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Band 1

Das Hotel Im Nebel der Berge

Aus der Reihe Die Berghotel-Saga
6

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.04.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,5 cm

Gewicht

283 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-5716-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.04.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,5 cm

Gewicht

283 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-5716-5

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Nebel, Erinnerungen und verdrängten Wahrheiten

    Mit Im Nebel der Berge gelingt Andrea Voggenreiter ein spannender Auftakt, der historische Geheimnisse, persönliche Schicksale und eine geheimnisvolle Atmosphäre gekonnt miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht Hanna, die in einem alten Berghotel ankommt und dort schon bald das Gefühl hat, dass die Vergangenheit noch immer präsent ist. Als sie das Tagebuch von Johann Trenkwalder entdeckt, wird sie immer tiefer in längst vergangene Ereignisse hineingezogen. Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit. Stück für Stück werden neue Hinweise enthüllt, während gleichzeitig immer mehr Fragen entstehen. Die Autorin schafft eine angenehme, leichte Gruselatmosphäre, die perfekt zu dem abgelegenen Hotel und den Geheimnissen der Vergangenheit passt. Dabei setzt sie nicht auf Schockmomente, sondern auf unterschwellige Spannung. Hanna fühlt sich verfolgt, ein unbekannter Anrufer sorgt für zusätzliche Unruhe, und lange bleibt offen, was tatsächlich geschieht und was vielleicht ihrer eigenen Wahrnehmung entspringt. Besonders berührt hat mich der Handlungsstrang rund um den Dammbruch. Da ich mich beruflich mit Themen wie Hochwasserschutz und Überflutungen beschäftige, konnte ich die geschilderten Zusammenhänge sehr gut nachvollziehen. Die Darstellung behördlicher Abläufe wirkt glaubwürdig und sorgfältig recherchiert. Warnungen werden ignoriert, Risiken kleingeredet und notwendige Maßnahmen aus Kostengründen verdrängt. Gerade deshalb wirken die tragischen Folgen umso erschütternder. Die Ereignisse erinnerten mich stellenweise an reale Katastrophen, bei denen Warnungen ebenfalls nicht ernst genug genommen wurden. Auch die Figuren sind interessant gezeichnet. Hanna war mir von Anfang an sympathisch, und ihre Schuldgefühle sowie die Folgen der vergangenen Ereignisse konnte ich gut nachvollziehen. Max dagegen blieb für mich lange schwer greifbar und hinterließ keinen besonders positiven Eindruck. Sein Verhalten gegenüber Hanna wirkte oft egoistisch und wenig ehrlich. Jack, der Besitzer des Hotels, entwickelt sich hingegen zu einer Figur, die immer mehr Tiefe gewinnt und deren Rolle bis zum Schluss spannend bleibt. Das Zusammentreffen mit Margarete, der Witwe von Johann, verleiht der Geschichte schließlich noch einmal zusätzliche emotionale Kraft. Die Vergangenheit erhält ein Gesicht, und die Schicksale der Beteiligten werden greifbar. Bis zum Ende bleibt die Spannung erhalten, da immer neue Puzzleteile ans Licht kommen und die Wahrheit nur langsam sichtbar wird. Fazit: DAS HOTEL: Im Nebel der Berge ist ein gelungener Auftakt der Berghotel-Saga. Die Mischung aus Familiengeheimnis, historischem Roman, leichter Mystery und emotionalem Drama hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Wer atmosphärische Geschichten mit Vergangenheitsebenen, starken Emotionen und gut aufgebauter Spannung mag, wird hier bestens unterhalten. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.

