Wie beeinflussen globale Krisen und politische Ereignisse die Darstellung Chinas in den Duisburger Lokalmedien?
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Sprache:Deutsch
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.03.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
101 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12015-6
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 2,0, Hochschule Ruhr West, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bachelorarbeit widmet sich der Analyse der medialen Darstellung Chinas in den Duisburger Lokalmedien der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung während des Ukraine Konflikts. In diesem Forschungsprojekt wird analysiert, welchen Einfluss globale Krisen auf bestehende Narrative und Interpretationsmuster über internationale Akteure wie China haben und welche Rolle lokale Medien bei der Vermittlung solche Erzählungen spielen. Die Untersuchung soll Aufschluss geben, wie sich die Berichterstattung in den Duisburger Lokalmedien der WAZ über Chinas Bedeutung vor, während und nach dem Höhepunkt des Ukraine Konflikts auswirken. Die Forschungsfrage wurde unter Verwendung eines Mixed Methods Ansatzes beantwortet der qualitative und quantitative Inhaltsanalysemethoden miteinander verknüpft. Drei Kategorien wurden in der qualitativen Inhaltsanalyse gebildet, welche zugleich die Hauptframes darstellen, die die Narrative widerspiegeln: geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Verflechtungen und andere. Diese Frames beeinflussten die Berichterstattung maßgeblich. Die quantitative Analyse ergab, dass während des Höhepunkts des Konflikts in der Ukraine ein deutlicher Anstieg der Medienaufmerksamkeit auf China zu verzeichnen war. Vor dem Ereignis lag der Fokus auf wirtschaftliche Themen. Dabei hatten geopolitische Themen einen starken Einfluss auf die Berichterstattung in der Hochphase. Nach dem Höhepunkt traten vermindert wirtschaftliche Themen auf, die aber einer kritischeren Auslegung unterworfen waren und immer noch weniger vertreten wurden wie die geopolitischen Themen. Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass der Konflikt als Wendepunkt in der medialen Darstellung Chinas klar erkennbar wurde. In der Krise erfuhren bestehende ökonomische Narrative eine Destabilisierung, wobei geopolitische Frames und dessen Perspektiven vermehrt an dessen Stelle traten. Dadurch wurde eine kritischere Berichterstattung über Chinas wirtschaftliche Bedeutung und dessen wirtschaftliche Verflechtung geschaffen. Die Critical Juncture Theorie und die Framing Theorie, die als theoretische Rahmen dienen erläutern dieses. Die vorliegende Arbeit kann zur Kommunikationswissenschaft beitragen, indem sie die Bedeutung von Frames und dessen Bildung von Narrativen in Krisenzeiten aufzeigt und die Interaktionen zwischen globalen Ereignissen und lokalen Medien interpretierbar macht.
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