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Minnesota Kriminalroman | Eiskalte Spannung | Der neue Ermittler von Harry Hole-Autor Jo Nesbø!

207

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7976

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,9/14,2/3,9 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20309-1

Beschreibung

Rezension

»Ein Thriller, der mehr sein möchte als nur spannende Unterhaltungsliteratur – und Nesbø gelingt tatsächlich eine ebenso packende wie erkenntnisträchtige Sozialreportage über die USA unter Trump, den Irrsinn der amerikanischen Waffengesetze und die Abgründe des menschlichen Herzens. Beachtlich!« ("ARD Druckfrisch")
»Mit dem blutigen Thriller ›Minnesota‹ hat der norwegische Schriftsteller Jo Nesbø den Roman der Stunde geschrieben. Denn er spielt auf dem derzeit wichtigsten Schlachtfeld der US-Politik.« ("spiegel.de")
»Extrem hohes Suchtpotenzial: zynisch, knallhart und unberechenbar!« ("bild.de")

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Verkaufsrang

7976

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,9/14,2/3,9 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20309-1

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Super Spannend

Mel aus Bickenbach am 07.05.2026

Bewertungsnummer: 3132116

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Minnesota von Jo Nesbø Minnesota ein US Amerikanischer Bundesstaat oder auch ein Bundesstaat in dem ein Unheilvolles Verbrechen geschehen ist. Der Ermittler Bob Oz mit seinen Norwegischen Eigenschaften und der Tierpräparators der doch immer irgendwie seinen weg kreuzt. Drogen und Drogenbosse mit denen man nicht arbeiten sollte und doch lauern sie an jeder Ecke. Mein Fazit: Was ein dunkler und unheilvoller Krimi. Ich habe mich gleich gefühlt als wäre ich in dem Eiskalten Minnesota gefangen. In dem die nachte zu ei werden und man selbst kaum weiß ob man gut oder böse ist. Besonders das Ende blieb mir lange in Erinnerung. Wie viel leid muss man aushalten um so zu handeln? Trotzdem gibt es ein Happy End, was für mich gut zu ertragen war. Ich kann das Buch nur empfehlen und es wird auch nicht das letzte Jo Nesbø Buch für mich gewesen sein.

Super Spannend

Mel aus Bickenbach am 07.05.2026
Bewertungsnummer: 3132116
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Minnesota von Jo Nesbø Minnesota ein US Amerikanischer Bundesstaat oder auch ein Bundesstaat in dem ein Unheilvolles Verbrechen geschehen ist. Der Ermittler Bob Oz mit seinen Norwegischen Eigenschaften und der Tierpräparators der doch immer irgendwie seinen weg kreuzt. Drogen und Drogenbosse mit denen man nicht arbeiten sollte und doch lauern sie an jeder Ecke. Mein Fazit: Was ein dunkler und unheilvoller Krimi. Ich habe mich gleich gefühlt als wäre ich in dem Eiskalten Minnesota gefangen. In dem die nachte zu ei werden und man selbst kaum weiß ob man gut oder böse ist. Besonders das Ende blieb mir lange in Erinnerung. Wie viel leid muss man aushalten um so zu handeln? Trotzdem gibt es ein Happy End, was für mich gut zu ertragen war. Ich kann das Buch nur empfehlen und es wird auch nicht das letzte Jo Nesbø Buch für mich gewesen sein.

