und contra Elektrik anzuzetteln. Kleinere Vorfälle liefern beiden Lagern immer wieder Argumente dafür oder dagegen.
Doch dann überstürzen sich die Ereignisse - im wahrsten Sinn des Wortes. Erst ein Sturz, für den eventuell ein aggressiver Pächter, dem gekündigt werden soll, als Täter in Frage kommt und dann stirbt der Kammerherr in der Badewanne. Der soll kurz zuvor jemanden getroffen haben, dem Emily sehr nahe steht. Emily will keine Polizei im Hause und ermittelt wie immer selbst. Hilfe bekommt sie von Vikar Horatio Cranleigh, aktuell gerade die einzige Person, der sie noch vertraut.
Schnell ist man wieder in der Szenerie rund um Higher Barton versunken. Während sich das Thema der neuen technischen Errungenschaften der damaligen Zeit in den vergangenen Bänden eher um Automobile drehte, geht es hier nur um Stromanschlüsse in den Häusern. Jetzt fehlen nur noch die Fernsprechgeräte. Interessant war es, den Befürwortern und Gegnern zu lauschen, bei letzteren ist auch viel Aberglaube mit im Spiel, weil man der neuen Technik nicht traut.
Geschickt kombiniert Rebecca Michéle geheimnisvolle Vorfälle mit einem Familiengeheimnis und verwebt diese mit den vielfältigen Charakteren, so dass man sich nicht für eine Täterschaft entscheiden kann. Bis zuletzt, bis die Wahrheit endlich aufgedeckt wird, bleibt es spannend.
Schade fand ich einzig, dass es zwischen Emily und Horatio immer noch nicht weitergeht. Auch seine Vergangenheit bleibt noch im Dunkeln. Ich hoffe, dass zumindest diese im nächsten Band enthüllt wird, denn bei solchen Hintergrund-Geheimnissen bin ich sehr ungeduldig und mag nicht bändelang auf die Auflösung warten.
Fazit: Unterhaltender, ereignisreicher und spannender dritter Band der "Miss Emily"-Reihe.
4 Sterne.
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