  • Pia.blindeBuchwurmin

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte mit toller Atmosphäre

    Eine berührende Geschichte, in einer atmosphärischen Kulisse - tiefgründig, emotional, authentisch und wohltuend. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die ein traumatisches Erlebnis erlebt hat: Sie wurde nicht ernst genommen, übersehen und zum Schweigen gebracht um eine nahende Katastrophe zu verschweigen. Auf der Suche nach Abstand und Heilung begegnet sie, in einem Hotel in den herbstlichen Bergen, der Geschichte eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg und eine Mann, der ebenfalls sein Schicksal trägt. Doch dieser Ort kann mehr als nur ein Berghotel sein. Obwohl die Geschichte an einigen Stellen schwer ist, ist sie so feinfühlig geschrieben, dass die Atmosphäre sie trägt. Jedes Detail zieht einen in diese Welt, und man fühlt sich dem Geschehen ganz nah. Dafür sorgt zusätzlich die detailverliebte Art wie Andrea Voggenreiter die Kulisse beschreibt. Alle Sinne werden beim Lesen angesprochen. Das hat mich absolut fasziniert. Besonders beeindruckt hat mich außer dem, wie sie historische Ereignisse so einfühlsam einbettet, dass sie nicht erdrücken und von der Hauptgeschichte ablenken, jedoch im Gedächtnis bleiben und am Ende den Ausgleich schaffen, den Glauben an Heilung und Zuversicht nicht zu verlieren. Mit einem klaren, authentischen Stil schafft es die Autorin, die Figuren und ihre Geschichten so aufzubauen und miteinander zu verweben, dass man am Ende nachdenklich aber beseelt das Buch schließt. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert für alle, die eine kurze, aber tiefgründige Erzählung suchen, die glaubwürdig ist – und ideal für den Herbst mit Blick auf die Berge. Man kann gar nicht anders, als dieses Buch von Anfang bis Ende zu schätzen.

  • Ines Zappen

    aus Genthin

    5/5

    06.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein abgelegenes Hotel. Eine dunkle Vergangenheit. Eine Frau auf der Flucht.

    ✍️ Ein abgelegenes Hotel. Eine dunkle Vergangenheit. Eine Frau auf der Flucht. Eine sehr berührende, geheimnisvolle und fesselnde Geschichte mit historischen Erlebnissen, starken Charakteren und einer eindrucksvollen Kulisse. Die Story ist voll von Erinnerungen, einem Trauma und der Vergangenheit. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Der Schreibstil ist fesselnd und die Beschreibungen sind bildhaft. Alles wird sehr anschaulich beschrieben. Auf zwei Zeitebenen erzählt die Autorin Andrea Voggenreiter ihren atmosphärischen Thriller. Gegenwart und Vergangenheit beginnen ineinander zu verschmelzen.

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ins Hotel eingecheckt und den Dämonen der Vergangenheit begegnet

    Dieses Buch erschien 2025 und beinhaltet 199 Seiten. „Ein abgelegenes Hotel. Eine dunkle Vergangenheit. Eine Frau auf der Flucht.“ Die Geschichte spielt in Tirol im Jahr 1972. Die Münchner Ingenieurin Hanna Voss zieht sich nach einem traumatischen Erlebnis in die Einsamkeit der Alpen zurück. Sie sucht im traditionsreichen Berghotel „Waldfrieden“ Ruhe, doch dort begegnet sie stattdessen Schatten, die bis weit in die Vergangenheit zurückreichen. In der Bibliothek entdeckt sie ein vergilbtes Tagebuch und vor ihr entfaltet sich das Schicksal von Johann Trenkwalder, einem Soldaten des Ersten Weltkriegs, und seiner Frau Margarete. Hanna taucht immer tiefer in die Aufzeichnungen ein und die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen immer mehr. Irgendetwas verbindet sie mit der tragischen Geschichte dieses Paares. Sie wundert sich, dass ihre eigenen Erinnerungen plötzlich so trügerisch wie der Nebel, der die Berge umhüllt, erscheinen. Bei dem geheimnisvollen Amerikaner Jack findet Hanna Halt, doch ihr Misstrauen bleibt. Das Cover ist düster und ich verspüre beim Betrachten einen Schauer den Rücken herunterlaufen. Die Geschichte beginnt auch ziemlich düster. Hanna kommt 1972 in einem Hotel in Tirol an und immer wieder begegnet sie den Dämonen ihrer Vergangenheit. Dabei möchte sie eigentlich nur Ruhe finden. Doch sie findet Tagebuchaufzeichnungen von Johann Trenkwalder, die sie an ihre Grenzen bringen. Was hat Jack mit der ganzen Geschichte zu tun? Die Spannung ist dauerhaft und ich finde es wundervoll, wie die Autorin Andrea Voggenreiter es schafft, die Zeiten miteinander zu verknüpfen, sodass die Geschichte rund wird. Die Atmosphäre ist nahezu düster, aber auch teilweise gruselig, denn immer wieder fühlt sich Hanna verfolgt. Mehr möchte ich gar nicht verraten. Ich hatte spannende, aufregende, fesselnde und packende Lesemomente, die mich so in Atem hielten, dass ich das Buch an einem Tag regelrecht verschlungen habe. Ich habe mit Hanna förmlich mitgelitten und hatte Gänsehautmomente voller Nervenkitzel. Die Geschichte handelt von Erinnerung, Trauma, Vergangenheit und den Geistern der Vergangenheit und zeigt, dass alles möglich ist, wenn man mutig genug ist! Ich hatte toller Thrillermomente und empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Wer mutig genug ist, kann hier einiges über Hannas Dämonen erfahren. Mich hat die Autorin Andrea Voggenreiter begeistert, fasziniert und komplett überzeugt!

