Eigentlich müsste Beatrice Hyde-Clare als frischgebackene Duchess of Kesgrave überglücklich sein. Doch nach der lang herbeigesehnten Hochzeit geht ihr Mann Damien seinen überaus wichtigen Geschäften nach, die herrschaftliche Residenz am Berkeley Square mit ihrer Unzahl an Zimmern ist verwirrend, und jedes Mal, wenn eines der Dienstmädchen sie mit »Euer Durchlaucht« anspricht, zuckt Beatrice zusammen. Am schlimmsten aber ist Mr. Marlow, der einschüchternde Butler, der keine Gelegenheit auslässt, ihr und dem gesamten Personal zu verstehen zu geben, was er von der neuen Hausherrin hält – nämlich gar nichts.
So hatte sich Beatrice ihr Leben an der Seite des Dukes eigentlich nicht vorgestellt. Doch gerade, als sie zu verzweifeln beginnt, gibt es einen Lichtblick! Im Nachbarhaus ist der französische Koch Auguste Alphonse Réjane auf furchtbare Art ums Leben gekommen. Und obwohl der herbeigerufene Constabler seinen Tod für einen tragischen Unglücksfall hält, kann Beatrice nicht glauben, dass jemand so unvorsichtig sein könnte, »aus Unachtsamkeit« seinen Kopf zu verlieren. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, macht die Duchess of Kesgrave ihre Aufwartung im düsteren Herrenhaus der Familie Mayhew. Denn so verwirrend ihr neues Leben auch ist – wenn es um Mord geht, kennt Beatrice sich aus ...
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Ein leiser Nervenkitzel mit großer Wirkung Ich habe das Buch mit wachsendem Interesse und leiser Neugier gelesen, denn schon früh spürte ich, dass hinter der glänzenden Fassade etwas Dunkles lauert. Die Geschichte beginnt damit, dass Beatrice Hyde-Clare glaubt, ihr Leben als Duchess of Kesgrave habe sich endlich gefügt – Hochzeit, Titel, Residenz. Doch statt Ruhe und Sicherheit findet sie Labyrinthe, geheime Räume, seltsame Blicke der Bediensteten und vor allem den Butler Mr. Marlow, dessen Abneigung kaum zu übersehen ist. Der Fall im Nachbarhaus – der schreckliche Tod des französischen Kochs – zieht sie heraus aus dem Alltag, hinein in Ermittlungen und Fragen, die sich sonst niemand stellt. Beatrice ringt mit Unsicherheit, mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören, mit der Angst, man könnte sie belächeln – und gleichzeitig mit dem Drang, Licht ins Dunkel zu bringen. Was ich besonders mochte, war, wie das Buch Spannung aufbaut, ohne Blut oder Schockeffekte. Stattdessen sind es die leisen Geräusche, Schatten, ein Blick, ein Vorfall im Dunkeln, die mich öfter zusammenzucken ließen. Auch Beatrices innere Stimme zu verfolgen war spannend – wie sie sich selbst hinterfragt, wie sie zwischen Pflicht und Furcht schwankt. Die Charaktere sind fein gezeichnet: Beatrice, verletzlich und zugleich mutig; Mr. Marlow, unangenehm präsent; der Duke, bemüht, aber gefangen in seinen eigenen Geschäften; und das Herrenhaus selbst – fast wie ein eigener Charakter, mit langen Gängen, dunklen Ecken und Türen, die man nicht sofort öffnen will. Einige Wendungen haben mich überrascht, andere Hinweise waren geschickt versteckt, sodass ich oft kurz innehielt, um zurückzublicken, ob ich etwas übersehen hatte. Diese Momente, in denen ich hoffte, dass etwas nur Einbildung sei, mochte ich besonders. Insgesamt hat mich das Buch innerlich oft mitgenommen. Ich spürte Spannung, manchmal Unbehagen, aber auch Sympathie für Beatrice – und eine leise Bewunderung dafür, wie sie sich nicht davon abhalten lässt, nach Wahrheit zu suchen. Der Stil liest sich angenehm flüssig, das Setting ist stilvoll und detailreich, ohne überladen zu wirken. Mein Fazit: Dieses Buch hat mich mit seiner dichten Atmosphäre gepackt und bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Es ist kein lauter Krimi, sondern einer, der leise unter die Haut geht – mit Schatten, Zweifeln und einer Heldin, die man einfach mögen muss. Für mich ein Fünf-Sterne-Erlebnis, das nachklingt.
Ein leiser Nervenkitzel mit großer Wirkung
Shilo aus Ulm am 16.10.2025
Bewertungsnummer: 2627292
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch mit wachsendem Interesse und leiser Neugier gelesen, denn schon früh spürte ich, dass hinter der glänzenden Fassade etwas Dunkles lauert. Die Geschichte beginnt damit, dass Beatrice Hyde-Clare glaubt, ihr Leben als Duchess of Kesgrave habe sich endlich gefügt – Hochzeit, Titel, Residenz. Doch statt Ruhe und Sicherheit findet sie Labyrinthe, geheime Räume, seltsame Blicke der Bediensteten und vor allem den Butler Mr. Marlow, dessen Abneigung kaum zu übersehen ist.
Der Fall im Nachbarhaus – der schreckliche Tod des französischen Kochs – zieht sie heraus aus dem Alltag, hinein in Ermittlungen und Fragen, die sich sonst niemand stellt. Beatrice ringt mit Unsicherheit, mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören, mit der Angst, man könnte sie belächeln – und gleichzeitig mit dem Drang, Licht ins Dunkel zu bringen.
Was ich besonders mochte, war, wie das Buch Spannung aufbaut, ohne Blut oder Schockeffekte. Stattdessen sind es die leisen Geräusche, Schatten, ein Blick, ein Vorfall im Dunkeln, die mich öfter zusammenzucken ließen. Auch Beatrices innere Stimme zu verfolgen war spannend – wie sie sich selbst hinterfragt, wie sie zwischen Pflicht und Furcht schwankt.
Die Charaktere sind fein gezeichnet: Beatrice, verletzlich und zugleich mutig; Mr. Marlow, unangenehm präsent; der Duke, bemüht, aber gefangen in seinen eigenen Geschäften; und das Herrenhaus selbst – fast wie ein eigener Charakter, mit langen Gängen, dunklen Ecken und Türen, die man nicht sofort öffnen will.
Einige Wendungen haben mich überrascht, andere Hinweise waren geschickt versteckt, sodass ich oft kurz innehielt, um zurückzublicken, ob ich etwas übersehen hatte. Diese Momente, in denen ich hoffte, dass etwas nur Einbildung sei, mochte ich besonders.
Insgesamt hat mich das Buch innerlich oft mitgenommen. Ich spürte Spannung, manchmal Unbehagen, aber auch Sympathie für Beatrice – und eine leise Bewunderung dafür, wie sie sich nicht davon abhalten lässt, nach Wahrheit zu suchen. Der Stil liest sich angenehm flüssig, das Setting ist stilvoll und detailreich, ohne überladen zu wirken.
Mein Fazit: Dieses Buch hat mich mit seiner dichten Atmosphäre gepackt und bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Es ist kein lauter Krimi, sondern einer, der leise unter die Haut geht – mit Schatten, Zweifeln und einer Heldin, die man einfach mögen muss. Für mich ein Fünf-Sterne-Erlebnis, das nachklingt.
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