Produktbild: Der Judenhass
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Der Judenhass Eine Geschichte ohne Ende?

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Verlag

S. Hirzel Verlag GmbH

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,2/14,3/2,1 cm

Gewicht

415 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000568476

Beschreibung

Rezension

"Ein Buch, das viele Menschen lesen sollten." Ralf Julke Leipziger Zeitung 20240122

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Verlag

S. Hirzel Verlag GmbH

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,2/14,3/2,1 cm

Gewicht

415 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000568476

Herstelleradresse

Hirzel S. Verlag
Maybachstraße 8
70469 Stuttgart
DE

Email: service@dav-medien.de

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    06.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr wichtiges Buch!

    Ein hervorragendes Buch, das einen sehr guten Überblick über dieses Thema bietet und insbesondere auch die letzten Jahrzehnte in Deutschland beachtet. Man würde sich wünschen, dass dieses Buch die ihm gebührende Verbreitung findet und alle Menschen guten Willens daraus Nutzen ziehen mögen. Im fortschrittlichen und aufgeklärten 21.Jahrhundert sollte das möglich sein.. Man muss die Vergangenheit kennen, um die Zukunft zu gestalten.. Um Brücken zu bauen, was letztlich das Ziel jeglicher Politik sein muss, im großen wie im kleinen.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    15.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz wichtig, ganz aktuell!

    1) Hervorragende Übersicht über Entstehung und Entwicklung des Antisemitismus über die Jahrtausende. 2) grosses Augenmerk nicht nur auf das 20. Jh, sondern auch auf die aktuellen Geschehnisse in Deutschland 3) Zitat zur aktuellen Situation in Israel: *Wenn die Palästinenser und ihre Verbündeten die Waffen niederlegen würden, gäbe es Frieden. Wenn Israel die Waffen niederlegen würde, gäbe es kein Israel mehr. * 4) wünschenswert wäre ein eigenes Kapitel über die Verhältnisse in Österreich 5) ebenso wünschenswert wäre - teilweise - eine vertiefende Erklärung, so zB wenn auf S.217 das Talionsrecht angesprochen wird (Auge um Auge..). Hier fehlt die ganz wichtige Ergänzung, dass dieses Rechtsempfinden damals einen enormen gesellschaftlichen Fortschritt dargestellt hat: das Ende der Blutrache! Insgesamt: das Buch ist sehr zu empfehlen, ganz besonders für all jene Menschen guten Willens, die sich bisher noch nie ausführlich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Vielleicht gibt es bald eine 2. Auflage mit vertieften Sachdarstellungen.

  • Arne Feldmann

    5/5

    13.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Präzise und zugänglich

    Sebastian Voigt versucht in seinem im Hirzel Verlag erschienen Buch „Der Judenhass. Eine Geschichte ohne Ende?“ die historische Genese des Judenhasses von der Antike bis heute (respektive Sommer 2022) möglichst umfangreich und objektiv darzustellen. Dies gelingt ihm besonders durch die kurzen (1-2 Seiten), aber dennoch nicht unterkomplexen Darstellungen von diversen und relevanten historischen Ereignissen, die gesellschaftliche, aber auch religiöse Zusammenhänge erahnen lassen. Hierbei ist hervorzuheben, dass der Autor sich besonders in den Epochen ab der Frühen Neuzeit fast ausschließlich auf den mitteleuropäischen bzw. deutschen Raum bezieht. Außereuropäische Perspektiven bzw. die Entwicklung der Judenfeindschaft in der islamischen Welt werden vom Autor begründet ausgelassen. Zur Frage der „Geschichte ohne Ende“ generiert Voigt die Haltung, dass ein Wissen über die Geschichte des Antisemitismus zur Bekämpfung dieses unabdingbar sei. Dabei hebt er auch die Handlungsspielräume in der (deutschen) Gesellschaft hervor. Hier zählen laut dem Autor u. a. staatliche Repressionen gegen Antisemiten, gesellschaftliche Aufklärung und politische und zivilgesellschaftliche Programme, um jüdisches Leben zu schützen. Der Autor beschreibt deutlich die Notwendigkeit des gemeinsamen Kampfes gegen jeden Antisemitismus, verpasst es m. E. dabei aber, die zentrale Rolle von allgemeinbildenden Institutionen stärker hervorzuheben, bzw. einzelnen Maßnahmen nach ihrer potenziellen Wirksamkeit und gesellschaftlicher Umsetzbarkeit zu differenzieren und eventuell zu hierarchisieren. Bei dem Werk handelt es sich nicht um einen Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs, sondern um einen Versuch, verschiedene Entwicklungsschritte von Antisemitismus für die nichtakademische respektive fachfremde Leser*innenschaft darzustellen.

  • LichtundSchatten

    3/5

    14.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gut lesbarer, verständlich…

    Ein gut lesbarer, verständlicher Überblick zum Antisemitismus über die letzten 2000 Jahre - primär aus westeuropäischer und christlicher Sicht formuliert! Ein wesentlicher Bestandteil antijüdischer Einstellungen fehlt mir allerdings. Der islamische Antisemitismus kommt erst mit den Anschlägen am 11. 9. 2001 ins Spiel, eine Analyse der Grundlagenwerke des Islam (Koran, Hadith, Biografie Mohammeds) fehlt weitgehend. Stattdessen wird vom islamistischen Antisemitismus geredet, und der Autor wird durch die Anschläge vom 7.10.23 geradezu überrascht, er schreibt ganz am Ende (als Nachtrag): „Angesichts dessen bin ich geschockt und sprachlos, wenn auch nicht verwundert.“ Dass der Antisemitismus eine lange Tradition hat, macht heute vor allem auch eine Analyse im Hinblick auf die Differenzen der drei monotheistischen Religionen erforderlich. Herr Voigt vernachlässigt hier die islamische Komponente fast völlig, die Zusammenarbeit im Dritten Reich mit den Muslimbrüdern wird zudem nicht erwähnt. Dass Israel heute einem massiven Angriffskrieg gegenüber steht und sich gegen Dronenarmeen aus der islamischen Republik Iran wehren muss: Wer die Grundlagenwerke des Islam studiert, die Hadith und das Leben Mohammeds, kann darüber wenig überrascht sein. Israel als einziges demokratisches Land in dieser Region darf auf die deutsche Staatsräson hoffen und muss von uns mit verteidigt werden. So jedenfalls offizielle Verlautbarungen. Dass aber auf unseren Straßen wieder antisemitische Ausrufe zu hören sind, wirklich unerhörte!, die von Herrn Voigt erwähnt werden, steht im Raum, und viele sind sprachlos. Wer diese Komponente nicht tiefgreifend in seine Analysen einbezieht, muss notwendigerweise ein verkürztes, unvollständiges Lagebild abgeben. Israel ist auf diesem Gebiet leidvoll geprüft viel weiter und gibt Antworten, die bei mir bewundernswertes Staunen auslösen.

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