Vergebung

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 04.05.2026

Bewertungsnummer: 3128882

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Kriminalliteratur hat sich längst von der reinen, mechanischen Tätersuche emanzipiert. Sie fungiert heute als Seismograph für menschliche Abgründe. Es lohnt sich, genauer zu betrachten, warum der gebrochene Ermittler – der klassische Anti-Held – eine derart magnetische Anziehungskraft auf uns ausübt. Oft ist er ein physisches und psychisches Wrack, gezeichnet von einer beinahe rituellen Selbstzerstörung durch Alkohol, Drogen oder flüchtige Affären. Doch diese Laster sind keine bloßen Requisiten, sie sind Symptome einer tief verwurzelten Tragik. Meist liegt der Kern seiner Zerrissenheit in einem unverzeihlichen Verlust oder einer drückenden Schuld verborgen. Dieser Ermittler polarisiert, er ignoriert Dienstvorschriften und bricht gesellschaftliche Konventionen. Doch genau diese ungeschönte, rohe Imperfektion macht ihn zutiefst menschlich. Wir empfinden Sympathie für ihn, weil er unsere eigenen, tiefsten Ängste vor dem Scheitern und dem Verlust verkörpert – und trotzdem jeden Tag aufs Neue aufsteht, um sich dem Bösen entgegenzustellen. Transatlantische Seelenverwandtschaft: Von Oslo nach Minneapolis Jo Nesbø hat diesen Archetyp mit seinem legendären norwegischen Kommissar Harry Hole meisterhaft geprägt. Für seinen Stand-Alone-Thriller „Minnesota“ wählt er jedoch bewusst einen radikalen Tapetenwechsel: Er verlässt die kühle Melancholie Skandinaviens und taucht ein in das pulsierende, zerrissene Herz der Vereinigten Staaten des Jahres 2016. In diesem ungewöhnlichen Setting präsentiert er uns Ermittler Bob Oz. Vergleicht man Hole und Oz, offenbart sich schnell eine tiefe, transatlantische Seelenverwandtschaft. Auch Bob Oz ist ein Getriebener, laut, unangenehm und von einer tiefen Melancholie umhüllt. Für beide Männer ist ihr Beruf kein Karriereweg, sondern ein existenzieller Rettungsanker, der sie davor bewahrt, endgültig in den Strudel ihrer eigenen Dämonen gerissen zu werden. Bob Oz: Ein Leben im Echo der Tragödie Das Jahr 2016 in Minneapolis markiert für Oz den absoluten Tiefpunkt. Seit dem tragischen Unfalltod seiner erst dreijährigen Tochter ist sein Leben zu einer Ruine verkommen. Die Ehe hielt dem unerträglichen Schmerz nicht stand, das soziale Netz aus Freunden ist längst zerrissen. Oz wandelt als Geist durch sein eigenes Leben. Nur in der knallharten, kompromisslosen Ermittlungsarbeit findet er noch Momente der Klarheit. Die Jagd nach Kriminellen bietet ihm die einzige Möglichkeit, den ohrenbetäubenden Lärm seiner eigenen Schuldgefühle für wenige Stunden zum Schweigen zu bringen. Er schlägt physisch wie psychisch permanent über die Stränge, doch gerade dieses völlige Fehlen von Selbsterhaltungstrieb macht ihn zu einem brillanten, furchtlosen Ermittler. Das Duell der Schatten: Psychologie statt Pulverdampf Ein derart komplexer Charakter erfordert einen ebenbürtigen Antagonisten. Nesbø konfrontiert Oz mit einem Mörder, der keinen blinden Terror sät, sondern einem hochgradig kalkulierten Rachefeldzug folgt. Die Opfer: Drogenbosse und Waffenhändler. Dieser Täter agiert mit erschreckender Präzision auf Augenhöhe des Chefermittlers. Er trickst moderne Überwachungssysteme aus, platziert chirurgisch genau irreführende Spuren und scheint dem traumatisierten Oz immer einen fatalen Schritt voraus zu sein. Nesbø verzichtet hierbei auf plakative Gewaltexzesse und ermüdende Schießereien. Die eigentliche Spannung des Romans destilliert sich aus der psychologischen Raffinesse dieses Katz-und-Maus-Spiels und den unheimlich dichten, messerscharfen Dialogen. Als schließlich ein geplanter Anschlag auf den Bürgermeister von Minneapolis aufgedeckt wird und Oz eine Falle stellt, verschwimmen die Grenzen vollends: Wer ist hier der Jäger, wer der Gejagte? Gesellschaftsstudie im Gewand eines Thrillers Was „Minnesota“ letztlich zu einem herausragenden Werk macht, ist Nesbøs Fähigkeit, den Thriller als Vehikel für einen tiefschürfenden gesellschaftspolitischen Diskurs zu nutzen. Der Autor schlüpft in die Rolle eines scharfsinnigen Beobachters und nimmt die amerikanische Kultur, insbesondere im politisch aufgeladenen Jahr 2016, ins Visier. Der Roman seziert mit analytischer Präzision die tiefen Grauzonen der amerikanischen Waffengesetze. Nesbø zwingt den Leser, sich mit den hochaktuellen und oft paradoxen Fragen des US-amerikanischen Selbstverständnisses auseinanderzusetzen: • Das Recht auf Waffen: Wie legitim ist das tief verankerte Recht eines jeden Amerikaners, eine Waffe zu kaufen, zu tragen und im Zweifel auch einzusetzen? • Schutz oder Gefahr: Ab welchem Punkt kippt das Motiv, sich und seine Liebsten beschützen zu wollen, in eine tödliche Bedrohung für die Gesellschaft um? • Moralische Ambivalenz: Wo verläuft die feine, oft unsichtbare Grenze zwischen verhältnismäßiger Notwehr und blinder Selbstjustiz? Nesbø agiert dabei durchaus als moralische Instanz, ohne jedoch in platte Vorverurteilungen zu verfallen. Er nutzt das Genre des Spannungsromans meisterhaft, um ein hochbrisantes Zeitgeschehen in ein packendes, literarisches Kammerspiel zu übersetzen. Fazit Psychologisch spannendes und persönliches Duell zwischen Gut und Böse, die faktisch auch Freunde hätten sein können. Formvollendet konzipiert – und eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Michael Sterzik

