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Band 16

Kommissar Jennerwein und der tintendunkle Verdacht Roman

18

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

Fischer

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,7/14,5/3,6 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Weiß / Himbeer

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0032-3

Beschreibung

Rezension

[...] hintergründig und schlitzohrig ("niederbayern TV")
[...] höchst vergnüglich. [...] Parforceritt durch die Literaturgeschichte ("Aachener Zeitung")
Mehr als ein Krimi: ein Parforceritt durch die Literaturgeschichte! ("Freundin")
Krimis gibt es (zu) viele, Jörg Maurer gibt es nur einen. ("General-Anzeiger Bonn")
Wie immer zündet der Altmeister der entzückend schrägen Krimi-Komik auch im 16. Jennerwein-Fall ein Feuerwerk entzückender Pointen. ("General-Anzeiger Bonn")

Produktdetails

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

Fischer

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,7/14,5/3,6 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Weiß / Himbeer

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0032-3

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Flora S.

    4/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kommissar Jennerwein und der virtuelle Lesezirkel

    Den Plot bildet ein virtueller Lesezirkel, in dem Thomas Mann, Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller & Co scheinbar leibhaftig im Weimar von 1806 flanieren und philosophieren. Die am Lesezirkel teilnehmenden Personen, die in die Rollen der toten Dichter und Schriftsteller schlüpfen, wollen vor allem eines: Die Literatur retten und Menschen zum Lesen animieren. Auch radikale Aktionen bleiben da nicht aus. Doch dann wird Deutschlands Kulturminister, der die Beistrichsetzung und auch sonst die Sprache verhunzen will, ermordet. Kommissar Jennerwein, der sich eigentlich ein Jahr Auszeit vom Polizeidienst genommen hat und durch die Lande tourt, um Vorträge zu halten und nebenbei Graffiti zu sprayen, lernt bei einem seiner Vorträge eine der Teilnehmerinnen des Lesezirkels kennen und wird so auf den Mordfall aufmerksam. Um den Mörder zu finden, muss auch Jennerwein in die Welt der Literatur eintauchen. Für diesen Krimi wurde ein originelles Thema verwendet, ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

  • Bewertung

    4/5

    05.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jennerwein und die Literatur

    Weimar im Jahr 1806. Bekannte Autoren aller Epochen flanieren durch die Straßen, alles ist lebensecht. Goethe und Kafka, Schiller und Bert Brecht unterhalten sich über Literatur. Virtual Reality macht es möglich. Alle Beteiligten wollen etwas gegen den Niedergang der Lesekultur tun, daher sind sie Mitglieder von Salomes Lesekränzchen. Doch wie Aufmerksamkeit generieren? Unter dem Motto “LESEN HILFT” stellen sie in der Literatur beschriebene Verbrechen nach. Besonders spektakulär agieren dabei drei Influencerinnen, Ene, Mene und Muh. Dass Autor Jörg Maurer den Dreien die Figur des Konfuzius zugeschrieben hat, zeugt von leiser Ironie. Aber auch von Verachtung, denn als die alltäglichen Klarnamen der Foristen, die über die ganze Welt verstreut leben, publik werden, bleiben die drei Frauen weiterhin Ene, Mene und Muh. Jennerwein spielt in diesem sechzehnten Fall “Kommissar Jennerwein und der tintendunkle Verdacht” eine völlig andere Rolle als in den bisherigen Bänden von Jörg Maurer. Diesmal reist er durch die Welt und hält Vorträge über den “besonderen Blick”, das sofortige Erkennen, was an einem Tatort ungewöhnlich ist. Doch Jennerwein greift ein, als ein Politiker ermordet wird, der die Sprache vereinfachen wollte. Können seine radikalen Ideen das Motiv für den Mord gewesen sein? Keine Groß- und Kleinschreibung mehr? Das geht gar nicht, findet der Autor und ich pflichte ihm bei, denn das kann den Sinn eines Satzes verändern. Zwischen “ich habe liebe Genossen” und “ich habe Liebe genossen” ist ein himmelweiter Unterschied! Und für einen zum Tode verurteilten Delinquenten kann ein Komma lebensrettend sein: “Wartet, nicht hängen!” ist etwas Anderes als “wartet nicht, hängen!” Jörg Maurer betont in diesem Buch unter den Schlagwort “LESEN HILFT” die Wichtigkeit von Leseförderung und humanistischer Bildung. Der Erhalt der Schönheit der Sprache- wir sind ja das Land der Dichter- sowie ihrer Klarheit und Präzision- wir sind auch das Land der Denker- wird in zahlreichen Appellen betont. Allerdings meine ich, dass die Zielgruppe hier nicht erreicht wird, denn die in virtuellen Lesezirkeln Engagierten lesen sowieso mit Leidenschaft, Literaturverweigerer werden durch die Aufzählung vieler großer Namen, die den Betroffenen wenig sagen, eher abgeschreckt. Und Jennerwein? Er hat seinen Auftritt vor allem im zweiten Teil des Buches, wo er Indizien sammelt, um den Politikermord aufzuklären. Leider wird sein Team nur in einer kurzen Sequenz erwähnt, die oft humorvollen gruppendynamischen Prozesse bleiben dabei auf der Strecke. Doch es gibt in der virtuellen Welt von Salomes Lesekränzchen humorvolle Szenen. So leidet die Figur des Shakespeare am Tourette-Syndrom und sondert ausschließlich Schimpfwörter ab. Eine künstliche Intelligenz wird ausgeknockt, indem man ihr Entscheidungsfragen stellt. Hinter phantasievollen Schilderungen verbergen sich jedoch ernste Überlegungen zum Zustand des Bildungssystems und zum Einfluss der Technik auf Sprache und Büchermarkt. Dennoch hätte ich mir von diesem Roman gewünscht, dass, wenn Jennerwein draufsteht, auch mehr Jennerwein drin ist. Witzig ausgesucht sind die Schlussworte des Buches (da kommt sogar Uschi Obermaier zu Wort, die allerdings nur älteren Lesenden bekannt sein dürfte). Jörg Maurer zitiert Georg Christoph Lichtenberg, der Rezensionen als eine Art Kinderkrankheit bezeichnet, die neugeborene Bücher befällt. Der Büchergeburtstag dieses Romanes ist jetzt schon ein bisschen her, daher hoffe ich, dass diese Rezension nicht als Krankheitssymptom, sondern als Placebo verstanden wird, verabreicht von einem wohlwollenden Jennerwein- Fan. Wer Krimis, Literatur und virtuelle Welten mag, hat hier sicher zum richtigen Buch gegriffen.

  • Nordseekrabbe2502

    4/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    etwas anders....

    Kommissar Jennerwein und der Tintendunkle Verdacht 16. Fall Jennerwein Jörg Maurer Inhalt Bild 2 Für mich war es das erste Buch von dem Autor und somit auch der erste Fall von Jennerwein. Und bin auch ohne ihn schon aus seinen letzten 15 Fällen zu kennen, super ins Buch gestartet. Hier geht es nun drum , wurde die Literatur zur tödlichen Waffe ? Die Geschichte wird wunderbar vom Autor erzählt und das voller Wortwitz und pointiert . Und eine leichtes Gespür für Groteske Situationen. Was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und somit eine absolute Sogwirkung auslöste. Die Geschichte hat Tiefgang – aber auch sehr „lustig „ albern. Aber genau in der richtigen Dosierung . Und warum sollte man nicht mal die Literatur als Waffe nutzen … Das Buch hat mir eine schöne Lesezeit beschert und empfehle es gerne weiter. Für alle die diese Kombi mögen.

  • Jürg K.

    4/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Mischung aus Tiefgang und Albernheit

    Die Mitglieder des virtuellen Lesezirkels «Salomes Lesekränzchen» sind Literatur-Enthusiasten. Ausgerechnet ein Kultusminister äussert sich abschätzig über das Lesen der Klassiker und die korrekte Rechtschreibung äussert, macht sie wütend. Als ein Opfer mit einem blutigen Zitat auf der Brust auftaucht, wird Kommissar Jennerwein gerufen. Der 16. Fall für Jennerwein ist geprägt von Literatur, Mord und Humor unnachahmlich kombiniert. Er muss herausfinden, ob Literatur hier zur tödlichen Waffe wurde. Die Geschichte wird sprachlich pointiert, voller Wortwitz und mit einem Gespür für groteske Situationen geschildert. Das Lesen ist packend und fesselnd. Für mich eine wunderbare Idee Literatur als Waffe zu benutzen. Der Roman nimmt die Geringschätzung von Bildung und Sprache aufs Korn. Wer die Mischung aus Tiefgang und Albernheit liebt, wird diesen Fall mit Vergnügen lesen. Ein Buch das ich empfehlen kann.

  • Bewertung

    3/5

    10.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Handlung , leider zu langatmig

    Die Geschichte ist insgesamt sehr interessant und es ist erfrischend, einen Mord in einen literarischen Kontext einzubetten. Leider war es für mich stellenweise zu langatmig und zu detailliert, wodurch die Auftritte von Kommissar Jennerwein zu kurz waren und letztlich auch seine Brillianz kaum sichtbar waren. Die Sprünge in der Handlung waren mir ebenfalls zu groß- dass machte es mir stellenweise schwer zu folgen. Mir fehlen die bekannten Charakteren und auch der Kurort… Vielleicht beim nächsten Mal wieder…

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