  • antjep78

    aus Haldensleben

    4/5

    18.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärischer Auftakt - Die Berghotel-Saga

    Mit „Das Hotel – Im Nebel der Berge“ legt Andrea Voggenreiter den ersten Band ihrer Berghotel-Saga vor. Die Mischung aus Mystery, Romantic Suspense und historischen Rückblenden vor der Kulisse der Tiroler Alpen im Jahr 1972 hat mich sofort neugierig gemacht. Zum Inhalt Die Münchner Ingenieurin Hanna Voss flüchtet nach einem traumatischen Erlebnis in das abgelegene Berghotel Waldfrieden. Statt der erhofften Ruhe stößt sie dort jedoch auf die Geheimnisse der Vergangenheit: Sie entdeckt die Tagebücher von Johann Trenkwalder, einem Soldaten des Ersten Weltkriegs. Während sie immer tiefer in das Schicksal von Johann und seiner Frau Margarete eintaucht, verschwimmen die Grenzen zu ihrer eigenen Gegenwart. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Hotelbesitzer Jack... Was mir besonders gut gefallen hat • Die Atmosphäre: Die Autorin versteht es meisterhaft, die Kulisse des Hotels und die neblige Bergwelt greifbar zu machen. Man fühlt sich beim Lesen sofort an den Ort des Geschehens versetzt. • Die Tagebuchaufzeichnungen: Als Geschichtslehrerin habe ich mich besonders auf diesen Aspekt gefreut und wurde nicht enttäuscht! Die Einträge von Johann sind emotional, authentisch und packend geschrieben. Sie bilden für mich das Herzstück des Buches. • Der Spannungsbogen zur Mitte hin: Vor allem der 12.10.1972 war für mich das absolute Highlight. Die Ereignisse überschlagen sich, die emotionale Dichte nimmt enorm zu und die Schilderung der Katastrophe in Grünthal war schlichtweg fesselnd. Kritische Anmerkungen • Der Einstieg & kleine Logikfehler: Der Start geriet für meinen Geschmack etwas überhastet. Kaum ist Hanna im Hotel angekommen, stolpert sie auch schon über das Bild des Soldaten und die Tagebücher. Zudem gab es im Mittelteil kleinere Zeitsprünge, die mich irritiert haben • Die Erzählstruktur der Rückblenden: Hannas Erinnerungen und Träume an ihre Zeit in Grünthal sind zwar inhaltlich spannend, wirken im Textfluss aber seltsam platziert. Hier hätte ich mir statt der reinen Aufteilung in Tage eine klar abgetrennte, eigene Zeitebene gewünscht (z. B. mit Datumsangaben wie „6 Monate zuvor“). Das hätte dem Lesefluss und dem Verständnis gutgetan. • Das historische Detail-Auge: Aus fachlicher Sicht hätte ich mir etwas mehr Details zum Zustand der Tagebücher gewünscht. Wenn ein Soldat ein Buch mit an der Front hatte, müsste es deutlich mehr Gebrauchsspuren aufweisen. Hier blieb mir die Erklärung zu oberflächlich. Fazit „Das Hotel – Im Nebel der Berge“ ist ein gelungener Genremix, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre und die berührenden historischen Einschübe überzeugt. Das letzte Kapitel und der Epilog lassen mich allerdings mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Insbesondere, was es mit den mysteriösen Stimmen („kleine Hanna“) auf sich hat und ob in den Folgebänden noch weitere Tagebucheinträge auftauchen. Trotz kleinerer Schwächen in der Struktur und einigen unbeantworteten Fragen, ist es ein packender Auftakt, der Lust auf Band 2 macht.

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