Vergebung

Michael Sterzik aus Wallenhorst am 04.05.2026
Bewertungsnummer: 3128882
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Kriminalliteratur hat sich längst von der reinen, mechanischen Tätersuche emanzipiert. Sie fungiert heute als Seismograph für menschliche Abgründe. Es lohnt sich, genauer zu betrachten, warum der gebrochene Ermittler – der klassische Anti-Held – eine derart magnetische Anziehungskraft auf uns ausübt. Oft ist er ein physisches und psychisches Wrack, gezeichnet von einer beinahe rituellen Selbstzerstörung durch Alkohol, Drogen oder flüchtige Affären. Doch diese Laster sind keine bloßen Requisiten, sie sind Symptome einer tief verwurzelten Tragik. Meist liegt der Kern seiner Zerrissenheit in einem unverzeihlichen Verlust oder einer drückenden Schuld verborgen. Dieser Ermittler polarisiert, er ignoriert Dienstvorschriften und bricht gesellschaftliche Konventionen. Doch genau diese ungeschönte, rohe Imperfektion macht ihn zutiefst menschlich. Wir empfinden Sympathie für ihn, weil er unsere eigenen, tiefsten Ängste vor dem Scheitern und dem Verlust verkörpert – und trotzdem jeden Tag aufs Neue aufsteht, um sich dem Bösen entgegenzustellen. Transatlantische Seelenverwandtschaft: Von Oslo nach Minneapolis Jo Nesbø hat diesen Archetyp mit seinem legendären norwegischen Kommissar Harry Hole meisterhaft geprägt. Für seinen Stand-Alone-Thriller „Minnesota“ wählt er jedoch bewusst einen radikalen Tapetenwechsel: Er verlässt die kühle Melancholie Skandinaviens und taucht ein in das pulsierende, zerrissene Herz der Vereinigten Staaten des Jahres 2016. In diesem ungewöhnlichen Setting präsentiert er uns Ermittler Bob Oz. Vergleicht man Hole und Oz, offenbart sich schnell eine tiefe, transatlantische Seelenverwandtschaft. Auch Bob Oz ist ein Getriebener, laut, unangenehm und von einer tiefen Melancholie umhüllt. Für beide Männer ist ihr Beruf kein Karriereweg, sondern ein existenzieller Rettungsanker, der sie davor bewahrt, endgültig in den Strudel ihrer eigenen Dämonen gerissen zu werden. Bob Oz: Ein Leben im Echo der Tragödie Das Jahr 2016 in Minneapolis markiert für Oz den absoluten Tiefpunkt. Seit dem tragischen Unfalltod seiner erst dreijährigen Tochter ist sein Leben zu einer Ruine verkommen. Die Ehe hielt dem unerträglichen Schmerz nicht stand, das soziale Netz aus Freunden ist längst zerrissen. Oz wandelt als Geist durch sein eigenes Leben. Nur in der knallharten, kompromisslosen Ermittlungsarbeit findet er noch Momente der Klarheit. Die Jagd nach Kriminellen bietet ihm die einzige Möglichkeit, den ohrenbetäubenden Lärm seiner eigenen Schuldgefühle für wenige Stunden zum Schweigen zu bringen. Er schlägt physisch wie psychisch permanent über die Stränge, doch gerade dieses völlige Fehlen von Selbsterhaltungstrieb macht ihn zu einem brillanten, furchtlosen Ermittler. Das Duell der Schatten: Psychologie statt Pulverdampf Ein derart komplexer Charakter erfordert einen ebenbürtigen Antagonisten. Nesbø konfrontiert Oz mit einem Mörder, der keinen blinden Terror sät, sondern einem hochgradig kalkulierten Rachefeldzug folgt. Die Opfer: Drogenbosse und Waffenhändler. Dieser Täter agiert mit erschreckender Präzision auf Augenhöhe des Chefermittlers. Er trickst moderne Überwachungssysteme aus, platziert chirurgisch genau irreführende Spuren und scheint dem traumatisierten Oz immer einen fatalen Schritt voraus zu sein. Nesbø verzichtet hierbei auf plakative Gewaltexzesse und ermüdende Schießereien. Die eigentliche Spannung des Romans destilliert sich aus der psychologischen Raffinesse dieses Katz-und-Maus-Spiels und den unheimlich dichten, messerscharfen Dialogen. Als schließlich ein geplanter Anschlag auf den Bürgermeister von Minneapolis aufgedeckt wird und Oz eine Falle stellt, verschwimmen die Grenzen vollends: Wer ist hier der Jäger, wer der Gejagte? Gesellschaftsstudie im Gewand eines Thrillers Was „Minnesota“ letztlich zu einem herausragenden Werk macht, ist Nesbøs Fähigkeit, den Thriller als Vehikel für einen tiefschürfenden gesellschaftspolitischen Diskurs zu nutzen. Der Autor schlüpft in die Rolle eines scharfsinnigen Beobachters und nimmt die amerikanische Kultur, insbesondere im politisch aufgeladenen Jahr 2016, ins Visier. Der Roman seziert mit analytischer Präzision die tiefen Grauzonen der amerikanischen Waffengesetze. Nesbø zwingt den Leser, sich mit den hochaktuellen und oft paradoxen Fragen des US-amerikanischen Selbstverständnisses auseinanderzusetzen: • Das Recht auf Waffen: Wie legitim ist das tief verankerte Recht eines jeden Amerikaners, eine Waffe zu kaufen, zu tragen und im Zweifel auch einzusetzen? • Schutz oder Gefahr: Ab welchem Punkt kippt das Motiv, sich und seine Liebsten beschützen zu wollen, in eine tödliche Bedrohung für die Gesellschaft um? • Moralische Ambivalenz: Wo verläuft die feine, oft unsichtbare Grenze zwischen verhältnismäßiger Notwehr und blinder Selbstjustiz? Nesbø agiert dabei durchaus als moralische Instanz, ohne jedoch in platte Vorverurteilungen zu verfallen. Er nutzt das Genre des Spannungsromans meisterhaft, um ein hochbrisantes Zeitgeschehen in ein packendes, literarisches Kammerspiel zu übersetzen. Fazit Psychologisch spannendes und persönliches Duell zwischen Gut und Böse, die faktisch auch Freunde hätten sein können. Formvollendet konzipiert – und eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Michael Sterzik

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Minnesota

von Jo Nesbo

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Alexandra Herrmann

Thalia Zentrale

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5/5

Rache

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich bin ein großer Fan von Nesbos kaputten Figuren, die uns mitnehmen in eine andere, düstere, brutale und schonungslose Welt. Diesmal zwar ausgehend in Norwegen, aber tatsächlich überwiegend in Minnesota angesiedelt, lernen wir Bob Oz kennen, schwer gezeichnet durch einen persönlichen Schicksalsschlag. Er ist auf einem Rachefeldzug und wie immer bei Neso verschwimmen die Grenzen zwischen Opfer und Täter.
  • Alexandra Herrmann
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Rache

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich bin ein großer Fan von Nesbos kaputten Figuren, die uns mitnehmen in eine andere, düstere, brutale und schonungslose Welt. Diesmal zwar ausgehend in Norwegen, aber tatsächlich überwiegend in Minnesota angesiedelt, lernen wir Bob Oz kennen, schwer gezeichnet durch einen persönlichen Schicksalsschlag. Er ist auf einem Rachefeldzug und wie immer bei Neso verschwimmen die Grenzen zwischen Opfer und Täter.

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Adara Oehlenberg

Thalia Iserlohn

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5/5

Lohnt sich Rache?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch brauchte einige Zeit, um sich für mich zu erwärmen. Am Anfang fand ich den Ermittler Bob Oz schwer erträglich. Es hat mir schon leidgetan, dass in seinem Privatleben momentan alles schiefgeht, aber das hat sein Verhalten trotzdem nicht gut gemacht. Zudem habe ich mit etwas mehr Krimi und weniger emotionalem Drama gerechnet. Im Verlauf der Geschichte machen dieses Verhalten und die tiefe Einsicht, die man in seinen emotionalen Zustand und seine Lage gekriegt hat, Sinn. Den er und der Mörder sind in einer ähnlichen Situation. Sie haben beide Ihre Familie (oder zumindest einen Teil) durch Waffen verloren. Ja, dieses Buch ist ein Krimi und es passieren Morde und ein Mörder wird gejagt. Allerdings ist dieses Buch mehr eine emotionale Reise. Den Bob Oz entwickelt sich durch das Buch hindurch. Er lernt, mit Verlust umzugehen, lernt, was er eigentlich vermisst, und lernt mehr über seine Einsamkeit. Auf gewisse Weise therapiert ihn dieser Mordfall, auch dank des Mörders, mit dem er einige Gemeinsamkeiten teilt. Ein Krimi, der sich weniger auf Morde und Ermittlungen konzentriert, sondern vielmehr auf emotionale Beweggründe, wie Verlust, Trauer und Einsamkeit und vor allem die Fähigkeit, sie zu überwinden, fokussiert. Auch das Thema Waffen wird angesprochen. Durch Bob Oz und den Mörder erhält man Einblicke in den Verlust, den sie schaffen, aber durch andere Charaktere auch in das Gefühl von Sicherheit, das sie diesen geben. Sehr interessant war die Tatsache, dass man zwischen einem 2022er und einem 2016er POV wechselt. Wobei man 2016 Bob Oz und ein paar der anderen Charaktere begleitet und 2022 einen Mann, der gerne einen Krimi über diesen Fall schreiben will. Eins muss man Jo Nesbø lassen: Er schreibt fantastisch. Insgesamt ist es definitiv ein lohnenswerter Krimi. Trotz leichter Einstiegs-Schwierigkeiten meinerseits, hat mich das Buch schlussendlich überzeugt und ich würde es definitiv noch einmal lesen. Ein spannender Krimi, der durch seinen emotionalen Fokus besonders interessant ist.
  • Adara Oehlenberg
  • Buchhändler/-in

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Lohnt sich Rache?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch brauchte einige Zeit, um sich für mich zu erwärmen. Am Anfang fand ich den Ermittler Bob Oz schwer erträglich. Es hat mir schon leidgetan, dass in seinem Privatleben momentan alles schiefgeht, aber das hat sein Verhalten trotzdem nicht gut gemacht. Zudem habe ich mit etwas mehr Krimi und weniger emotionalem Drama gerechnet. Im Verlauf der Geschichte machen dieses Verhalten und die tiefe Einsicht, die man in seinen emotionalen Zustand und seine Lage gekriegt hat, Sinn. Den er und der Mörder sind in einer ähnlichen Situation. Sie haben beide Ihre Familie (oder zumindest einen Teil) durch Waffen verloren. Ja, dieses Buch ist ein Krimi und es passieren Morde und ein Mörder wird gejagt. Allerdings ist dieses Buch mehr eine emotionale Reise. Den Bob Oz entwickelt sich durch das Buch hindurch. Er lernt, mit Verlust umzugehen, lernt, was er eigentlich vermisst, und lernt mehr über seine Einsamkeit. Auf gewisse Weise therapiert ihn dieser Mordfall, auch dank des Mörders, mit dem er einige Gemeinsamkeiten teilt. Ein Krimi, der sich weniger auf Morde und Ermittlungen konzentriert, sondern vielmehr auf emotionale Beweggründe, wie Verlust, Trauer und Einsamkeit und vor allem die Fähigkeit, sie zu überwinden, fokussiert. Auch das Thema Waffen wird angesprochen. Durch Bob Oz und den Mörder erhält man Einblicke in den Verlust, den sie schaffen, aber durch andere Charaktere auch in das Gefühl von Sicherheit, das sie diesen geben. Sehr interessant war die Tatsache, dass man zwischen einem 2022er und einem 2016er POV wechselt. Wobei man 2016 Bob Oz und ein paar der anderen Charaktere begleitet und 2022 einen Mann, der gerne einen Krimi über diesen Fall schreiben will. Eins muss man Jo Nesbø lassen: Er schreibt fantastisch. Insgesamt ist es definitiv ein lohnenswerter Krimi. Trotz leichter Einstiegs-Schwierigkeiten meinerseits, hat mich das Buch schlussendlich überzeugt und ich würde es definitiv noch einmal lesen. Ein spannender Krimi, der durch seinen emotionalen Fokus besonders interessant ist.

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