Performativität in Stefan Georges Maximin-Gedichten
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Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.03.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11938-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Neuere deutsche Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Master, Sprache: Deutsch, Abstract: Stefan George hat mit seinen Maximin-Gedichten rückblickend seinem gesamten Lebenswerk erst seinen Sinn verliehen. Aus dem Maximin-Mythos wurde damit das Gesamtwerk in seiner Identität hergestellt. Diese Arbeit untersucht die performativen Dynamiken, die dies ermöglicht haben. Erst nach Erscheinen der Maximin-Gedichte bildete sich der heute bekannte George-Kreis. Zuvor gab es nur lose Treffen einzelner Kreismitglieder und George. Es wird untersucht, wie George mit seiner Poetik die Gründung des George-Kreises ins Leben gerufen hat und so die performativen Züge der Maximin-Gedichte herausarbeiten. In dieser Arbeit wurde die These untersucht, ob die Maximin-Gedichte eine implizite Poetik enthalten. Darüber hinaus wurde danach gefragt, mit welchen Mitteln Stefan George die Maximin-Gedichte inszeniert hat und welche performativen Züge darin enthalten sind. Hierzu wurde auf Forschungsliteratur von führenden George Experten wie Wolfgang Braungart und Jürgen Egyptien zurückgegriffen. Zusätzlich wurde die Stefan George Gesellschaft kontaktiert, die die George-Jahrbücher aus den Jahren 2020-2023 zur Verfügung gestellt hat. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Maximin-Gedichte performative Züge enthalten und Stefan George diese durch seine ästhetischen Inszenierungen, wie Fotografien, die Gestaltung seiner Werke und Rituale, die Inszenierung der eigenen Person, beeinflusst hat. Theoretisch fundiert wurden diese Ergebnisse durch Sybille Krämers medienphilosophisches Modell und Searles Sprechakttheorie. Die Arbeit verbindet somit Medientheorien mit literaturwissenschaftlichen Theorien, um neue Erkenntnisse zu generieren und einen tieferen Einblick in Georges Maximin-Gedichte zu erhalten.
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