Schocktherapie vs. Gradualismus. Ökonomische Transformationen in Estland und Litauen
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.04.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
129 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12353-9
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum der Arbeit steht der Umbau des Wirtschaftssystems und dessen Rückwirkungen auf Politik und Gesellschaft. Die ineffizienten Steuerungsmechanismen der Planwirtschaften erforderten grundlegende Reformen, mit dem Ziel, eine höhere Effizienz zu erreichen. Die Mehrheit der osteuropäischen Staaten entschied sich dabei für westlich geprägte Marktwirtschaften. Wie dieser Wandel konkret vollzogen werden sollte, war jedoch um 1990 noch offen. Zwei zentrale wirtschaftspolitische Ansätze standen zur Debatte: der Gradualismus, also ein schrittweiser Übergang, und die Schocktherapie, ein radikaler und rascher Systemwechsel. Beide Theorien versprachen nicht nur ökonomischen Erfolg, sondern auch positive Effekte auf Gesellschaft und Politik. Die Arbeit stellt diese Ansätze gegenüber, analysiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede und untersucht, ob die theoretischen Prognosen mit der tatsächlichen Entwicklung übereinstimmen. Zur Überprüfung dieser Fragestellung werden zwei exemplarische Staaten - je einer pro Transformationsansatz - ausgewählt. Dabei wird auf Vergleichbarkeit und einen klar definierten Untersuchungszeitraum geachtet, der von Beginn der Transformation bis zu ihrer Konsolidierung reicht. Empirische Daten werden ausgewertet, um Hypothesen zu testen, die aus den theoretischen Annahmen abgeleitet wurden. Abschließend wird analysiert, inwiefern die ökonomischen Transformationsstrategien tatsächlich die erhofften Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hatten. Im 20. Jahrhundert wandelten sich viele Autokratien in Demokratien - ein Prozess, den Samuel P. Huntington als "Wellen der Demokratisierung" beschreibt. Besonders komplex war die Transformation in postkommunistischen Staaten der dritten Welle gegen Ende des Jahrhunderts. Diese Länder standen vor der dreifachen Herausforderung: politischer Systemwechsel, wirtschaftlicher Strukturwandel von der Plan- zur Marktwirtschaft und in vielen Fällen auch einer Staatsneugründung mit der Suche nach einer eigenen Identität. Diese tiefgreifenden Umbrüche waren eng miteinander verknüpft - ein Phänomen, das Claus Offe als "Dilemma der Gleichzeitigkeit" beschreibt. Zwar bezeichnet Wolfgang Merkel dies eher als "Problem" denn als unlösbares Dilemma, doch klar ist: Die Transformation war ein politisch gesteuerter Gesamtprozess.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice