Zwischen Anpassung und Auflehnung: Mouloud Feraoun im literarischen Feld
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34,00 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.04.2025
Verlag
WVT Wissenschaftlicher Verlag TrierSeitenzahl
272
Maße (L/B/H)
1,4/14,8/21,1 cm
Gewicht
438 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9894006-1-0
INHALT
1. Einleitung 1
2. Von Hierarchie und Deutungshoheit – methodische Vorüberlegungen zum Konzept des literarischen Feldes 9
2.1 Feldtheoretische Aspekte 9
2.2 Das Konzept des literarischen Felds im internationalen Kontext 18
2.3 Sprache und Kolonialdiskurs 25
3. Historische Kontextualisierung: Transformationen im champ politique Algeriens 30
3.1 Von der Kolonisation zur Unabhängigkeit 30
3.2 Zur condition féminine im kolonialen Algerien 33
3.3 Sprach- und Bildungspolitik: das uneingelöste Versprechen der mission civilisatrice 35
3.4 Aspekte der kolonialen Kultur- und Buchpolitik 39
4. Der Einfluss externer Faktoren auf Feraouns Positionierung im literarischen Feld 42
4.1 Feraouns Zusammenarbeit mit Verlagen und Zeitschriften 43
4.2 Die vermittelnde Bedeutung von Emmanuel Roblès 52
4.3 Textbearbeitung und -kürzung 57
4.4 Politische Stellungnahmen 66
4.4.1 Feraouns Journal – Zeitzeugnis und pazifistisches Manifest 67
4.4.2 Feraoun und Camus 71
4.4.3 Feraouns Definition von ‚algerischerʻ Literatur 79
4.5 Das Bemühen um Auszeichnung: Literaturpreise 84
Zwischenbilanz 88
5. Textinterne Strategien und erzähltechnische Voraussetzungen 91
6. Die Aneignung und Adaption von Roman und Autobiografie 94
6.1 Die Aneignung und Adaption des Romans 94
6.2 Die Aneignung und Adaption autobiografischer Erzählkonventionen 96
6.2.1 Autobiografisch inspiriertes Schreiben als Mangel an Literarizität? 97
6.2.2 Autobiografisch inspiriertes Erzählen als explizite Einschreibung in das französische champ littéraire 98
6.2.3 Autobiografisch inspiriertes Erzählen zwischen Wortergreifung und Identitätskonstruktion 101
6.2.4 Autobiografische Individualität vs. kollektive Stimmen-, Rede- und Sprachenvielfalt 102
6.2.5 Das Spiel mit autobiografischen Erzählkonventionen 104
6.2.6 Die metapoetische Reflexion der Autobiografie in der Herausgeberfiktion 106
6.3 Journal intime und Polyphonie 110
7. Von der Einschreibung zur Gegenschrift – Intertextualität als textinterne Strategie in Feraouns Romanen 113
7.1 Intertextuelle Verweise auf den französischen und internationalen Literaturkanon in Le fils du pauvre 113
7.1.1 Partizipation im Modus des ‚Namedropping‘ 114
7.1.2 Partizipation als thematisches und architextuelles ‚Weiterschreiben‘ 119
7.1.3 Transformation im Modus der Distanzierung 122
7.1.4 Intertextuelle Verweise auf zeitgenössische Literatur aus dem kolonialen Algerien in Le fils du pauvre 124
7.1.5 Zwischen Partizipation und Transformation: die Schlüsselfiguren des instituteur indigène 125
7.1.6 Konfrontatives ‚Gegenschreiben‘ und Subversion des kolonialen Zivilisierungsdiskurses 133
7.1.7 Verweise auf die kabylische Erzähltradition in Le fils du pauvre 139
7.2 Intertextualität in La terre et le sang 142
7.3 Intertextualität in Les chemins qui montent 148
7.3.1 Autoreferenzialität 149
7.3.2 Die intertextuelle Auseinandersetzung mit Albert Camus’ L’Étranger (1942) 152
7.3.3 Verweise auf die kabylische Erzähltradition 154
8. Die Konfrontation des Französischen mit dem Tamazight 158
8.1 Das Tamazight als Referenzrahmen: Orientierung der Rezipient_innen durch glossing und direkte Übersetzung 158
8.2 Irritation der Rezipient_innen durch fehlendes glossing und Verfremdung 167
8.3 Die Literatursprache als Fremdkörper im ‚eigenen‘ Text? 172
9. Die Frage nach kultureller Identität 177
9.1 Kulturelle Identität und sozialer Aufstieg in Le fils du pauvre 178
9.2 Identitätswandel und Essenzialismus in La terre et le sang 184
9.3 Zwei Perspektiven auf Identität in Les chemins qui montent 192
9.3.1 Amer n’Amers journal als Zeugnis einer Identitätskrise 192
9.3.2 Dehbias Perspektive: Religiöser Glaube als wesentliches Identitätsmerkmal 198
10. Sozial- oder Kolonialkritik 201
10.1 Die Internalisierung kolonialer Stereotype und ihre ironische Subversion 202
10.2 Die Omnipräsenz des Rassismus 204
10.3 Armut als Folge von Kolonisation 206
10.4 Sozialkritik am Beispiel der Geschlechterrollen 212
10.4.1 Le fils du pauvre 213
10.4.2 La terre et le sang 218
10.4.3 Les chemins qui montent 223
11. Der vielfältige Referenzraum Mouloud Feraouns 230
Bibliografie 234
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